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Anderes köstliches

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Einfach aber OHO: Gefüllter Cranberry- Hefekranz mit Mandeln. Für viel vorweihnachtliche Entspannung- versprochen.

Eben noch schnell… NEIN. Nichts, eben noch schnell. Keinen Stress. Bitte nicht. Es ist doch bald Weihnachten, die schönste Zeit im Jahr. Ich rufe hiermit offiziell zu mehr Gelassenheit in der vorweihnachtlichen Zeit auf. So lasset Euch nicht stressen, entspannt und freut euch- auf die schönste Zeit im Jahr.

Macht es euch doch einfach mal NETT. Seid NETT. Vielleicht backt ihr ja sogar was NETTES. Irgendwas, was unheimlich viel her macht und übermäßige Laute wie „mmmhhh“, *njomnjom* oder schlichte ‚yummys‘ erzeugt.

Dieses kleine, cranberrykrachermäßige Heferkränzchen mit selbiger Füllung ist ein perfekter Begleiter zur Vorweihnachtszeit. Er erfüllt nämlich die drei wichtigsten Kriterien für das perfekte VWG (Vorweihnachtsgebäck):

EINFACHE HERSTELLUNG, WENIGE ZUTATEN, ÜBERMÄßIG GUTES GESCHMACKSPOTENZIAL. CHECK.

  Toertchenzeit cranberry Hefekranz

Zwischenzeitlich hatte ich kurz überlegt das Kränzchen vor lauter Schönheit und Ansehnlichkeit an die Eingangstüre zu hängen. Wirkt ganz schön dekorativ das Teil. Man kann ihm nämlich ganz wundervoll ein Schleifchen umbinden. Zweiteres habe ich in die Tat umgesetzt, denn ich bin wohl ein Schleifaholic. Schleifen gehen immer. Ersteres habe ich dann doch unterlassen, als ich mir gedanklich vorstellte, wie Menschen aus meiner Nachbarschaft an dem weihnachtlichen Hefekranz mit intigrierter Diebstahlsicherung und übermäßig erzeugten Speichelfluss an der Eingangstüre festkleben. Könnt ihr Euch den Anblick auch so herrlich lustig vorstellen wie ich? Hihi.

Toertchenzeit cranberry Hefekranz close

So, jetzt aber ganz gelassen loslegen:

Zutaten für ein großes Kränzchen:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch + 1 EL Milch
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen frische Hefe
  • 2 TL Mandelblättchen
  • 1 EL Puderzucker

Für die Füllung:

  • 80 g getrocknete Cranberrys (klein gehackt)
  • 200 g Marzipan
  • 4 EL naturtrüber Apfelsaft

Werkzeuge:

  • Pinsel
  • Backpapier
  • Teigrolle
  • Spritzbeutel

Ofen auf 175 Grad, Umluft vorheizen

Alle Zutaten für den Kranz in einer Schüssel zusammengeben und verkneten bis sie sich verbunden haben. Masse in eine saubere Schüssel geben und mit einem Handtuch abdecken. Eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Teigmasse sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

In dieser Zeit die Füllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten dafür in einer Schüssel solange vermischen, bis sich der Saft vollständig in die Masse vermengt hat. Die restliche Wartezeit nutzen, um die Füße ganz entspannt hoch zu legen.

Teig mit etwas Mehl mit den Händen durchkneten und zu einem ca. 50×30 cm großen Rechteck ausrollen. Der Länge nach halbieren. Masse in den Spritzbeutel füllen und diese der Länge nach mittig auf beide Hefestreifen geben und die überlappenden Stellen über der Masse zusammenschlagen. So sollen zwei Stränge entstehen. Backpapier nun unterlegen. Die Stränge dann an den Enden mit etwas Milch zusammenkleben und diese immer wieder bis zum Ende übereinanderschlagen. Dann einen Kranz formen und die Enden erneut „verkleben“.

Den Kranz mit Milch bestreichen, Mandeln darauf geben und ab die Post in den Ofen. Für ca. 20 Minuten backen und ordentlich mit Puderzucker bestäuben.  Am allerliebsten noch warm mit einem herrlichen Stück Butter schmecken lassen.

Toertchenzeit Hefekranz Schnitte Canberra

Ihr liebsten Köstlichschmecker: Bitte, seit entspannt und gelassen. Es ist nur Weihnachten. Die schönste Zeit des Jahres. Das Fest der Liebe.

Toertchenzeit Cranberry Herz

In diesem Sinne:

All you need is sweet,

Eure Jessi.

PS: Amanda Berens hat selbstlos dieses kleine Gebäck vernichtet. Vorher hat sie noch die wundervollen Fotos dazu gemacht. DANKE du Herz.

PS2: Ganz vergessen, hier mein ultimatives Schlagwort für mehr Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit: Online shopping. Die beste Erfindung, seit es Geschenke gibt.

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Lauwarme Zimtschnecken und ein neues Gewand für Törtchenzeit machen mich heute glücklich

Man nehme zwei handvoll Zutaten, bereite einen Hefeteig und wird innerhalb von etwas mehr als einer Stunde maßlos glücklich. So läuft das beim mir, wenn ich Zimtschnecken backe. Zimtschnecken gehen 365 Tage im Jahr, auch bei 40 Grad, finde ich. Aber im Winter sind sie einfach noch unverzichtbarer. Sowieso ist Zimt für mich ja sowas wie der Ferrari unter den Backgewürzen. Ich verwende Zimt ja sogar in meiner Spaghetti Bolognese, probiert es doch mal aus. So zurück zur Zimtschnecke. Die Zimtschnecke mit Herkunft aus Schweden ist nicht nur besonders hübsch anzusehen, sie duftet schöner als das Paradies und lässt sich mit einem Glas Milch perfekt ergänzen. Call me Zimtaholic.

Zimt Toertchenzeit close

ZUTATEN für einen Zimtschneckenauflauf (Durchmesser der Form 25-28 cm)

  • 500 g + 2 EL Mehl
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 50 g + 85 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml + 1 EL Milch
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Zimt
  • 120 g sehr weiche Butter

FÜR DEN ZUCKERGUSS

  • 4 EL Milch
  • 6 EL Puderzucker

WERKZEUGE

  • Backform, Durchmesser ca. 25cm
  • Backpapier
  • Küchentuch
  • Teigrolle
  • Dicker Pinsel

Toertchenzeit Zimtschnecke

Zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dafür das Mehl, Hefe, 50 g Zucker und das Salz in einer großen, fettfreien Schüssel mit dem Löffel vermischen. Die Milch in einem Topf auf mittlerer Stufe leicht erwärmen, dann langsam zu der Mehlmischung hinzugeben.

Ei und Öl zufügen und mit dem Rührer so lange auf mittlerer Stufe vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Das Küchentuch mit warmem Wasser tränken und komplett auswringen,
über die Schüssel mit dem Teig legen und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit das Backpapier rund mit dem Durchmesser der Form ausschneiden und den Boden der Form damit auskleiden und den Rand der Backform leicht fetten. Für die Füllung 85 g Zucker und Zimt mischen, beiseite stellen. Den Ofen nun auf 160 °C (Umluft) vorheizen.

Nach einer Stunde den Teig erneut mit leicht bemehlten Händen gut durchkneten. Mit einer Teigrolle den Teig quadratisch auf eine Fläche von ca. 40 x 40 cm ausrollen. Der Teig
sollte nicht dicker als 1 cm sein. Das Teigquadrat gleichmäßig mit der Butter bis in die Ecken bestreichen, Zucker mit Zimt mischen und deckend über die Butter streuen.

Das Teigquadrat nun fest von unten nach oben aufrollen, dann der Länge nach in gleichmäßige, ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und diese nebeneinander von außen nach innen in
die Form legen. Ca. 20-25 Minuten auf dem mittleren Rost backen, bis die Zimtschnecken goldbraun geworden sind.

Puderzucker und Milch mischen, Zimtschnecken nach der Backzeit aus dem Ofen neben und Flüssigkeit nach Belieben überträufeln. Jetzt unbedingt schnell schmecken lassen.

Zimtschnecken close Toertchenzeit

Weg waren sie. Die Zimtschnecken. Quälend wurde gerufen, dass Nachschub produziert werden soll. Mache ich, gleich morgen und übermorgen und an jedem anderen Tag.

Und huch, hier sieht es ja plötzlich ganz anders aus. Da hätte ich das tollste am Sonntag ja fast vergessen: Törtchenzeit hat ein neues Gewand bekommen. Wurde irgendwie Zeit, dem Ganzen mal ein Makeover zu verpassen. Schaut euch doch mal um, sicherlich gibt es das ein oder andere Neue zu seh. Ich hoffe es gefällt euch – genau wie mir.

Danke an superduper Herrn Christian Dahms, der starke Nerven hattte und fleißig all‘ meine Wünsche in die Tat umgesetzt hat.

Habt einen wundervollen Sonntag, mit oder ohne Zimtschnecken, aber vergesst nicht:

All you need is sweet!

Eure Jessi

 

Übrigens:Die Fotos, die Sturzbäche von Speichel in meinem Mund erzeugen, hat meine Liebste Amanda gemacht, hihii.

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Soulfood sunday, Klappe die Zweite

Heute ist es wieder soweit. Soulfood sunday. Zugegeben, der Oktober war ja wahrlich goldig, mal schauen, was der November jetzt so mit sich bringt. Egal was und wie, ich bin vorbereitet, habe soulfood gebacken und bin bereit mich erneut Sonntags (oder auch an anderen Tagen) warm auf dem heimischen Sofa einzupacken, alle Viere von mir zu strecken und die kalte Jahreszeit durch das Fenster zu beobachten. Ich bin jetzt auch bereit, den Ofen anzufeuern. Hallo Lagerfeueratmosphäre. Bereits im Sommer beschloss ich, dem bevorstehenden, stets tristen Winter diesmal einen ordentlich dicken Strich durch die Rechnung zu backen. Gesagt getan. Hier kommt was für die Seele, fürs Herzchen und vor allem fürs Gemüt. Ein kleiner Pancake-Tower, for you, darling!

 

soulfood-tc3b6rtchenzeit

Nach jahrelangen Pfannekuchen alias Pancakes Marktforschungen und dazugehörigen Analysen stellte ich fest: Pancakes gehen immer. Wenn man sie dann noch stapelt, ein Früchtchen hinzufügt und zu allem köstlichen Überfluss einen mehr als ordentlichen Schuss Ahornsirup zugibt, dann hat man gewonnen. Zu Hause, für Gäste, für den Liebsten oder auch ganz eigennützig : Bei sich selbst.

Bei diesem Pancake-Tower habe ich in besonders reines Gewissen: Konnte ich doch für die Zubereitung größtenteils Bio-Produkte von EDEKA verwenden. Ja, genau, die mit dem Pandabären. Denn wusstet ihr, dass EDEKA und der WWF Partner für Nachhaltigkeit sind? Tolle Produkte gibt es im Sortiment, alle Bio, alle besonders nachhaltig, nicht nur in Sachen Inhalt, sondern auch deren Verpackungen. Ich habe mich ja selbst als Verpackungs-Marketingopfer enttarnt und deshalb gefallen mir die Verpackungen der Serie, die alle samt mit einem lovely Pandabären geprägt sind, besonders gut. Ich habe hier Milch, Ahornsirup und Butter mit dem hübschen Siegel verwendet.

Der Pancake-Tower ist jetzt nicht die eh schon knüllermäßige 08/15-Variante, sondern sagen wir, eher so ein herbstlicher, schlechtwetter Turm, der euch zum Dahinschmelzen bringen könnte – vermute ich jedenfalls. Probiert es doch mal aus:

Zutaten für einen Pancake-Tower mit ca. 15 kleinen Pancakes

  • 2 EL Butter
  • 25 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch
  • 200 ml Milch­
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 6 EL Zucker
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 Granatapfel (Tipps zum entkernen gibt es hier)
  • Fett zum backen

Die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, die Butter darf auf keinen Fall kochen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

Salz, Zucker und Milch mit dem Rührer kräftig verschlagen, Vanilleextrakt untergeben, Mehlmasse hinzugeben, solange rühren, bis alle Zutaten sich aufgelöst haben.

Die Eier zu der geschmolzenen Schokoladenbutter geben, mit einem Schneebesen verschlagen und nach und nach zu der Maße geben.

Den Teig mit einem Tuch oder Folie abdecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen. In dieser Zeit den Grantapfel schälen und entkernen.

Pfanne mit Fett erhitzen, mit Hilfe einer Suppenkelle kleine Kleckse in die Pfanne geben. Die Pfannekuchen sollten sich dabei nicht berühren.

Herd auf mittlere Stufe runterstellen, Teig weiter durchbacken. Wenn die Unterseite goldbraun ist, die Pfannekuchen wenden.

Die Backzeit pro Seite beträgt ca.3 Minuten.

Die fertigen Pfannekuchen nach dem Abkühlen übereinander stapeln, Granatapfelkerne drüber geben und das Ahornsirup großzugig darüber träufeln.

Toertchenzeit pancakes close

Lasst es Euch schmecken, habt einen fantastischen Sonntag und denkt dran:

All you need is sweet ♡

Eure Jessi.

Danke, an Edeka und den Panda, für diese Kooperation, ich hab gern für euch gebacken!

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Yeahy! 1 Jahr Törtchenzeit – Der Blog. Konfettikanone, Geschenke und ein köstliches Rezept. Für Euch!

Hui. Ja, jetzt ist es doch schon ein ganzes Jährchen her, dass ich angefangen habe zu bloggen. Zugegebenermaßen: Ich habe mich lange dagegen gesträubt. „Ich bin nicht so der Schreiber“. Spätestens nach dem zweiten Blogpost merkte ich: Ok, das schreibt sich ja wie von selbst und macht sogar Spaß. Und zack, im Handumdrehen, blogge ich nun seit einem Jahr über Gebackenes und ihr seit dabei. Immer. Darüber freue ich mich unermesslich. Darüber, dass ihr mitlest, kommentiert, nachbackt und euch die Sachen gefallen. Ein gößeres Lob kann es nicht geben.

Wusstet ihr eigentlich, dass Törtchenzeit schon ein paar mehr Tage auf dem Backbuckel hat? Angefangen habe ich nämlich schon vor drei Jahren, da hab ich meine Törtchen auch schon geteilt, allerdings nur auf Facebook und ohne Rezepte. ICH SAGE DANKE! Ich sage DANKE und hab euch etwas mitgebracht. Ein Rezept, ein feierliches und Geschenke, wie das bei einer Party sein soll. Ein Rezept für wirklich ganz schön leckere Zitronen Baiser Tartelletes.

Toertchenzeit Lemon Curd

Die machen ordentlich was her, optisch und kulinarisch. Hier das Rezept für 8 kleine Tartelletes die jeden (Party)-Gast ein Honigkuchengrinsen auf das Gesicht zaubern werden, denn sauer macht glücklich:

 

Zutaten für den Teig:

  • 60 g Butter, plus Butter zum Fetten der Förmchen
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150 g Mehl

Für die Füllung:

  • 8 EL Lemon curd (Rezept hier: Lemon curd)
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker

Sonstiges:

  • Tarteletteförmchen nach Wahl
  • Teigrolle
  • Erbsen o.ä .zum Blindbacken
  • Ggfs. Mini- Flambierer
  • Spritzbeutel
  • Lochtülle

Backofen auf 160 Grad, Umluft vorheizen.

Für den Teig die Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz eine Schüssel geben und mit dem Rührer vermischen. Dann das Ei hinzugeben und erneut verrühren. Mehl Löffelweise hinzugeben und weiter mixen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, dann mit einer Teigrolle ca. 1cm dick ausrollen. Mit den Tartletteförmchen den Teig entsprechend ausstechen, Förmchen fetten und Teig einlegen.

Über den Teig jeweils noch mal ein kleines Stück Backpapier legen und die Tartes für ca. 8 Minuten blindbacken, danach die Erbsen und das Backpapier von den Tartes nehmen und für weitere 5-6 Minuten backen.

In dieser Zeit das Baiser vorbereiten. Dazu das Eiweiß vom Eigelb trennen, in einen hohen Behälter geben und das Eiweiß steif schlagen. Wenn das Eiweiß steif wird, den Zucker langsam einrieseln lassen und vollständig steif schlagen.

Wenn die Tartelletes ausgekühlt sind, jeweils mit 1 EL Lemon curd füllen, 1EL der Creme aufgeben und verstreichen, bis der Boden bedeckt ist. Vorgang mit allen Tartelettes wiederholen.

Mit dem befüllten Spritzbeutel kleine Kleckse auf den Mini Tarte geben. Dabei kann man gern variieren. Mal drei, mal fünf, mal zehn kleine Baiserkleckse pro Tartlette. Ganz wie du es magst.

Zum Schluss kann man die Baiserkleckse noch etwas flambieren. Dazu den Flambierer auf kleiner Stufe mit ca. 20 cm Entfernung an den Baiser halten und ganz kurz punktuell flambieren. Wer keinen Flambierer hat, kann das Ganze auch im Backofen im Grillmodus machen. Dazu Ofen auf 120 Grad einstellen und solange warten, bis die Spitzen des Baisers braun geworden sind. Und jetzt: Auf die Tartellettes, fertig, los!

Toertchenzeit lemon curd baiser

Das Beste zum Schluss, zwei tolle Gewinne: eine wunderhübsche Backschürze, die so stylisch ist, dass ich schon drüber nachgedacht habe, mein Modell auch mal außerhalb der Backstube auszuführen, ist die nicht schöööööön?

 

Uuuuund: das wunderbare Buch „sweet vegan“, mit den tollsten veganen Rezepten von Autorin Emily Mainquist. Darin zu finden: Eine knallermäßige Red Velvet Torte, yummy yummy Brownies und ja, sogar eine so was von köstliche Melonenkaltschale:

Was ihr tun müsst um in den Geburtstags-Lostopf zu hüpfen? Einfach diesen Artikel bis zum 31.10.2013 (23:00 Uhr) kommentieren und mir sagen, womit ihr am Liebsten eine tolle Party feiert.

Teilnehmen kann jeder über 18 Jahre, der in Deutschland wohnhaft ist. Es entscheidet das Los.

Also, wie gesagt, ich freue mich unfassbar, dass ihr dabei seit und feuer die Konfettikanone ab! PÄNG!

Danke, an Blueboxtree und Umschau, für das zur Verfügung stellen der tolle Präsente!

und DANKE, AMANDA, für die immer besten Fotos, ohne dich wäre mein Blog nicht mein Blog .

In diesem Sinne,

all you need is sweet,
Jessi ♡

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Heute: Birnen im Blätterteig und eine Bloggerin im Speckmantel…

So. Ich wage mich zu sagen, dass der Herbst nun da ist. Endgültig. Ich wage noch mehr und traue mich zu sagen: Es ist, wird und bleibt ein goldener Herbst. Ich bin ja offiziell bekennender Herbstfan. Du auch? Die Farben, die uns diese schöne Jahreszeit schenkt, sind einfach so…. hach – schön! Rot, gelb, orange. Meine favorisierte Farbpalette im Oktober.

In dieser Jahreszeit beginne ich zudem kontinuierlich mir einen kulinarischen Wintervorrat anzufuttern und werde vermutlich bald als Bloggerin im Speckmantel da stehen. Nun, für mich gibt es schlimmeres. Frieren zum Beispiel. Heute habe ich ein unfassbar köstliches Rezept mitgebracht. Birnen haben nämlich oft nicht nur die schönsten Herbstfarben, sondern schmecken in Verbindung mit Blätterteig und Nüssen auch einfach Krachermäßig, das solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren.

Birne pur Toertchenzeit

Ich verspreche dieses Rezept ist sowas von unversell einsetzbar, dass man sich einreden kann, es jeden Tag essen zu sollen.

Birnen im Blätterteig schmecken auf dem Sofa, am Soulfood Sonntag, zu Zweit zwischendurch oder in großer Runde um verdammt schwer zu beeindrucken. Die selbstgemachte Vanillesoße gibt letzten Kritikern den Rest.

birnenblog

So, lange Rede, kurzer Sinn. Hier das Rezept zu den Blätterteigbirnen mit homemade Vanillesoße und köstlicher Füllung:

Für 5 halbe Blätterteigbirnen

Zutaten für die Birnen

  • 3 mittelgroße Birnen, Sorte nach Belieben
  • 1 Rolle Blätterteig (frisch, aus der Kühltheke, nicht tiefgefroren)
  • 3 EL Milch

Zutaten für die Füllung

  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 3 EL Sahne
  • Birnenwürfel von der halben, übrig gebliebenen Birne
  • ½ Päckchen Vanillezucker, nicht Vanillin

Zutaten für die Vanillesoße

  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 300 ml Milch

Werkzeuge

  • Backpapier
  • Pinsel
  • Sparschäler oder Schälmesser

Birne pur Toertchenzeit

Vorab noch eine Sache: Ich bin ja fest davon überzeugt, dass das Leben zu kurz ist, um Blätterteig selbst zu machen. Deshalb nehme ich immer die Variante aus dem Kühlregal.

  1. Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen.
  2. Die Birnen vorsichtig schälen. Dies funktioniert am besten, wenn man sie erst der Länge nach halbiert und danach mit dem Sparschäler bearbeitet.
  3. Das Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig aus der Verpackung nehmen (das Papier dran lassen) und diesen auf dem Backblech ausrollen.
  4. Die Birne mit der offenen Seite nach unten auf den Teig legen und mit einem Überstand von ca. 1 cm einmal die Form der Birne mit einem Messer nachschneiden. Diesen Vorgang mit allen Birnenhälften wiederholen.
  5. Birnen und Blätterteig vom Papier des Teiges nehmen, mit der offenen Seite der Birne auf das Backpapier legen und den ausgeschnittenen Blätterteig über die Birne legen. Vorsichtig andrücken. Vorgang mit allen Birnen wiederholen. Auf dem Blech zwischen den Birnen ein paar Zentimeter platz lassen.
  6. Nun mit einem scharfen, kleinen Messer kleine Kerben in den Blätterteig ritzen; dabei so weit einstechen, dass es leicht mit in die Birne sticht.
  7. Wenn alle Birnen fertig sind, dünn mit Milch bepinseln.

Wer mag, kann aus den Resten des Blätterteiges noch kleine Blätter ausschneiden und mit ein wenig Milch an das Ende des Birnenstiels kleben. Das sieht besonders hübsch aus.

  1. Die Birnen nun für ca. 20 Minuten im Ofen backen, bis der Blätterteig goldbraun ist.
  2. In dieser Zeit die Vanillesoße vorbereiten: Die Vanilleschote längs aufschlitzen und mit einem Messerrücken das Mark herausschaben. Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Stärke und Vanillemark in einem Behälter mit einem Schneebesen glatt rühren. Mit Milch aufgießen und die Vanilleschote zugeben. Bei schwacher Hitze so lange rühren, bis die Soße dick wird. Die Soße darf nicht kochen. Nach ca. 3 Minuten die Soße vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen.

Die Birnen auf Tellern anrichten, Vanillesoße hinzugeben oder in kleine, separate Behälter füllen. Jetzt sofort und noch lauwarm schmecken lassen.

aufgegessen Birne Blätterteig Toertchenzeit

Genießt den Herbst ihr Schönen, all‘ zu lang ist er nicht, bevor der Winter ihn vergrault. Einzig, als kleines Trostpflaster kann ich versprechen: Ich habe noch ein paar Rezepte parat, mit denen es in diesem Jahr gar nicht erst zum Winterblues kommt.

In diesem Sinne, happy Herbstsonntag.

All you need is sweet,

Jessi

Danke Amanda, ich bin big in love mit diesen Fotos

PS: Danke Nadine, von Dreierlei Liebelei für den fantastischen „Bloggerin im Speckmantel“- Hashtag 🙂

Anderes köstliches, Torten

Hello paul, we are happy to sweet you!

Puh. Endlich. Der große Tag ist gekommen. Seit Wochen warte ich gespannter als ein Flitzebogen.

Zeitschriftenfachgeschäft. Klingt fast gruselig langweilig. Doch heute kam mir die Nacht in meinem geliebten Bettchen samt Daunenfedern wie eine Ewigkeit vor. Ich musste raus. Sie mir krallen, blättern, großes Herzklopfen haben. Sie ist da: die neue Ausgabe von sweet paul!

sweet paul törtchenzeit

sweet paul ist die Rakete unter den Foodmagazinen. Und wir sind drin! Wir: Das sind heute die bezaubernde Dani und ich. Der liebe paul hat uns eine Doppelseite spendiert! Wenn ich nicht schon verrückt bin, werde ich es jetzt! Das ist besser als jede Ehrenurkunde, die ich damals gern bei den Bundesjugendspielen gewonnen hätte! Die Nachricht, dass wir zwei Zuckerpuppen (herzallerliebstes Zitat von Dani) in der Winterausgabe sein dürfen, traf mich wie ein kalter Waschlappen – nur in schön.

Ich garantiere Euch: wer es nicht kennt, wird nach dem Kauf dieses Magazins zum Foodmagazinlover, ohne Grenzen, ohne Gleichen.

Tätäää hier sind wir: Klitzeklein und Törtchenzeit. Dani und Jessi. Hello paul, we are happy to sweet you!

Jessi Dani Sweet Paul

Der liebe Paul und seine Mädels baten uns also das zu tun, was wir am liebsten tun. ♡ BACKEN & DEKORIEREN ♡ Ich möchte offiziel warnen: Wer sich der folgenden -Ichkannmichnichtentscheiden, weilalleFotossotoll sind- Flut entziehen möchte, sollte dies jetzt tun!

Also: Tischlein deck dich! Weltallerbeste Fotografin namens Amanda Berens unters Ärmchen gepackt und die wundervolle Küche der lieben Ricarda von 23qm Stil in ein Leckerland verwandelt. Anschnallen. Los geht’s!

sweet paul sweet table

 

 

toertchenzeit klitzeklein sweet table

PS: Unser beidiges Grinsen à la Honigkuchenpferd sind wir den ganzen Tag vor  Happiness nicht losgeworden.

Dani Jessi sweet Paul

Wer also das alles, zwei superduper DIY’s und noch viel mehr sehen möchte, auf auf ans gut sortierte Zeitschriftenregal!