Anderes köstliches

Berliner Ballen alias Spießburger und mehr Fakts zum Törtchenzeit Buch

Es gibt ja Tage, da denkst du, dass du träumst. So wie am Samstag, als wir Anfang März bei lockeren 22 Grad im Shirt in der Sonne gesessen haben. Kneif mich mal! Seit einer Woche taumel ich glückstrunken durch die Gegend und freue mich – auch wenn es grad unpassend klingt – wie ein Schneekönig über das grandiose Feedback zum Buch. Ihr seit die tollsten Rezeptleser und Nachbacker ever, ever, ever, ever! Die Vorfreude auf die Veröffentlichung in ZWEI Tagen (kreisch!) steigt nun ins Unermessliche.

Heute noch ein paar Hardfacts zum Buch: Neben den 160 Seiten auf Papier, dass ich soooooo mag, gibt es 10 Kapitel wie beispielsweise „Frühlingserwachen“, „Schokoholics“, „Klassiker neu aufgelegt“ oder mein heiß geliebtes Kapitel „drink me“. Ganz verknallt bin ich in viele der Rezeptnamen (danke Amanda, du bist einfach AUCH NOCH die beste Rezeptausdenkeröse, die es gibt). Da findest du ein Törtchen mit Mohn und Zitrone, das dich als „Mohndieau“ begrüsst. Oder aber mein Lieblingstörtchen mit Espresso und weißer Schoki, das als „kleiner Espressionist“ daher kommt. Wenn du dir dazu noch den „Bananamama“ mixt, dann ist dein Törtchenglück perfekt. Um alles perfekt abzurunden, hat die liebe Sonya dir DIY’s wie hübsch verzierte Backmischung, ein Cupcake Kit oder kleine Bestecktaschen für die perfekte Kaffeetafel mitgebracht.

törtchenzeit cover

Passend zum Frühlingsbeginn habe ich euch noch ein feines Rezept namens „Berliner Spießburger“ aus Kapitel 7 mitgebracht. Ich sag euch, eine Wucht die Dinger. In der letzten Woche gab es ja schon einen kleinen Einblick auf das Rezept, hier nun die volle Breitseite. Ehe du dich versiehst, hast du zwei, drei, vier Stiele voll mit diesen kleinen Köstlichkeiten verputzt. Los geht’s:

berliner spießburger

Zutaten

  • 125 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 500 g + 1 EL Weizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 30 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Tropfen Rum-Aroma
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb

Zum Frittieren

  • 750 g Kokosfett
  • 5 EL Zucker

Werkzeuge

  • 2 Geschirrtücher / Küchenpapier
  • Abtropfgitter oder Kuchengitter
  • Großer Topf
  • Schaumlöffel
  • 8 Schaschlikspieße

Die Milch in einem kleinen Topf erwärmen und darin die Butter schmelzen, danach beiseitestellen.
Nun den Hefeteig vorbereiten. Dazu Mehl und Trockenhefe in einer großen Schüssel mit Hilfe eines Löffels vermischen. Die übrigen Zutaten und die warme Milch-Fett-Mischung hinzu- fügen und alles mit einem Rührer kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 3 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.

Ein Geschirrtuch mit heißem Wasser tränken, vollständig aus- wringen und über die Schüssel mit dem Hefeteig legen. Teig ca. 1 Stunde aufgehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Den Teig mit 1 EL Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und nochmals durchkneten.

Den Teig dann in kleine Kugeln mit ca. 3 cm Durchmesser rol- len und auf Backpapier legen. Die fertigen Bällchen nochmals für 15–20 Minuten mit einem trockenen Geschirrtuch abgedeckt aufquellen lassen.

Kurz vor Ablauf der Zeit das Kokosfett in den Topf geben und erhitzen. Das Fett muss so heiß sein, dass sich Bläschen um einen Kochlöffel bilden, wenn man diesen in das Fett steckt.
Jeweils vier bis fünf Bällchen nach und nach in das heiße Fett geben und goldbraun backen. Dabei die Bällchen mit dem Schaumlöffel immer in Bewegung halten, sonst kleben sie am Topf an. Mit dem Schaumlöffel herausnehmen, sofort in einem Teller mit Zucker wälzen und zum Abkühlen auf das Küchen- gitter legen. Etwas Küchenpapier darunterlegen.

Nachdem die Spießburger ausgekühlt sind, auf die Schaschlik-Spieße stecken.

Wenn du dir den kulinarschen Rest geben willst: In Karamellsoße tauchen! Hihihi.

So, ich bin dann mal die Stunden zählen, bis es am Donnerstag endlich soweit ist. Ist das alles verrückt.

Happy day und DANKE!

All you need is sweet, Jessi.