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Anderes köstliches

Anderes köstliches

Nichts als die Wahrheit: Wie ich zum Wassertrinker wurde und ein mega-easy-peasy-geht-immer-Rezept

Ich erinnere mich an Tage aus der Vergangenheit. Wild kreischend schmiss ich mich als 5-12 Jährige auf den Boden, wenn es darum ging, Wasser zu trinken. „Die hat doch nicht mehr alle Gläser im Schrank“ – Ne, hat se auch nicht. Aber mittlerweile bin ich kuriert und habe es keinen Tag bereut. Der Tag an dem ich begann, gerne Wasser zu trinken. Hier knall ich jetzt die Wahrheit auf den Tisch: Früher habe ich literweise Säfte in mich hineingeschüttet – als gäbe es keinen Morgen mehr. Hätte ich es gekonnt, hätte ich aus den empfohlenen fünf Portionen Obst fünf Liter Saft gemacht. Es kam der Moment, in dem meine Mama mich nicht nur ermahnte, sondern mich förmlich entwöhnte. Wie eine Dreijährige von ihrer Flasche. Nach und nach wurde aus dem Saft die 70/30 Schorle, später die 50/50 Saftschorle und irgendwann war ich soweit, dass ich auf den Saft in meinem Wasser verzichten konnte. Danke Mama!

Mittlerweile ist Wasser aus meinem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Warum auch. Ich bin mir sicher: Jedem, dem es schwer fällt, die empfohlene Tagesration zu vernichten, gebe ich den mütter-töchterlichen Rat: Wasser trinken kann man lernen! Heute trinke ich problemlos 2 Liter Wasser am Tag und fühle mich: Gut! (Was eigentlich nicht verwunderlich ist). Tue ich es mal einen Tag nicht (was höchst selten passiert), fühle ich mich wie eine ausgetrocknete Rosine und bilde mir sogar ein, auch so auszusehen. Das sag ich jetzt nicht, weil ich es sollte, sondern weil es so ist. Und weil ich bereits verstanden haben, wie wichtig das Ganze ist, bin ich Teil einer wundervollen Aktion: Der Volvic Blogparade. Die schönen Flaschen haben jetzt ein neues Design. Schon gesehen? Volvic rückt den Ursprung des natürlichen Mineralwassers – eines der größten Naturschutzgebiete Europas – jetzt auch optisch in den Mittelpunkt.

Volvic Törtchenzeit

Heute hab ich nicht nur ein easy peasy – das geht immer Rezept im petto, sondern auch noch meine Antworten auf Fragen zum Thema Heimat, Wasser & Ernährung, die mir Volvic gestellt hat.

Home is where the heart is. Was bedeutet Heimat für Dich und wie sehr bist Du mit ihr verwurzelt?Mein Herzchen schlägt da zweifach. Ursprünglich komme ich ja vom Land, aber wohne seit fast zehn Jahren in „meinem Köln“ und ich lieb es so sehr. Wenn ich unterwegs war und über die Zoobrücke in die Stadt fahre, sehe ich Rhein und Dom, das macht mich unfassbar happy. Verrückt eigentlich, wo Köln so „hübsch-hässlich“ ist, aber es ist ming Hätz. Hier fühl ich mich wohl, zu Hause und ich habe stetig Heimweh.

Der Alltag kann einem manchmal ganz schön viel abverlangen. Woraus ziehst Du Deine innere Kraft und wie fühlst Du Dich wieder fit?                                                                                                                                      Aus den schönen Dingen des Lebens, Momente, Erinnerungen und Erlebnisse. Klingt kitschig, isses auch.

Legst Du besonders viel Wert auf die Natürlichkeit von Lebensmitteln? Wenn ja, warum? Aber hallo! Ich habe Konserven, Fertiggerichten und dem Kram abgeschworen. Auch fertig mariniertes Fleisch ist für mich ein no-go. Es ist doch so leicht, tolle Sachen selbst zu machen und mittlerweile habe ich zu Hause sogar einen kleinen Gemüsegarten, in dem ich dieses Jahr – trotz völliger Talentfreiheit in Sachen Gärtnern – die ersten Tomaten, Zitronen und Zuccinis ernten konnte. Auch Fleisch beziehe ich regional, von dem Bauern ums Eck.

Was magst Du an der Natur besonders? Grüne Wiesen oder doch eher dichte Wälder?
Die Ruhe. Ich ziehe dank Hund Jupp bei Wind und Wetter durch Felder & Wälder, da bleibt auch das Handy zu Hause, ich liebe diese Zeit von Ruhe und Entschleunigung.

Was bedeutet ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensführung für Dich?
Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet nicht nur viel zu trinken, sondern sich auch gut zu ernähren. Abwechslungsreich. Ich koche auch oft vegetarisch oder vegan, obwohl ich gern Fleisch esse. Die Mischung macht´s – wie so oft im Leben.
Beschreibe Dein Trinkverhalten schaffst Du es die 1,5 Liter am Tag zu Dir zu nehmen, die unser Körper braucht? Wie erinnerst Du Dich daran regelmäßig zu trinken?
Das schaffe ich und es fällt mir überhaupt nicht schwer. Ist nämlich Gewohnheitssache – behaupte ich einfach. Ich habe einen Behälter der 2 Liter fasst, den fülle ich morgens auf und stelle ihn mir vors Näschen, das genügt als Erinnerung.
So, als grande finale hier mein „geht immer Rezept – auch wenn ich eigentlich schon satt bin“. Da uns der Spätsommer dieses Wochenende noch mal beglückt (zumindest hier in Kölle), kannst du ruckizucki feinstes Granita zubereiten, denn ich bin mir sicher: Die Zutaten hat man mit etwas Glück eh daheim! Ich sag dir, die Italiener wissen schon, warum sie so auf dieses Eis abfahren, ich bin jetzt auch ein großer Fan!
Für 4 Portionen Granita die Limone mit Rosmarin:
50 g Zucker
300 ml natürliches Mineralwasser
150 ml Zitronensaft
3-4 Zweige Rosmarin
Zucker und Wasser in einen Topf geben und bei hoher Wärmezufuhr für fünf Minuten kochen. Das Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen. Zitronensaft sorgfältig unterrühren und Rosmarinzweige hinzugeben.
Die fertige Mischung in ein Plastikgefäß schütten, so dass der Boden etwa 3 cm bedeckt ist. Nach ca. einer Stunde beginnt die Oberfläche zu gefrieren. Diese dann mit einer Gabel verstoßen und unterheben. Erneut tiefkühlen und den Vorgang halbstündig wiederholen. Die Granita hat die perfekte Konsistenz, wenn sie aussieht wie klein gecrushtes Eis. Die Rosmarinzweige vor dem Verzehr entfernen.
Passt: Nach einem feinen Gemüseauflauf, nach einem Steak mit Kartoffelgratin und Salat und auch einfach so. Tschüss Sommer, auch wenn du dich in diesem Jahr nicht von deiner besten Seite gezeigt hast – es war trotzdem schön mit dir!

zitronen granita mit rosmarin törtchenzeit

Danke, danke und merci an Volvic und komm.passion für diese schöne, durstlöschende Kooperation – es war mir ein Fest!
PS: schaut doch morgen mal bei der wunderbaren Heike von RelleoMein vorbei. Sie ist die nächste in der Volvic Blogparade, ich bin schon ganz gespannt, was es bei ihr gibt!
Mach es dir schön, wie immer Sonntags.
All you need is sweet, Jessi.
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Die wahrscheinlich süßeste Versuchung seit es Arme Ritter-Bruschetta gibt und die Glücksritter des feinen Gewinnspiels

Hier trifft deutsche Bodenständigkeit italienische Amore mit Highspeed. Die Beiden haben sich verknallt, als gäbe es keinen Morgen mehr. Da wälzt sich das italienische Krüstchen zunächst fröhlich und erquickend in einem Bad aus Sahne und Ei, um sich nur wenige Minuten später braungebrannt, wie frisch vom Strand und in bester Aufmachung bereitwillig von einer landestypischen Creme bestreichen zu lassen. Spätestens an diesem Punkt fragst du dich, wieviele Scheiben dieser internationalen Freundschaft du noch im Bäuchlein unterbringen kannst. Viele. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.

Arme Ritter Bruscetta Himbeere Toertchenzeit

„HEY“ rufen die kleinen Baguettescheibchen und liegen da, als hätten sie nur eine Berufung: Zu köstlichen Arme Ritter-Bruschetta verarbeitet zu werden. Arme Ritter? Was´n das eigentlich? Wer an kurzem lebensmittel-technischen Klugscheisserwissen aka Bildung nicht interessiert ist, kann diesen Absatz elegant überspringen (HÜPF). Die Herkunft des „armen Ritters“ liegt bereits weit weit zurück. Bereits im römischen Reich gab es die Köstlichkeit, niedergeschrieben in einem Kochbuch. Auch in anderen Ländern die Wohltat für Herzchen, Sinne und Magen, so wird der Arme Ritter in England „poor knights of Windsor“, in Frankreich „pain perdu“ und  Spanien „torrijas“ betitelt. Spätestens bei der amerikanischen Version namens „French Toast“ sollte es KLICK bei dir machen. Richtig, das sind arme Ritter! Nicht grundlos hat die süße Speise eine internationale Karriere hingelegt, wovon andere Topmodels nur träumen können.

Baguette scheiben Toertchenzeit

Hier nun Rezept für süßes Arme Ritter Bruschetta mit Himbeere (für ca. 6 Scheiben, sprich reicht für Einen oder wenn du nett bist, zwei Personen)

  • 1 kleines Baguette (Weißbrot), dürfen sogar gerne Reste vom Vortag sein, funktioniert natürlich auch mit Toast- oder Weißbrotscheiben- die klassische Version
  • 2 Eier
  • 50 ml Sahne
  • 30 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 20 g Mehl
  • 1 EL Butter zum braten
  • 1 EL Zimt mit Zucker
  • 150 g Mascarpone
  • 1 EL Frischkäse
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Puderzucker
  • 125 g Himbeeren
  • 2 EL Himbeeressig

Zunächst Eier, Sahne, Zucker, Vanillezucker und Mehl in einer Schüssel mit dem Rührbesen solange schlagen, bis eine glatte, dickflüssige Masse entstanden ist. Die Masse in eine Auflaufform geben und die Scheiben hineinlegen. Jede Seite für ca. 2 Minuten darin wälzen.

In dieser Zeit eine Pfanne mit etwas Butter erhitzen, die Scheiben aus der Form nehmen, kurz abtropfen und in das heiße Fett geben. Von jeder Seite ca. 4-5 Minuten (auf mittlerer Stufe backen), bis beide Seiten goldbraun sind. Die Scheiben hinausnehmen und kurz mit der Oberseite in der Zimt&Zuckermischung wälzen. Alle Scheiben danach auf ein Gitter zum abkühlen geben. Nun die Mascarpone mit dem Frischkäse, dem Mark der Vanilleschote und dem Puderzucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer ganz kurz verschlagen.

5-6 Himbeeren beiseite legen. Die restlichen Himbeeren mit einer Gabel zerdrücken und den Essig hinzugeben. Wer mag kann die Creme in einen Spritzbeutel füllen und die Creme damit angebermäßig-dekorativ auf die Baguettescheiben geben, (die unbedingt komplett ausgekühlt sein müssen) das funktioniert aber natürlich auch genau so gut mit einem Messer. Je einen kleinen Teelöffel des Himbeerpürrees auf die Scheiben geben, mit einer zusätzlichen Himbeere dekorieren. Zack – fertig. Ging ja ganz schön schnell, was sagst du?

Toertchenzeit Arme Ritter Bruscetta Himbeere

Ich könnte mir, unter besonderen Umständen vorstellen, dass sich die Sache auch ganz schön gut mit Pflaume oder gar Schmusefrucht (Aprikose) umsetzen lässt. Da gerate ich ins schwärmen, sehe, dass noch Brot da ist und verschwinde…….. in der Küche. Bis nächste Woche!

STOP! Schau doch mal in deinen E-Mail Account, ich sende heute drei E-Mails an glückliche Gewinner, vom Törtchenzeit Geburtstags-Gewinnspiel, die gelost wurden. Danke, für eure lieben Worte, das war eine feine Party!

Mach‘ dir den schönsten Sonntag. Ich warte gemütlich auf den Sommer, ob er uns wohl noch mal mit seiner Anwesenheit beehren wird?

All you need is sweet, Jessi.

Anderes köstliches, Torten

Mega easy peasy Cheesecake. Ohne backen, ohne Stress. Dafür mit meinen Lieblingen: Erdbeeren. Das große Finale!

„Klar. Die arbeitet. So 50 Stunden die Woche. Dann bloggt sie auch noch. Zwei Haustiere hat se auch. Nen Hund und nen Freund. Und jetzt tischt sie uns eine süße Köstlichkeit auf. Sie serviert es in einer unangenehmen Locker- und Leichtigkeit, aber noch vor fünf Minuten hat sie noch total hektisch, ohne Zeitmanagement und einem Dutt der auf halb acht hängt in der Küche gestanden, um uns das jetzt aufzutischen. Zudem hat sie sich wahrscheinlich total mit der Beschaffung der Zutaten abgestresst.“ Nö! Hat se nicht.

Das hat sie ganz locker am Vortag zubereitet, aus nur sieben Zutaten. Die Erwartungshaltung von Gästen, die ins Duttfrollein`sche Haus strömen sind – erwartungsgemäß – hoch. Ich machs mir einfach. Und Gäste glücklich. Eine win-win-Situation sozusagen. Das Ganze funktioniert natürlich auch für dich selbst, deinen Liebsten zu Hause, die wundervolle Freundin oder wen auch immer. Also tisch sie auf, ganz easy, ohne Stress. So wie wir es alle mögen, die kleine no bake Cheesecakes mit feinem Knusperboden (oh wie das schmeckt), den tollsten Erdbeeren und feinem Basilikum.

Erdbeere Cheesecake Toertchenzeit

Weißt du was? Momentan gibts die schönsten „Lieblingsbeeren“ bei Edeka. Die liegen nämlich besonders viel Wert auf Vielfalt, Frische und Geschmack. Weil sie Lebensmittel lieben. Aus dem Grund haben sie jetzt zu ihren feinen Produkten auch noch Verpackungen mit den schönsten Betitelungen deines Lieblingsobstes und Gemüses, die mein kleines rethorisches Herzchen höher schlagen lassen. So wird aus der Erdbeere schnell die „Lieblingsbeere“, aus der Mango der „Tropentraum“ oder aus der Zitrone der „Muntermacher“.

edeka erdbeeren toertchenzeit

Und dank einer farbigen Kennzeichnung der Äpfel fällt die Entscheidung leicht: Rot bedeutet süß, Gelb süß-säuerlich, Orange fein-säuerlich und Grün steht für säuerlich. Ganz easy, supergeil. Auch die neue Kennzeichnung „genussreif“ wird mir künftig tüchtig Zeit einsparen, denn das drehen, wenden und suchen nach der perfekten, reife Ware ist nun passé. Ganze 120 Produkte aus der Obst-und Gemüse Eigenmarke bietet EDEKA in seinen Märkten an und achtet dabei besonders auf kurze Transportwege, ohne Zwischenhändler. Was willste mehr? Im nächsten Monat ist dann lovely Mia Küchenchaotin dran und stellt tomatiges Rezeptchen vor. Schau mal vorbei!

EDEKA O&G_Badge

So, jetzt aber die Zutaten für 4 Törtchen:

  • Dinkel- oder Vollkornkekse (ich habe diese HIER verwendet)
  • 50 g Butter
  • 350 ml Sahne
  • 700 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 1 Vanilleschote
  • 60 g Puderzucker
  • Handvoll frisches Basilkum
  • 150 g Erdbeeren alias Lieblingsbeere

Werkzeuge:

  • 4 Dessertringe (je ca. 9 cm Durchmesser) oder eine Springform mit ca. 15 cm Durchmesser
  • 1 Gefrierbeutel
  • Spritzbeutel ohne Tülle

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und klein hacken. Dies funktioniert super mit der Unterseite eines Topfes. Es sollten nicht all zu große Brösel übrig bleiben. Keksmasse in den Topf geben, Butter hinzufügen und bei mittlerer Hitze solange mit einem Löffel untermengen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Masse dann gleichmäßig auf die Dessertringe verteilen und den Boden festdrücken. Für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In dieser Zeit die Sahne in einem hohen Behälter sehr steif schlagen, aber nicht überschlagen. Puderzucker hinzufügen, nochmals kurz vermengen. Dann den Frischkäse vorsichtig unterheben. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Mark herauskratzen und ebenfalls unter die Masse geben. Drei größere Basilkumblättchen so klein wie möglich hacken und auch unterheben.

Die Creme nun auf die Böden der Dessertringe verteilen. Oberfläche glatt streichen und für mind. 5 Stunden im Kühlschrank verstauen, bzw. verstecken (Obacht! Andere Familienmitglieder könnten zuschlagen, noch bevor die Gäste eine Chance hatten, überhaupt an der Türe zu klingeln). Kurz vor dem Servieren die Küchlein aus den Formen lösen, mit jeweils vier bis fünf Erdbeeren und einem Basilkumblatt oder mehreren garnieren. Das wars schon? Einfach oder?  Erdbeeren. Ihr seid großartig. Stets das schönste Fotomodell und danke, dass ich ab und an an euch naschen durfte!

no bake cheesecake

Danke, Edeka, dass ich wieder ein Teil eurer zauberhaften Aktion sein durfte. Natürlich auch an Pony & Blond, die dies möglich gemacht haben!

ach ja! Teller: von einer ganz schön bezaubernden Freundin geschenkt bekommen. Fotos: von mir, unter Einsatz meines Lebens, stehend- balancierend zwischen Stuhl und Tischkante. Blümchen: Aus Nachbar’s Vorgarten gemobst- SORRY! Die passten einfach zu gut ins Bild!

Hab den schönsten Tag, ganz so, wie du es magst! All you need is sweet,

Jessi

Anderes köstliches, Jessi liebt

verrückte 58 Minuten: Alles zur Duttfrolleins pop up bakery und einem Rezept für schmackofatz Duttnuts (alias Donuts)

Eben neigen sich noch zwei Dutts zusammen und richten ein kleines, weißes Tischlein an, um nur eine halbe Stunde selbstgebackene Leckereien von Törtchen bis hin zu Cupcakes anbieten zu können. Als um 13 Uhr die innere Uhr zum Start der 1. Duttfrolleins pop up bakery geht, trauen wir unseren Augen nicht. Da stehen Menschen. Nicht ein oder zwei, auch keine drei oder vier. Nein, da hat sich völlig unbemerkt in einem Wahn aus anrichten und dekorieren eine Menschenschlange gebildet. Kurzerhand überlegen wir panikartig die Flucht zu ergreifen. Zu spät.

van dyck pop up bakery toertchenzeit klitzeklein

Tief durchatmen. Mussten wir zwei Duttfrolleins wohl erst mal nach dem letzten, ganz schön verrückten Samstag. In Erinnerung an diesen wundervollen Tag glühen mir immer noch die Wangen und mein Herzchen schlägt ein paar mehr Takte als sonst.

Lovely Birgit von Garn & Mehr hat uns die weltallerschönste Chalkboard Tafel passend zu unserer pop up bakery gezaubert. So schön, dass man sich kann nicht davon trennen kann, wird sie fortan, abwechselnd bei Dani und mir einen Ehrenplatz in den heimischen Wänden bekommen.

toertchenzeit garn und mehr pop up bakery

 

Wer uns auf Instagram hier oder hier folgt, der hat wahrscheinlich den Bakery-Liveticker gesehen, dieser musste natürlich auch weiterhin bei Laune gehalten werden, hihi.

toertchenzeit klitzeklein pop up bakery

Und zack, da standen wir, aufgeregt wie zwei 6 jährige bei der Einschulung vor unserem Tisch mit Törtchen,

toertchenzeit klitzeklein pop up bakery

pop up bakery toertchenzeit klitzeklein

Hier, für dich und passend zur Duttfrolleins pop up bakery, das Rezept für 12 ganz schön schokoladige Duttnuts mit Kokos und Haselnüssen (alias Schokoladendonuts)

schokoladen donuts toertchenzeit

Zutaten:

  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 80 g Kakao
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 200 Kokosmilch
  • 25 ml Buttermilch
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g Schokolade mit mind. 70% Kakaogehalt (z.B. von Lindt)
  • handvoll gehackte Haselnüsse (einfach mit dem Mörser zerkleinern)

Werkzeuge:

  • Donutblech
  • Spritzbeutel ohne Tülle

Den Ofen auf 160 Grad vorheizen. Das Blech mit Butter fetten. Das Öl mit dem Zucker in einer Schüssel mit dem Rührer ca. 2 Minuten schaumig schlagen. Dann die Eier nacheinander zugeben und solange rühren, bis sie sich mit der Zuckermasse vermengt haben.

Mehl, Natron, Kakao, Backpulver und Vanillemark in einer zweiten Schüssel mischen und nach und nach unter die Masse geben. Danach Butter- und Kokosmilch zufügen. Den Teig in einen Spritzbeutel geben und die einzelnen Mulden zu ca. dreiviertel mit dem Teig befüllen. In den Ofen geben und für ca. 13-16 Minuten backen.

Am Besten kopfüber auf ein mit Backpapier belegtes Gitterblech stürzen. Die Schokolade über dem Wasserbad oder sehr vorsichtig im Topf schmelzen, Donuts kopfüber eintunken und mit Nüssen bestreuen. Komplett auskühlen lassen und fertig sind die leckerschmecker Duttnuts.

Ich möchte ganz laut danke sagen: Ganz besonders an alle, die gekommen sind und so schnell schneller als wir gucken konnten, alles aufgefuttert haben, an die, die an uns gedacht und mitgefiebert haben. Vorallem aber an unsere grandiosen Sponsoren Blueboxtree, die mit uns den schönsten Cupcakeförmchen und Tortenständern ausgestattet haben. An Garn und mehr, für die wundervolle Duttfrollein-Tafel. An die Schönhaberei für die tollen Accessoires und natürlich an van DYCK, für die perfekten Räumlichkeiten und den besten Cappuccino der Stadt!

Und jetzt: DANKE, meine wundervolle Amanda, dass du diesen unvergesslich-glücklichen Tag für uns in den schönsten Fotos festgehalten hast. UND: unsere Männer, Herrn K. und Herrn Liebling, dass ihr all‘ das Zeug mit uns rangekarrt habt und unseren Wahn von verrückten Ideen immer unterstützt! Ihr seid die Besten!

 

*Das Wichtigste zum Schluss: Weißt du was? Ich war ja noch niiiiiiiiiiiiiemals in Paris! Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich werden und DU kannst mir dabei helfen! Erinnerst du dich noch an das Walnuss-Ombre Törtchen mit dieser Ziegenfrischkäse-Mascarponecreme, den Feigen, Walnüssen und dem Karamellsößchen, das am Rand langsam runterläuft?

Torte Ombre Walnuss Ziegenfrischkäse

Das Törtchen habe ich im Rahmen des Wettwerbs „Vive le Ziegenkäse“ in meiner heimischen Küche gebacken. Nun gut, vorher saß ich mit einer 500 ml Walnusseis-Überdosis auf dem Sofa und habe mir überlegt: Was kann ich mit Ziegenkäse backen? Schnell war klar, dass Ziegenfrischkäse her muss. Wusste ich doch schon, dass der sich ganz hervorragend eignet, um ihn in süßer Form zu verarbeiten. Da stand es: Zumindest in meinen Tagträumchen: Das Törtchen mit dem ich jetzt eine Reise nach Paris gewinnen kann. Dafür muss ich mich aber zuerst gegen sieben andere Blogger und (ihre zugegebenermaßen) leckeren Rezepte durchsetzen. Was du jetzt tun kannst? Ganz fix voten und mich somit schon ein Stück nachher in die Stadt der Liebe bringen, qui mon cherie. Also trés vite hier entlang: http://www.viveleziegenkaese.de/rezept-wettbewerb

Wenn du Ziegenkäse genauso liebst wie ich, dann findest du noch viele andere tolle Infos zu dem Thema auf der Seite und natürlich auch die Rezepte der anderen Blogger, die mitgemacht haben.

* Dieser Beitrag wurde von Vive le Ziegenkäse unterstützt, meine Meinung bleibt davon jedoch unbeeinflusst. Danke, dass ich mitmachen durfte!

 

 

So, das wars fürs heute. Macht es euch schön, im Sönnchen,

all you need is sweet,
Jessi.

Anderes köstliches

Zack. Da isse, die neue "Edeka mit Liebe", Waffeln "2 go" und den drei Finalistinnen des KitchenAid-Gewinnspiels

Hach. Schön, dieser Frühling. Danke, dass du jetzt schon da bist und uns schön die Sonne auf den Pelz scheinen lässt. Sowieso bin ich, wie in diesem Jahr bereits bilderbuchmäßig vorgeführt, für die generelle Abschaffung dieses Winters. Wer braucht das schon? Matsch, Schnee und eine Nase, die dauernd aussieht, als wäre man mit „Rudolph the red nose reindeer“ verwandt.

Damit du diesen „early bird“-Frühling noch besser genießen kannst, gibt es in der neuen „Edeka mit Liebe“ eine köstliche Strecke rund um das Thema Waffeln. Warum ich davon erzähle? Weil ich Waffeln liebe und: Weil ich so happy bin, dass Amanda und ich schon wieder eine Strecke für das tolle Magazin produzieren durften.

Neben einer Schwarzwälderkirsch-Waffeltorte, Waffeln am Stiel, einer herzhaften Waffelvariante (die so lecker sind, dass wir es fast nicht aushalten konnten, das Bild im Kasten zu haben) und leckerschmecker Lütticher Waffeln mit Eis, habe ich heute mein liebstes Waffel-superduper-hallo Frühling-Rezept mitgebracht.

Schwarzwälderkirschtorte Toertchenzeit

Waffel herzhaft toertchenzeit

toertchenzeit Waffel am Stiel

Die Waffel 2 go. Zum draußen genießen, zum mit zum Sonntagsaufsflug mitnehmen, zum Nachtisch für die ersten Grillpartys oder um dem Liebsten oder der Liebsten den sonnigsten Tag im Büro zu versüßen.

Toertchenzeit Waffel Blaubeere

Hier das Rezept für die kleinen Waffeldrops zum einpacken und happy sein: (das Rezept reicht für zwei vollgepackte Tüten to go)

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 5 EL Milch
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Werkzeug:

  • Waffeleisen für belgische oder Lütticher Waffeln
  • Pinsel
  • Spitztüten oder andere hübsche Verpackungstüten

Butter mit 50 g Zucker, Mark der Vanilleschote und einer Priese Salz mit dem Rührer schaumig schlagen. Ei und Milch dazugeben und erneute vermengen, bis eine schöne, homogene Masse entsteht. Mehl und das Backpulver in einer zweiten Schüssel vermischen und löffelweise mit dem Rührer unter die Masse geben, bis sich alles vermengt hat. Dann noch den restlichen Zucker unterrühren.

Den Teig beiseite stellen und für 15 Minuten ruhen lassen. Das Waffeleisen nach 10 Minuten beginnen vorzuheizen und leicht einfetten. Mit einem Teelöffel oder einem Melonenausstecher haselnussgroße Kugeln formen. Die Waffelkugeln jeweils auf die Kreuzstellen zwischen den Waffelquadraten des Eisens legen. Ca. 4-6 Kugeln gleichzeitig backen, so dass sie sich nicht berühren. Die Waffeldrops für je ca. 3-5 Minuten backen (je nach Waffeleisen), bis sie  leicht gold-braun sind.

In einer hübschen Tüte verpacken und unterwegs glücklich sein.

Die neue „Edeka mit Liebe“, mit allen Rezepten zur Strecke und natürlich tausend anderen tollen Sachen erhälst du ab sofort in deinem Edeka. Sollte es das hübsche Magazin mal nicht geben, frage doch mal den netten Edeka Verkäufer (die sehen echt alle aus wie in der Werbung), ob er so nett ist und dir die Ausgabe besorgt.

Das Ende dieses Posts heute ist wohl bedeutend wie nie: Wie schon kurz erwähnt, habe ich mich gestern durch 178 (ja, einhundertachtundsiebzig) sagenhafte Einseindungen zum KitchenAid-Gewinnspiel geklickt. Ich bin platt. Hätte ich gewusst, dass es so so schwer wird, hätte ich jemand engagiert, der die Vorauswahl trifft. Nach tausendfachen Hin-und Herüberlegungen stehen sie nun fest: DIE DREI FINALISTINNEN: (ob Mädels doch die besseren Bäckerinnen sind?) (aus rechtlichen Gründen hier nur die eingesandten Fotos). Du erkennst dein Törtchen wieder?  JA! Glückwunsch, ihr seit dem mintfarbenden Traum ein ganzes Stück näher gerückt (puh, ist das aufregend)! In der kommenden Woche wird sich die leckerschmecker Jury aus Sonya, Amanda und mir beraten und dann die Gewinnerin bekanntgegeben. Ich bin mir sicher: Das wird auch kein Stück leichter!

TZ_KitchenAid

In diesem Sinne:

All you need is sweet,

Jessi.

Anderes köstliches

Hallo Frühling! Windbeutel mit Kirschfüllung und ein kleines Update zum KitchenAid-Gewinnspiel

Schon als ich noch eine kleine Jessi war, war ich verliebt. In Windbeutel. Mich faszinierte stets, wie die kleinen luftig-lockeren Leckerbissen im Ofen aufgingen und sich von innen anfühlten wie ein Hauch von köstlichem Nichts.  Manchmal habe ich mir mit meiner Freundin heimlich im Supermarkt des Vertrauens von unserem drei Mark Taschengeld (ja hallo Mama!)  die tiefgekühlte Version gekauft und sie gefroren gefuttert. Bauchweh inklusive. Aber egal, denn die Gelüste nach Windbeuteln und dem Kick nach dem Zuckerschock waren einfach zu groß.

Exentizelle Fragen wie der Wind in den Beutel kommt, waren schon damals genauso wichtig für mich, wie das mit den Blümchen und Bienen funktioniert. Und soll ich dir was verrücktes verraten? Noch nie nie nie habe ich Windbeutel selbst gemacht. Und weil ich immer dachte, dass Windbeutel und deren luftiges Innenleben ein Hexenwerk sind, habe ich mich nie daran getraut. Bis zum Tag x. Es war Sonntag und ich ließ mir im T-Shirt (jawohl!) die Sonne bei frühlingshaften 21 Grad auf meinen Rücken mit vornehmer Winterblässe scheinen – und: Erinnerte mich an Windbeutel. Plötzlich verspürte ich einen unaufhaltbaren Drang, den ich sonst nur als kleine Jessi in Kindheitstagen kannte. So legte ich los und versuchte mich an: MEINEN ERSTEN WINDBEUTELN.

Windbeutel Kirsche Toertchenzeit

Was soll ich sagen, die Nummer ist denkbar einfach, macht aber verdammt was her – solange du eine Sache beachtest: So neugierig du auch sein wirst, so sehr du es nicht aushalten kannst, schon mal einen kleinen Blick in den Ofen zu werfen, so sehr dir schon das was im Munde zusammen läuft: TU ES NICHT! Öffne deinen Ofen auf keinen Fall bevor die fünfzehn Minuten auf deiner Eieruhr nicht abgelaufen sind. Dann sind sie nämlich hin – vom Winde verweht sozusagen.

Windbeutel drei Kirsche Toertchenzeit

So, genug um den heißen Teig geredet, hier nun das Rezept für ca. 8-10 Frühlingshafte Beutel (je nach Größe). Backzeit ca.25 Minuten bei 200 Grad Umluft

 für den (Brand)Teig:

  • 125 ml Wasser
  • 25 g Butter oder Margarine
  • 75 g Weizenmehl
  • 15 g Speisestärke
  • 3 Eier (Größe M)
  • 1 Messerspitze Backpulver

Für die Füllung:

  • 3 EL Kirschkonfitüre
  • 300 g kalte Schlagsahne
  • 150 g Mascarpone
  • 1 EL Milch
  • 50 g Puderzucker

Zum Bestreuen:

  • 3 EL Puderzucker

Wasser und Butter in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitzezufuhr aufkochen, dann den Topf vom Herd nehmen. Mehl und Speisestärke in einer seperaten Schüssel mischen und in die heiße Flüssigkeit geben. Mit einem Schneebesen zu einem glatten Teig vermengen, dann etwa 1 Min. unter ständigem Rühren erhitzen

Teig in eine Schüssel geben und zwei Eier auf höchster Stufe mit dem Rührer unter den Teig arbeiten. Das letzte Ei verquirlen und nur so viel davon unter den Teig arbeiten, bis er stark glänzt und die Spitzen an einem Löffel hängen bleiben. Das Backpulver untermengen, sobald die Masse fast kalt ist.
Mit 2 Teelöffeln oder mit einem Spritzbeutel mit großer Sterntülle 8 Teighäufchen auf das Backblech setzen und backen. Ich habe hier eine etwas größere Beutel-Version gemacht, dafür könnt ihr wunderbar zwei Esslöffel verwenden.
Sofort nach dem Backen die Deckel der Windbeutel abschneiden und diese auskühlen lassen. In dieser Zeit die Füllung vorbereiten. Dazu die Mascarpone mit dem Rührer und der Milch kurz cremig aufschlagen und den Puderzucker ebenfalls unterrühren, bis die Creme für die Füllung schön glatt ist. In einem fettfreien Behälter die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponemasse heben. Zum Schluss die Kirschkonfitüre unterheben (vorsichtig!).
Die Füllung mit einem Spritzbeutel oder dem Löffel in die Windbeutel geben und den Deckel aufsetzen, mit Puderzucker bestäuben und da sind sie auch schon: DEINE ersten Windbeutel (oder bist du wohl doch schon ein Windbeutel-Profi?)

Windbeutel Kirschkonfitüre Toertchenzeit

Zum Finale noch ein kleines Update zum KitchenAid-Gewinnspiel: Ich bin ja ausgeflippt! Nicht nur, dass es über 150 Einsendungen gab, nein, dann auch noch so krachermäßige! Total baff werde ich mich jetzt durch die Bilder stöbern und am kommenden Sonntag die Finalisten bekannt geben, ebenso die Gewinner der fünf Bücher. In der darauffolgenden Woche wird dann die Leckerschmecker-Jury aus Amanda, Sonya und mir den Gewinner bestimmen. Hach, ganz schön aufregend! UND: Bis morgen könnt ihr noch mit machen, also flott flott!

PS 2: DANKE DANKE & MERCI. Ich bin platt! Euer tolles Feedback zum Büchlein lässt mich dahinschmelzen und macht mich so unfassbar stolz, dass ich schon Gesichtsmuskelkater vom Dauergrinsen habe! Seitdem ich am Freitag erfahren habe, dass ihr bereits so fleißig das Buch gekauft habt, dass wir jetzt schon im Druck der zweiten Auflage sind, taumel ich 24/7 vor Glück. HACH!

Ihr seit die Weltallerbesten!

All you need is sweet,

Jessi.

Anderes köstliches

Berliner Ballen alias Spießburger und mehr Fakts zum Törtchenzeit Buch

Es gibt ja Tage, da denkst du, dass du träumst. So wie am Samstag, als wir Anfang März bei lockeren 22 Grad im Shirt in der Sonne gesessen haben. Kneif mich mal! Seit einer Woche taumel ich glückstrunken durch die Gegend und freue mich – auch wenn es grad unpassend klingt – wie ein Schneekönig über das grandiose Feedback zum Buch. Ihr seit die tollsten Rezeptleser und Nachbacker ever, ever, ever, ever! Die Vorfreude auf die Veröffentlichung in ZWEI Tagen (kreisch!) steigt nun ins Unermessliche.

Heute noch ein paar Hardfacts zum Buch: Neben den 160 Seiten auf Papier, dass ich soooooo mag, gibt es 10 Kapitel wie beispielsweise „Frühlingserwachen“, „Schokoholics“, „Klassiker neu aufgelegt“ oder mein heiß geliebtes Kapitel „drink me“. Ganz verknallt bin ich in viele der Rezeptnamen (danke Amanda, du bist einfach AUCH NOCH die beste Rezeptausdenkeröse, die es gibt). Da findest du ein Törtchen mit Mohn und Zitrone, das dich als „Mohndieau“ begrüsst. Oder aber mein Lieblingstörtchen mit Espresso und weißer Schoki, das als „kleiner Espressionist“ daher kommt. Wenn du dir dazu noch den „Bananamama“ mixt, dann ist dein Törtchenglück perfekt. Um alles perfekt abzurunden, hat die liebe Sonya dir DIY’s wie hübsch verzierte Backmischung, ein Cupcake Kit oder kleine Bestecktaschen für die perfekte Kaffeetafel mitgebracht.

törtchenzeit cover

Passend zum Frühlingsbeginn habe ich euch noch ein feines Rezept namens „Berliner Spießburger“ aus Kapitel 7 mitgebracht. Ich sag euch, eine Wucht die Dinger. In der letzten Woche gab es ja schon einen kleinen Einblick auf das Rezept, hier nun die volle Breitseite. Ehe du dich versiehst, hast du zwei, drei, vier Stiele voll mit diesen kleinen Köstlichkeiten verputzt. Los geht’s:

berliner spießburger

Zutaten

  • 125 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 500 g + 1 EL Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Tropfen Rum-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb

Zum Frittieren

  • 750 g Kokosfett
  • 5 EL Zucker

Werkzeuge

  • 2 Geschirrtücher / Küchenpapier
  • Abtropfgitter oder Kuchengitter
  • Großer Topf
  • Schaumlöffel
  • 8 Schaschlikspieße

Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen und darin die Butter schmelzen, danach beiseitestellen.
Nun den Hefeteig vorbereiten. Dazu Mehl und Trockenhefe in einer großen Schüssel mit Hilfe eines Löffels vermischen. Die übrigen Zutaten und die warme Milch-Fett-Mischung hinzu- fügen und alles mit einem Rührer kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 3 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Ein Geschirrtuch mit heißem Wasser tränken, vollständig aus- wringen und über die Schüssel mit dem Hefeteig legen. Teig ca. 1 Stunde aufgehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Den Teig mit 1 EL Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und nochmals durchkneten.

Den Teig dann in kleine Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser rol- len und auf Backpapier legen. Die fertigen Bällchen nochmals für 15–20 Minuten mit einem trockenen Geschirrtuch abgedeckt aufquellen lassen.

Kurz vor Ablauf der Zeit das Kokosfett in den Topf geben und erhitzen. Das Fett muss so heiß sein, dass sich Bläschen um einen Kochlöffel bilden, wenn man diesen in das Fett steckt.
Jeweils vier bis fünf Bällchen nach und nach in das heiße Fett geben und goldbraun backen. Dabei die Bällchen mit dem Schaumlöffel immer in Bewegung halten, sonst kleben sie am Topf an. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen, sofort in einem Teller mit Zucker wälzen und zum Abkühlen auf das Küchen- gitter legen. Etwas Küchenpapier darunterlegen.

Nachdem die Spießburger ausgekühlt sind, auf die Schaschlik-Spieße stecken.

Wenn du dir den kulinarschen Rest geben willst: In Karamellsoße tauchen! Hihihi.

So, ich bin dann mal die Stunden zählen, bis es am Donnerstag endlich soweit ist. Ist das alles verrückt.

Happy day und DANKE!

All you need is sweet, Jessi.

Anderes köstliches

Kneift mich mal! 5000 Facebook Fans! Zur Feier des Tages Konfettikanonen und Gewinne, die dein Herzchen höher schlagen lassen!

Um es kurz zu machen: Diese Woche ist die magische „5000“ erschienen. Man, ich hab mich so dolle gefreut! Wer eine sogenannte „Fanseite“ auf Facebook betreibt, der weiß, wie sehr einem so etwas ans Herzchen wächst. Ich habe vor drei Jahren, als ich mein erstes Gebackenes auf der Törtchenzeitseite gezeigt habe, immer geträumt, 5000 Leute dafür zu begeistern, meine Sachen zu mögen. Zack, wie im Handumdrehen stehe ich hier und es ist soweit. Was alles aus einer Laune heraus begann, ist mittlerweile ein großer, wichtiger und zuletzt so was von schöner Teil meines Lebens geworden. Mein Baby. Törtchenzeit.

Das geht natürlich alles nicht, wenn ihr nicht da wäret. Vielleicht für non-Blogger schwer nachzuvollziehen, aber man freut sich doch wie ein kleiner Schneekönig, über Kommentare, likes, Nachbacker und alle Naschkatzen, die dabei sind. Bevor es groß sentimental wird, sage ich kurz, aber ganz schön laut: DANKE!

Neben meinem schönsten Hofknicks, den ich heute für Euch hinlege und dem Zünden der Konffetikanone habe ich noch ganz schön feine Geschenke im Gepäck. Zum Ausflippen sag ich euch. Was ich euch mitgebracht hab? Den weltallertollsten Wertgutschein von meinem Lieblingsshop Blueboxtree – was sonst. Da kannst du dir so schöne Sachen mit aussuchen. Die schönsten Cupcakeförmchen, PomPoms, die dein Herz höher schlagen lassen und Tortenständer, auf die sogar deine Omi neidisch sein wird!

Geschenkgutschein-Blueboxtree

Des Weiteren, ihr Tollsten, hab ich noch zwei DAYLICOUS im Gepäck *wir Buchbloggermädchen sind hier übrigens alle ganz schön stolz und in größter Dauerfeierlaune, weil euch unser Buch so gut gefällt und bedanken uns an dieser Stelle noch mal fix mit einem sechsfachen Foodbloggerinnenknicks*

daylicious toertchenzeit

Wenn du einen der drei Gewinne dein Eigen nennen möchtest, dann kommentiere diesen Post und sag mir, womit du am liebsten feierst! Mitmachen kann jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat und über 18 Jahre alt ist. Also, allez hopp, spring bis zum 05.02.2014 um 23:00 Uhr schnell ins Lostöpfchen!

Ich schlürfe eine virtuelle Brause auf Euch! *hicks

All you need is sweet,

Jessi

*EDIT: Das Gewinnspiel ist beendet, die drei glücklichen Gewinner per Email benachrichtigt! Für alle, die nicht gewonnen haben: Nicht traurig sein, bald gibt es garantiert ein neues Gewinnspiel mit hübschen Preisen!

Anderes köstliches

Orangen-Pistazien-Shortbread, dazu die neue "Edeka mit Liebe" und eine ganz schön leckere Teatime

Hui ui ui. Das kleine Glückskarussel dreht sich grad ganz schön schnell und mein Herz schlägt kleine Purzelbäume vor Glück. Hallo 2014. Wir könnten Freunde werden. Nachdem ja diese Woche schon unser köstliches „Daylicious“ Bloggerbüchlein erschienen ist, hab ich hier direkt die nächste Achterbahn im Ärmelchen.

Gemeinsam mit der (und ich sage es immer und immer wieder) weltallerbesten Amanda Berens haben wir für das neue „Edeka mit Liebe“ Kundenmagazin eine süße Strecke zum Thema „Teatime“ produziert. Mit allem was dazu gehört. Scones, Shortbread, Törtchen mit Earl Grey Frosting (yes, Madam) und kleinen Orangen-Tartlettes mit Granatapfel, die dir ein kleines Feuerwerk in der Mundhöhle bereiten.

Ich hab mir was Bequemes angezogen und mich schön aufs Sofa gehockt. Da gibts wirklich einiges zu entdecken….

edeka mit liebe toertchenzeit

Und du so „häh?“ „Edeka mit Liebe“? Ja, Edeka mit Liebe! Das ist das brandneue und kostenlose Kundenmagazin von Edeka.
Ab MORGEN findest du das neue Magazin im Edeka-Markt deines Vertrauens, also sicher dir ganz schnell ein tolles Exemplar mit schönsten Ideen und köstlichen Koch-und Backstrecken.
Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass du keins mehr abgreifen kannst, frag doch bitte den freundlichen Edeka-Mann; er wird dir sicher schnell eins besorgen.

Komm schnell, ich zeig dir noch ein paar Seiten. Guck mal, hier das Earl-Grey-Schokotörtchen mit salzigem Karamell. Mach das mal für Gäste, die kommen garantiert wieder und werden dich zwingen es gar noch mal zu backen.

collage edeka mit liebe toertchenzeit

Bei uns Bloggeretten dürfte neben Themen wie „Deftiges aus der Winterküche“ oder „Wohin mit dem Schokonikolaus“ auch die Lieblingsrezepte der Foodblogger euer Herzchen hüpfen lassen. Damit ihr direkt starten könnt, hab ich heute schon verdammt ganz schön schmackofatz rautenstyle Shortbread mitgebracht. Mit Orange und Pistazie versteht sich.

toertchenzeit shortbread

Hier das Rezept:

Für eine Backform Shortbread, ca. 25 cm Durchmesser

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 2 gehäufte EL Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g weiche Butter, plus 1 TL zum Fetten der Form
  • 100 g feinster Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Natürliches Orangenschalen Aroma
  • 30 g Pistazien, gemahlen oder sehr klein gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zucker zum Bestreuen

Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen. Die Butter mit feinstem Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und unterrühren, dann die übrige Mehlmischung rasch mit den Händen unterkneten. Orangenschale und die gemahlenen Pistazien untermengen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1,5 cm hohen Kreis im Durchmesser der Backform ausrollen. Den Teig nun z.B. in Rauten oder hübsche Kuchenstückförmige Stücke schneiden. Jedes Stück mit einer Gabel mehrfach einstechen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Teig in der Backform auf ein Rost auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und für ca. 19 Minuten hellbraun backen.

Das Shortbread heraus nehmen und sofort mit dem Zucker gleichmäßig bestreuen und aus der Form nehmen, bzw. lösen. Ich rate dringlichst dazu, das Shortbread noch lauwarm mit einem Glas Milch zu genießen. Deine Seele wird´s dir danken!

So, morgen schnell los zum Edeka deines Vertrauens, husch husch!

Aber vorher noch den köstlichsten Sonntag genießen, denn:

All you need is sweet!

Jessi

Anderes köstliches, Torten

Whoop whoop! Weihnachts- sweet table mit Sachertorte, Cranberrys, allem drum und dran, zipp und zapp. Happy christmas!

Der Höhepunkt der weihnachtlichen Vorfreude ist erreicht. Ultimo maximo. Oder so. Latein habe ich nie gepaukt, hört sich aber doch jetzt im „zunehmenden Alter“ irgendwie sexy an, so versuche ich mich in der Freestyle-Version. Dank Onlineshopping schwebe ich entspannter als eh und je auf den Tag X, den 24.12. alias Heiligabend zu. Jetzt stehen nur noch schöne Ergeinisse an. Geschenke übermäßig schön verpacken, damit sie übermäßig schnell und ggfs. ohne großes Bestaunen aufgerissen werden, die Tasche für die Reise nach home sweet home packen und, wie jedes Jahr, am heiligen Abend nicht nur köstlich Schlemmen, sondern auch am Morgen des 24. bei den Nachbarn den Tannenbaun loben gehen * (*Tannenbaum loben= trationelles Ereignis, bei dem die geschmückten Tannenbäume der Nachbarschaft mit einem kleinen, alkoholreichen Getränk begoßen werden. Ja, jeder Baum!). Fehlt eigentlich nur noch: Die wichtige Nebenrolle: Der Schnee! Noch habe ich minimale Hoffnung auf schönste Versuchung in weiß.

Mein Weihnachten ist klassich. Rot weiß. Mit Gans, Rotkohl und Klößen und einer Sachertorte. Kakao darf auch nicht fehlen. Die letzteren beiden Komponenten (und mehr) habe ich euch hübsch verpackt auf meinen Weihnachts-Sweet table gepackt. Mehr ging nicht. Ein großer Weihnachtspost sozusagen. Hier ist für jeden was dabei. Dekorateure, Leckerschmecker, Schokoschmecker, Törtchenlover und Marshmallowholics. Happy Christmas! Von Herzen.

Toertchenzeit sweet table weihnachten

Hingucker des süßen Tischchens ist ein Törtchen – like always. Ein Sachertörtchen. Das kann man nämlich ganz bequem Tage vor dem geplanten Verzehr zubereiten. Garantiert mit köstlichem Frosting und einigen hübschen Cranberrys.

Dazu braucht ihr:
200 g Zartbitterkuvertüre
200 g Butter
200 g Puderzucker
7 Eier
200 g Mehl
3 TL Backkakao
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 EL Abrieb einer unbe-
handelten (Bio-)Orange
½ Vanilleschote
1 Prise Salz
Für die Füllung
6 EL Rum
1 Glas Aprikosenmarmelade
Für den Schokoladenüberzug
200 ml Sahne
400 g Zartbitterschokolade
Für den Weihnachtsüberzug
225 g Mascarpone
50 g Crème fraîche
125 g Puderzucker
50 g frische Cranberrys
2 EL feinster Zucker
Werkzeuge
Backform, Metall oder Silikon,
Durchmesser ca. 18 cm

1. Den Ofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.
2. Die Kuvertüre in einem Topf über einem heißen Wasserbad langsam zum Schmelzen bringen. Die geschmolzene Schokolade beiseite stellen.
3. Die Butter mit dem Rührer cremig rühren, den Puderzucker hinzugeben und weiter rühren bis die Masse schaumig ist. Dies kann ca. 2 Minuten dauern.
4. Zwei Schüsseln bereitstellen und alle Eier trennen. Das Eigelb dann mit einem Schneebesen kräftig mit der Schokolade im Topf verrühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt, Orangenschale und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben, mit einem Löffel gut vermengen und beiseite stellen. Das Eiweiß
mit dem Salz in einem hohen Behälter so lange schlagen bis es fast fest ist.
5. Nun abwechselnd die Mehlmischung und den Eischnee unter die Masse mit der Kakaobutter
ziehen. Dies gelingt am besten mit einem großen Löffel, dann fällt das Eiweiß nicht zusammen und der Teig bleibt schön locker.
6. Den Teig dritteln und die Böden einzeln in der vorbereiteten Form backen. Jeder Boden hat eine Backzeit von ca.28 Minuten. Die Stäbchenprobe nicht vergessen!
7. In der Zwischenzeit die Marmelade mit dem Rum in eine kleine Schüssel geben und glatt verrühren. Dazu gern einen Schneebesen benutzen.
8. Alle Böden vollständig auskühlen lassen, ungerade Wölbungen eventuell abschneiden. Die Tortenböden komplett und großzügig mit der Füllung bestreichen und anschließend stapeln.
9. Für den Schokoladenüberzug die Sahne in einen Topf geben und aufkochen. In dieser Zeit die Schokolade klein hacken und zur Sahne geben. Mit einem Löffel stetig verrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.
10. Die Masse abkühlen lassen, dadurch wird sie etwas fester. Dann die Torte mit dem Schokoladenüberzug vollständig ummanteln. Bis zum Verzehrtag in den Kühlschrank stellen.
11. Der Weihnachtsüberzug wird erst am Verzehrtag zubereitet. Dafür Mascarpone, Crème fraîche und Puderzucker in eine Schüssel geben und kurz mit dem Rührer auf niedriger Stufe vermengen.
12. Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Creme ummanteln. Die Cranberrys
in einer Schüssel im Zucker wälzen und die Torte damit nach Belieben verzieren.

toertchenzeit sachertorte weihnachten

Ganz schön köstlich schmecken auch die Marshmallow-Happen. Im Handumdrehen sind die gemacht. Die kann man vor dem Törtchen, beim Törtchen oder nach dem Törtchen vernaschen. Dazu passt natürlich ganz hervorragend ein selbst gemachter Kakao. Kleine Geschenke kann man hübsch in kleinen Tütchen verpacken und Freunden Freude bereiten.

Toertchenzeit Marshmallows Weihnachten

Marshmallowhappen

Ich wünsche Euch die weltallerschönsten Weihnachtstage, die ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt! Genießt die Zeit und schenkt Liebe! Ich freue mich jetzt schon riesig auf das neue Jahr-mit Euch!

All you need is sweet & love.

Jessi.