Category

Herzhaft

Anderes köstliches, Herzhaft

Osterbrunch my love. Drei sehr feine, aber auch sehr flotte Rezepte für dich und jeden Gaumen

War nicht grad noch Weihnachten? Und zack stehst du in der Küche und versuchst (wie jedes Jahr) den perfekten Garpunkt für die Eier zu finden, die du danach hübsch für Familie und Co. fürs Osterfest einfärben willst.

Das ich ein riesen Brunch Fan bin, ist kein Geheimnis. Auch bekannt als Buffetfräse liebe ich das stundenlange Schlemmen von morgens bis mittags in den verschiedensten Variationen. Frag mich nicht warum, aber eins ist Gesetz: JEDES Jahr zu Ostern gibt es einen riesen Brunch im Hause Törtchenzeit und ich fahre auf, bis dem Osterhasen die Löffel abfallen. Gut, denkste dir jetzt, die Frau hat zu viel Zeit oder steht einfach gern und lang in der Küche (ersteres trifft leider nicht zu, zweiteres schon, aber kann natürlich auch gern vermieden werden). Deshalb im Gepäck: Drei Brunchideen, mit der ihr die gesamte Freundes-Family easy zu Ostern abfrühstücken könnt. Drei feine Rezepte, für jeden Gusto was dabei, noch wichtiger: Für dich easy und stressfrei zubereitet und als geschmacklich-optisches Trio auf dem Tisch ein Erfolgsrezept.

Das tolle? Für alle drei Rezepte habe ich die neuen Sorten Rama verwendet. Die haben jetzt eine verdammt hübsche, Foodie-taugliche Verpackung, in die ich mich direkt verknallt habe. Was ich noch toller finde, die Sorte Buttermilch kann man sogar zum Kochen, Braten und Backen benutzen, das mag ich! Nun ja und alle Sorten sind rein pflanzlich, ohne Farb-und Aromastoffe und Konservierungsstoffe hergestellt, was willste mehr? Meine Lieblingssorte ist als Salzlover naütrlich die mit Meersalz. Hast du eigentlich mal gesalzene Magarine auf dem Osterstollen probiert? Mein bester Tip!

So, genug um den heißen Brei geredet, für die süßen unter Euch, aber durchaus Frühstückstauglich diese Zitronencrepes mit Beeren und Buttermilchdip, yay!

No.1 auf dem Tisch meine Lieblings- Zitronencrepes mit very berry und Buttermilchdip! Crepe Obst Buttermilch Toertchenzeit

Rezept für Zitronen-Buttermilch Crepes mit Beeren

Für 10 Crepes

  • 200 g Mehl
  • 400 ml Milch (3,5% Fettgehalt)
  • 2 Eier
  • 1 EL Pflanzenöl
  • Salz
  • 150 g Zucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 125 g gemischte Beeren
  • 3 EL Rama Buttermilch
  • 1 EL Puderzucker
  • Pfanne / Durchmesser ca. 20 cm oder Crepemaker

Für den Dip

  • 125 g Mascarpone
  • 3 EL Buttermilch
  • 1 Vanilleschote

Zunächst den Dip vorbereiten. Dazu Mascarpone und Buttermilch in eine Schüssel geben und gut unterheben, bis sich die Flüssigkeit der Buttermilch mit der Mascarpone verbunden hat. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen und ebenfalls kurz unterheben.

Mehl, Milch, Öl, Eier, Salz und Zucker, sowie den Abrieb der Zitrone in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Rührer für ca. 1 Minute aufschlagen. Die Pfanne oder den Crepemaker mit etwas Rama Buttermilch (ca.1/2 TL) befetten und schmelzen lassen. Eine Teigportion (ca. eine 3/4 Suppenkelle) in die Pfanne oder auf den Crepemaker geben und dünn verteilen, auf beiden Seiten hellbraun backen. Den Vorgang mit allen Crepes wiederholen. Die Pfanne zwischendurch immer wieder mit Teilen der angegebenen Menge der Magarine befetten. Die Crepes kann man- wenn man möchte, mundgerechter „falten“, dafür habe ich sie einfach auf die Hälfte, dann auf ein viertel gefaltet.Die Beeren waschen und alles auf einer Platte hübsch anrichten. Mit Puderzucker bestäuben.

Zitronencrepes Beeren Buttermilchdip

Bruschetta sollte mittlerweile jeder kennen, dafür muss man nicht mal Italien, sondern wahrscheinlich zum nächsten Bistro gehen, dass sich als einigermaßen mediterran schimpft, hihihi. Was mich immer an den Dingern gestört hat- die Tomaten fallen für mein Essenstempo viel zu schnell vom Brot und landen dabei nicht nur auf dem Teller, sondern auch auf dem frisch gebügelten Kleidchen, kennst du oder?

Schau was ich hab, die kleckerfreiee Bruschetta Variante im Glas, getoppt mit grünem Spargel (ach, wie lieb ich dich) und knusprigem Speck (den man natürlich auch weglassen kann).

IMG_2486bes

Rezept für 6 Gläschen

  • 500 g kleine Tomaten, gern gelbe und rote
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rama Buttermilch
  • 6 kleine Scheiben Vollkornbaguette
  • 6 Streifen Frühstücksspeck
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Rama Buttermilch
  • 1 EL Zitronensaft

Zunächst die Tomaten waschen, halbieren und in eine Schüssel geben, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben. Die Knoblauchzehe ganz fein hacken und ebenfalls untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Basilikum klein zupfen und ebenfalls unterheben. Das Brot in die Pfanne mit der Margarine geben und darin für ca. 5 Minuten leicht knusprig anbraten, dabei immer wieder wenden und in die Gläser füllen.

Den Speck nebeneinander auf ein Backblech legen, den Ofen auf 175 Grad vorheizen und für ca. 12 Minuten darin knusprig backen. Danach aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. In dieser Zeit die Enden des Spargels abschneiden (ca.2 cm) und die Margarine in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Den Spargel darin bei mittlerer Stufe für ca. 15 Minuten garen, so dass er noch leicht bissfest ist. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Jeweils zwei bis drei Stangen Spargel in ein Glas stecken. Ebenso den Speck, den man pro Glas auf die Hälfte halbiert, so dass zwei kleinere Stücke Speck pro Glas vorhanden sind.

IMG_2475be2s

Der letzte Liebling auf dem Brunchtisch ist mein geliebtes Müslibrot, ich weiß gar nicht, warum ich das Rezept soooo lange vorenthalten habe. Mmh… Am besten ihr bereitet es am Vortag zu, erspart Zeit, damit Stress und das Brot ist schön schnittfest am Verzehrtag. Das schmeckt pur mit ein wenig Margarine so gut, dass ich mich reinlegen könnte und mit dem zugefügten Avocado-Hummus wird’s zum echten Liebling.

Müslibrot Avocadohummus Törtchenzeit

 Zutaten für ein Müslibrot (vegan & glutenfrei) mit Avocado-Hummus Dip

  • 175 g Haferflocken (kernig)
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 80 g Leinsamen
  • 30 g Walnüsse
  • 30 g Haselnüsse
  • 2 EL Chiasamen
  • 350 ml Wasser / lauwarm
  • 3 TL Kokosöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Salz
  • Backpapier
  • Kastenbackform 20 cm Länge

Für den Avocado-Hummus Dip:

  • 200 g Hummus (ich nehme gern diesen hier)
  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 Prise Salz
  • Rührbecher
  • Pürrierstab

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gründlich vermengen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 50 Grad stellen und zugleich das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen- dann zur Körnermaße geben.Dann Wasser, Ahornsirup und Salz zugeben und die Menge nochmal gründlich mit einem Löffel oder Teigheber vermengen und in der Schüssel für 75 Minuten in den Ofen stellen.Die Backform mit Backpapier auskleiden und die Masse nach Ablauf der angegeben Zeit in die Form füllen und den Backofen auf 175 Grad Umluft stellen. Das Brot dann für ca. 60 Minuten backen. Die Oberfläche sollte schon leicht knusprig sein. Das Brot noch für 15 Minuten in der Form lassen, dann hinausstürzen oder heben.

Für den Dip den Hummus in eine etwas höhere Schüssel geben, die Avocado der Länge nach bis zum Kern aufschneiden und mit einem Löffel herausheben und die Avocado (ohne Kern versteht sich) in ein hohes Gefäß (Rührbecher eignet sich super) geben. Zitronensaft und Salz hinzugeben und mit dem Pürrierstab fein pürieren. Die Masse unter den Hummus geben und anrichten.

So, ich wünsche euch schon jetzt Frohe Ostern & Eiersuche, macht es euch schön!

Happy sunday,

Jessi

 

PS: Amanda hat mal wieder alles gegeben und diese tollen Bilder eingefangen, danach haben wir beide das Beste in Sachen Buffetfräse gegeben.

PS2: Danke an RAMA, für diese streichzarte Kooperation! Auch wenn dieser Beitrag bezahlt wurde, ist meine Meinung zu Produkten nicht käuflich.

 

Herzhaft

Mach’s mir herzhaft: Geröstete, gelbe Thaisuppe mit tripple Topping

Der Frühling ist da (wirklich jetzt!) und ich auch wieder. Ich musste mich zeitweise einem verdammt feinen Projekt widmen, tue es zwar immer noch, aber bin jetzt auch wieder mit köstlichen Rezeptchen für euch da ( *klick mal hier um zu sehen, was ich meine * ) Ist das alles aufregend und zum verrückt werden schön.

Hinzu sitze ich mit Fleiß, Törtchen und Hochdruck an einem tollen neuen Blogkleidchen, was online gehen soll, bevor ich in Tönnchenzeit umgetauft bin- YAY!

Genug der Neuigkeiten aus dem nur semi-kulinarischen Bereich und zurück zu dem, warum du eigentlich hier bist- einem neuen Rezept. Wie ich es ja hier schon mal gewagt hatte, kommt hier mein zweites, Törtchenzeit-herzhaft Rezept hinzu, denn auch im Frühling kann ich einfach nicht ohne: SUPPEN. Das Beste: Dieses Ding schmeckt nach Frühling, Sommer, Sonne und Asien. Hach. Beim löffeln könnte euch also akutes Fernweh ereilen, noch bevor dieses gelbe & wunderbar geröstete Kokos-Thaisüppchen deinen Magen erreicht hat.

geröstete Thai Suppe

Hier die Zutaten für ca. 6 Portionen als Vorspeise oder 4 Hauptspeisen:

  • 2 EL Kokosöl
  • 500 g Möhren, geschält
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Gemüsebrühe
  • 300 ml Wasser
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 EL ÖL
  • 2 gelbe Paprika
  • 2 orangefarbende Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • etwas frische Chilischote, sehr fein & klein geschnitten (je nach Geschmack, kann auch weggelassen werden)
  • 1 handvoll Thai Basilkum
  • 2 Msp. Kreuzkümmel
  • 1 ordentliche Priese Salz
  • 1 EL Sesamöl
  • 50 g Erdnüsse, ungesalzen
  • 1/2 grüne Zucchini, sehr fein in Würfel geschnitten
  • 1 Handvoll Kokoschips (z.B. von Alnatura)

Das Kokosöl in einen großen Topf geben und langsam erhitzen. Währenddessen die geschälten Möhren in kleine Stücke schneiden und den Knoblauch schälen. Beide Zutaten in den Topf geben und für ca. 4-5 Minuten andünsten. Das Wasser sowie die Brühe hinzugeben und solange köcheln, bis die Möhren noch leicht bissfest sind.

In dieser Zeit die Paprika und Frühlingszwiebeln gründlich waschen und den Backofen auf 220 Grad (Umluft) erhitzen. Die Paprika in Streifen schneiden (vorher entkernen versteht sich) und auf ein Blech legen, die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden und ebenfalls hinzugeben und alles mit dem Öl (und ggfs Chili) bestreichen. Für 20 Minuten im Ofen rösten.

In dieser Zeit Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und Zucchini und Erdnüsse für zwei Minuten darin anbraten. Beiseite stellen.

Die Möhren mit der Flüssigkeit und dem Knoblauch in einen Standmixer geben und sehr fein pürieren. Nach Ablauf der Zeit die Paprika und Zwiebel aus dem Ofen hinzugeben, ebenso das Basilikum, nochmals kurz pürieren. Die Gesamte Masse wieder in den Topf füllen und mit der Kokosmilch aufschütten. Gründlich vermengen und kurz aufköcheln lassen.

Mit Kreuzkümmel und Salz abschmecken, in hübsche große Weckgläser (Servier-Schönheitsvorschlag, hihi) oder stinknormale Schüsseln füllen (schmeckt nämlich daraus genauso gut). Die Erdnüsse, Zucchini und Kokoschips auf das Süpchen geben und schmecken lassen!

Zutaten suppe stills Frülingssuppe

Weißt du was? Das tolle Süppchen lässt sich wunderbar einfrieren. Super easy!  Ich bin dann mal in der Küche einen Jahresvorrat köcheln!

Schnapp‘ dir den schönsten Sonntag,

Jessi

 

PS: Zum Glück konnte Amanda noch ein paar Fotos dieser Wucht schießen, bevor sie diese ausgelöffelt hat, so hübsch oder?

Thai Suppe gelb Törtchenzeit

 

Brot, Herzhaft

Grillbrote Klappe die 2te! Tomaten Foccacia & gefülltes Avocado Ziegenfrischkäse Baguette

HELLO und guten Morgen aus Kölle! Ich musste mal kurz ein kleines „Sommer“päuschen einlegen, habe mich geschmeidige drei Wochen am Strand erholt, hab den Sommer nach 15 Flugstunden gefunden, dreimal täglich mehr als köstlich den Magen gefüllt  und melde mich nun mit knusprig-geballter Brotkraft zurück. Den das einzige, was ich in fast jedem Urlaub, so schön er auch ist vermisse, ist GUTES BROT. Das Brot und ich. Ich und das Brot. Ne never ending love story. Ich kann einfach nicht ohne. Ich lieb‘ dich, zweifelsohne, in allen Formen und Variationen, rund, eckig, geschnitten, körnig, knackig, BROT.

Lange war ich auf der Suche nach wirklich gutem Brot und habe es dann sogar gefunden, allerdings dachte ich: Hey, das muss doch auch selbst machbar sein. Zugegeben, diese zwei hier sind eher aus der Kategorie „für Zwischendurch und beeindruckende Grillbeilagen“, aber dennoch homemade und allein deshalb schon gleich doppelt so gut! Und bums. Da isser, der zweite Teil meiner Lieblingsstrecke dieses „Sommers“ (der sich ganz bestimmt bald blicken lässt, ich hab das so im Gefühl!). Nichtsdestotrotz passen diese brotigen Lieblinge auch ohne Sunshine.

Der knusprige Baguettefavourit aus vollem Korn lässt sich natürlich ebenso herrlich ohne Ziegenfrischkäse-Avocado Füllung servieren und schmeckt ebenso hervorragend mit einem schönen Scheibchen Käse oder einem sündigen Schokoladenbrotaufstrich (OMG).

Vollkornbaguette Avocado Törtchenzeit

Hier nun zum Rezept fürs Vollkornbaguette mit Ziegenfrischkäse und Avocado

Für 1 Baguette
  • 500 g Dinkelvollkornmehl + 3EL für die Arbeitsfläche + ½ EL Mehl zum bestäuben
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 320ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 1 feuerfeste Schüssel
  • ½ reife Avocado
  • Salz, Pfeffer und Saft einer halben Limette
  • 5 Taler Ziegenfrischkäse 
Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen, die Hefe in diesehineinbröseln. Die Buttermilch in einem Topf solange erwärmen, bis sie lauwarm istund ebenfalls in die Mulde geben.
Alle Zutaten mit dem Knethaken derKüchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. DieArbeitsfläche bemehlen und den Teig für ca. 10 Minuten mit den Händen durchkneten. Zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun das Salz hinzufügen und erneut für 5 Minuten kneten. Den Teig zu einer Baguetteartigen Rolle formen und mehrmals schräg einschneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Mit ½ TL Mehl bestäuben und in den bei 190 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen geben.
Das Salz zugeben und nochmals durchkneten. 30 min gehen lassen. Den Teig zu einer Rolle formen und weitere 30 min gehen lassen. Auf ein Backblech legen und das Baguette mehrmals schräg schneiden. Weitere 45 min gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Das Baguette im vorgeheizten Backofen 30-35 min backen. Die feuerfeste Schüssel halb mit Wasser füllen und auf den Boden des Ofens stellen. Das Baguette nach dem abkühlen seitlich im Wechsel von rechts und links bis knappzu Hälfte doppelt einschneiden, so dass eine Mulde entsteht und die Schnittstellen mit dem Frischkäse bestreichen. Die Limette aufschneiden und Kern, sowie Schale entfernen. Dies funktioniert sehr gut mit einem Esslöffel. Die Avocado in dünne Streifenschneiden, salzen, pfeffern und Limettensaft beträufeln. Die Avocadostücke ebenfalls in die Schnittmulden geben und servieren.
War ziemlich easy, oder?

 

stills Rosmarin Törtchenzeit

Lass‘ uns schnell nach Bella Italia düsen und Foccacia schlemmen bis der Arzt kommt. Die Miniversion des Foccacia ist fast so praktisch, dass man sie sich rein theoretisch in die Hosentasche für unterwegs stecken könnte. Braucht man aber gar nicht, den besonders ofenwarm und mit frischen Basilkum und etwas Fleur de Sel bestreut, wird es schwer, sie nicht direkt in die bereits geöffnete Mundluke zu schieben. Guck, mal fast in Nationalfarben gebacken sehen sie so hübsch aus, findest du nicht auch?

löjklö

Rezept für Mini- Focaccia mit Tomaten und Basilikum
Für 5 kleine Focaccias
Zutaten
  • 200 g Wasser, zimmertemperiert
  • ½ Tütchen Trockenhefe
  • 300 g Mehl, Type 550 + 2 EL
  • ½ TL Salz
  • 4 Stiele Basilkum, bis auf 5 Blätter feingehackt
  • 12g Olivenöl
  • + 1 EL
  • 1 EL Wasser & 1 EL Olivenöl – vermischt
  • grobes Meersalz
  • 15 kleine Cherrytomaten
  • 1 EL Meeressalz
  • Pinsel
  • Backpapier
  • Zubereitung
In eine kleine Schüssel das Wasser füllen und die Trockenhefe hinzugeben. Für 10 Minuten beiseite stellen, bis sich diese aufgelöst hat. In einer zweiten Schüssel Mehl und Salz vermischen und die Hefemischung,gehacktes Basilikum sowie das Olivenöl hinzugeben. Die Zutaten nun mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen, sollte dieser zu sehr kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Zu einem großen Ball formen und diesen in eine saubere Schüssel mit etwas Olivenöl geben.
Die Schüssel in einen Plastik-Mülleimerbeutel geben und fest und luftdicht verschließen. Für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Teig auf der mit 2 EL bemehlten Arbeitsfläche für ca. 5 Minuten händisch
durchkneten und in fünf gleichgroße Stücke teilen. Diese dann zu Kugeln formen und mit dem Handballen auf ca. 1,5 cm flach drücken. Jedes Focaccia mit einem Zahnstocher oder einer Gabel mehrfach einstechen und jeweils 3 Tomaten in den Teig drücken. Dünn mit dem Wasser-Olivenölgemisch bestreichen und jeweils mit einem Anteil Meeressalz bestreuen. Die Foccacias auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und für 30-35 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Vor dem Verzehr mit einem Basilikumblatt garnieren.
Ich bin dollst gespannt, welches der vier Brotlieblinge du als erstes probierst, die anderen beiden findest du HIER.
So, ab in die Küche mit dir, mögen die Mehlspiele beginnen!
Happy Brotbaking,
Jessi
ach übrigens: Diese vier Rezepte gibts sogar gedruckt. In der aktuellen MIT LIEBE, dem kostenlosen Kundenmagazin von Edeka.
und noch was : Danke Amanda, es war mir ein Fest alles mit dir aufzufuttern und noch schöner, dass du alles vorher fotografisch festgehalten hast.

 

 

Brot, Herzhaft

Es gibt Brot Baby! Doppelte Rezeptpower mit Parmesansticks & Sesam Pain d’epi

Und zack isser da. Der Sommer. Zumindest für ein paar Tage lässt er sich blicken, das schöne Ding. Schneller als es dein Einkauf erlaubt, wird der Grill angeschmissen und das schöne Leben auf dem Balkönchen zelebriert. Entscheidener Partygast einer jeden Grillage (alias Grillparty / BBQ/ Brutzelparty/ Völlerei): Das Brot. Für so manch einen Banausen die unterschätzte Sättigungsbeilage, für mich ebenso so wichtig wie ein feines Stück Fleisch und Grillgemüse. Damit auf deinem (Grill)-Teller keine gähnende oder gar gekaufte Langweile herrscht, habe ich sie. Sie? Ja! Die vier Brotrezepte, die in diesem Sommer der Kracher auf deinem Teller werden. Jetzt aber ran an den Speck das  Brot, es geht los. Mein Liebling sind diese kleinen Parmesansticks. Die schmecken zum Grillen. Logo. Aber weißt du wozu noch? Zu einem guten Film am Abend (mit oder ohne Gläschen Wein) und auch zu einem Picknick. Oder eine schrecklich lange Auto-oder Zugfahrt. Ach weißt du was? Die gehen eigentlich immer. Und überall:

Parmesan sticks minzdip grillen törtchenzeit

Was für für 20 Parmesansticks brauchst?
Zutaten:
  • 125ml Wasser, lauwarm
  • 21 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 175ml Milch, 3,8%
  • 2 EL Olivenöl + 3 EL Olivenöl
  • 425 g Mehl, Typ 405 + 3-4 EL
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Parmesan, fein gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer
  • Backpapier
  • Für den Minzdip:
  • 125g Quark, 20% Fettgehalt
  • 125g Schmand
  • 1 TL Weißweinessig
  • 4 Zweige frische Minze
  • Salz
  • Pfeffer
und so wird’s gemacht:
Zunächst den Teig für die Teigstangen vorbereiten. Dazu das Wasser in eine Schüssel geben, Hefe hinein bröseln und Zucker hinzugeben. 10 Minuten stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben.
In einer zweiten Schüssel die Milch und das Olivenöl vermengen und mit zu der Hefemischung geben. Eine große Schüssel bereit stellen und das Mehl, sowie Salz hineingeben und dann die Mischungen aus beiden Schüsseln hinzugeben. Die
Masse für ca. 5 Minuten mit den Händen oder kurz mit dem elektrischen Knethaken der Küchenmaschine vermengen.
Den Teig nun auf die bemehlte Arbeitsfläche geben (nutzen Sie zunächst nur 2 EL, ist der Teig zu klebrig, geben Sie das restliche Mehl nach) und den Parmesan auf den Teig geben. Den Teig nun kräftig mit den Händen für ca. 5 Minuten kneten. Eine saubere große Schüssel nehmen und mit einem Esslöffel Olivenöl ausstreichen.
Den Teig hineingeben und mit einem Handtuch abgedeckt an einem warmen Or (z.B. auf der leicht angeschalteten Heizung oder im Backofen nur mit Backofenlicht) für 80 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen ca. verdoppelt hat.Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig dann quardratisch ausrollen und in ca. 2 cm dicke und ca. 15cm lange Streifen schneiden. Dies funktioniert gut mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider. Jeweils zwei der Streifen am oberen Ende zusammendrücken und dann von oben nach unten die beiden Streifen jeweils übereinanderschlagen, so dass eingezwirbelter Stick entsteht. Solange wiederholen, bis der Teig komplett aufgebraucht ist (im Zweifel die entstanden Reste erneut zusammen geben, formen und ausrollen). Die Sticks nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Knoblauchzehe pressen und in das Olivenöl geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Stangen mit einem Pinsel mit der Mischung dünn bestreichen. Für ca. 15 Minuten backen, bis die Stangen goldbraun sind. Wer mag, kann noch etwas Parmesan über die lauwarmen Stangen hobeln.

Für den Minzdip alle Zutaten bis auf die Minze ordentlich vermengen, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen. Die Minze sehr klein hacken und untermengen. So einfach geht das.

Brotsticks Parmesan Törtchenzeit

 

Und weißt du was? Vorm Brotbacken hatte ich immer ein klein wenig Schiss. Braucht man aber gar nicht. Ehrlich nicht. Besonders dieses Rezept für wunderbares (und auch optisch verdammt hübsche) Pain d’epi ist in meinen Augen wirklich gelingsicher und nicht besonders schwer. Also trau dich!

Zutaten für 5 Mini Baguettes:
350ml Wasser, lauwarm
12 g frische Hefe
420 g Dinkelmehl
85 g Roggenmehl + 3 EL
1 TL Salz
1 TL Olivenöl
3 EL heller Sesam
Schere
Backpapier
75 ml des Wassers in eine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln, 10 Minuten stehen lassen und kurz verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und darin eine kleine Mulde formen. Die Hefemischung, sowie das restliche Wasser hineingeben und das Ganze zu einem glatten Teig formen. Den Teig in der Schüssel 15 Minuten ruhen lassen und den Teelöffel Salz kurz unterkneten. Eine neue, saubere und große Schüssel mit dem Olivenöl ausstreichen, den Teighineingeben und für 50 Minuten an einem warmen Ort, mit einem Handtuch
abgedeckt (z.B. auf der leicht angeschalteten Heizung) aufgehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft vorheizen). Den Teig auf die mit 2 EL bemehlte Arbeitsfläche geben und in fünf gleichgroße Stücke teilen. Nun zu fünf gleich dicken Würsten formen, die jeweils ca. 20 cm lang sein sollten.
Die einzelnen Baguettes nun von oben nach unten mit der Schere einschneiden, die Einschnitte sollten alle fünf cm erfolgen und das Baguette fast bodentief eingeschnitten werden. Die Teigfalzen abwechselnd nach rechts und links legen. Den Vorgang mit allen Teigstücken wiederholen, auf das Backpapier legen und jede zweite Falz dünn mit Sesam bestreuen. Dazu die einzelnen Falzen vorher mit dem Finger mit etwas Wasser bestreichen. Die Falzen ohne Sesam dünn mit dem übrig gebliebenen Esslöffel Mehl bestäuben und für 30 Minuten backen. Fertig, dein Pain d’epi. War doch easy oder?
  IMG_5446bes
So, ich bin dann grillen und Brot backen. Was sonst?
Macht es euch schön, es ist Sonntag!
Jessi
PS: Diese Rezepte findest du übrigens auch in der aktuellen Ausgabe des Edekas Kundenmagazin „Mit Liebe“.
PS 2: Die wundervollen Fotos hat die bezaubernste Amanda geschossen, meine Güte! MERCI!

 

Herzhaft

Jetzt macht sie auch noch herzhaft! Rezept für green mini Pizzen mit Parmesan & Pesto

Hast du jetzt kurz gedacht, dich verlaufen zu haben ? Bleib doch, machs dir mal gemütlich. Es gibt den besten Grund hier mehr abzuhängen & nachzumachen. Im ️Herzchen bin ich nämlich ein sehr herzhaftes Duttfrollein. Hey, warum machste nicht auch auf herzhaft? Das könnte richtig fetzen, warum nicht ausprobieren? Naja, weil der Name Törtchenzeit ja so gar nicht herzhaft klingt. Was solls. Hier gibt’s jetzt, nicht immer, ab als kleine Abwechslung, auch was für die herzhaften Mäulchen.

gemüse grün törtchenzeit

Jeden Samstag wandere ich auf unseren lovely Veedelsmarkt und hab mir schon mehrere Tage zuvor überlegt, was ich am Wochenende alles kredenzen werde. Warum soll ich nicht daran teilhaben lassen? Ich liebe die einfache, aber außergewöhnliche Küche und gutes Essen. Ein undercover Instagram Versuch hat gezeigt : Ihr steht drauf! Also: Süß bleibt. Törtchenzeit bleibt. Herzhaft kommt . Bist du dabei? Dann maschier‘ mit mir hier los, zum ersten herzhaft Rezept, das ich so sehr liebe. Green-Mini Parmesan Pizzen.

grüne pizza rezept törtchenzeit

Seit Jahren mache ich kein anderes Rezept für meine homemade Pizza als dieses hier: Der fantastische Teig wird wunderbar knusprig und ist nicht zu letzt wegen seines enthaltenen Parmesans (geht natürlich auch ohne) mein persönlicher Pizza-Herzensbrecher.

Das Rezept für 8 Mini Pizzen (das Rezept eignet sich perfekt zum einfrieren):

Zutaten:

  • 125ml Wasser, lauwarm
  • 21 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 175ml Milch, 3,8%
  • 2 EL Olivenöl
  • 425 g Mehl, Typ 405 + 3-4 EL
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Parmesan, fein gerieben
  • 4 EL grünes Pesto
  • 100 g Babyspinat
  • 2 Avocados (reif)
  • Saft einer halben Limette
  • Salz & Pfeffer nach Gusto
  • 400 g Büffelmozarella in kleinen Kugeln (es funktioniert natürlich auch mit der Kuhmilch-Version)
  • etwas Kresse

Zunächst den Teig für die Teigstangen vorbereiten. Dazu das Wasser in eine Schüssel geben, Hefe hinein bröseln und Zucker hinzugeben. 10 Minuten stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben.In einer zweiten Schüssel die Milch und das Olivenöl vermengen und mit zu der Hefemischung geben. Eine große Schüssel bereit stellen und das Mehl, sowie Salz hineingeben und dann die Mischungen aus beiden Schüsseln hinzugeben. Die Masse für ca. 5 Minuten mit den Händen oder kurz mit dem elektrischen Knethaken der Küchenmaschine vermengen.

Den Teig nun auf die bemehlte Arbeitsfläche geben (nutzen Sie zunächst nur 2 EL, ist der Teig zu klebrig, geben Sie das restliche Mehl nach) und den Parmesan auf den Teig geben. Den Teig nun kräftig mit den Händen für ca. 5 Minuten kneten. ,Eine saubere große Schüssel nehmen und mit einem Esslöffel Olivenöl ausstreichen. Den Teig hineingeben und mit einem Handtuch abgedeckt an einem warmen Ort (z.B. auf der leicht angeschalteten Heizung oder im Backofen nur mit Backofenlicht) für 80 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen ca. verdoppelt hat.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Pizzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und für ca. 10 Minuten backen, danach jeweils mit einem halben EL Pesto bestreichen. Für weitere 10 Minuten backen, bis der Teig goldbraun wird. In der Zwischenzeit die Avocado von der Schale trennen. Das funktioniert gut, in dem du die Avocado der Länge nach halbierst und mit einem Esslöffel im ganzen aushöhlst. Den Kern kann man dann gut mit einem Messer rausschneiden. Die Avocado und in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Limettensaft beträufeln. Kurz durchziehen lassen, dann salzen und pfeffern.

Die Pizzen aus dem Ofen holen und mit Avcoado, Babyspinat, Käse und Kresse belegen.

pizza healthy rezept törtchenzeit

Sag schon, wie hat’s dir gefallen? Bist du eher süß oder herzhaft? Und welches Gericht würdest du unbedingt gern mal hier sehen?

Bis ganz bald, egal ob herzhaft oder süß.

Jessi

Ach ja: Die Fotos hat meine wundervolle Amanda gemacht, danach haben wir die kleinen, aber feinen Dinger schwesterlich geteilt und verputzt.

Ach ja II: Das tolle Brettchen habe ich auf dem Trödel erstanden und bin doll verknallt, so schön oder?