Anderes köstliches

Nichts als die Wahrheit: Wie ich zum Wassertrinker wurde und ein mega-easy-peasy-geht-immer-Rezept

Ich erinnere mich an Tage aus der Vergangenheit. Wild kreischend schmiss ich mich als 5-12 Jährige auf den Boden, wenn es darum ging, Wasser zu trinken. „Die hat doch nicht mehr alle Gläser im Schrank“ – Ne, hat se auch nicht. Aber mittlerweile bin ich kuriert und habe es keinen Tag bereut. Der Tag an dem ich begann, gerne Wasser zu trinken. Hier knall ich jetzt die Wahrheit auf den Tisch: Früher habe ich literweise Säfte in mich hineingeschüttet – als gäbe es keinen Morgen mehr. Hätte ich es gekonnt, hätte ich aus den empfohlenen fünf Portionen Obst fünf Liter Saft gemacht. Es kam der Moment, in dem meine Mama mich nicht nur ermahnte, sondern mich förmlich entwöhnte. Wie eine Dreijährige von ihrer Flasche. Nach und nach wurde aus dem Saft die 70/30 Schorle, später die 50/50 Saftschorle und irgendwann war ich soweit, dass ich auf den Saft in meinem Wasser verzichten konnte. Danke Mama!

Mittlerweile ist Wasser aus meinem Alltag gar nicht mehr wegzudenken. Warum auch. Ich bin mir sicher: Jedem, dem es schwer fällt, die empfohlene Tagesration zu vernichten, gebe ich den mütter-töchterlichen Rat: Wasser trinken kann man lernen! Heute trinke ich problemlos 2 Liter Wasser am Tag und fühle mich: Gut! (Was eigentlich nicht verwunderlich ist). Tue ich es mal einen Tag nicht (was höchst selten passiert), fühle ich mich wie eine ausgetrocknete Rosine und bilde mir sogar ein, auch so auszusehen. Das sag ich jetzt nicht, weil ich es sollte, sondern weil es so ist. Und weil ich bereits verstanden haben, wie wichtig das Ganze ist, bin ich Teil einer wundervollen Aktion: Der Volvic Blogparade. Die schönen Flaschen haben jetzt ein neues Design. Schon gesehen? Volvic rückt den Ursprung des natürlichen Mineralwassers – eines der größten Naturschutzgebiete Europas – jetzt auch optisch in den Mittelpunkt.

Volvic Törtchenzeit

Heute hab ich nicht nur ein easy peasy – das geht immer Rezept im petto, sondern auch noch meine Antworten auf Fragen zum Thema Heimat, Wasser & Ernährung, die mir Volvic gestellt hat.

Home is where the heart is. Was bedeutet Heimat für Dich und wie sehr bist Du mit ihr verwurzelt?Mein Herzchen schlägt da zweifach. Ursprünglich komme ich ja vom Land, aber wohne seit fast zehn Jahren in „meinem Köln“ und ich lieb es so sehr. Wenn ich unterwegs war und über die Zoobrücke in die Stadt fahre, sehe ich Rhein und Dom, das macht mich unfassbar happy. Verrückt eigentlich, wo Köln so „hübsch-hässlich“ ist, aber es ist ming Hätz. Hier fühl ich mich wohl, zu Hause und ich habe stetig Heimweh.

Der Alltag kann einem manchmal ganz schön viel abverlangen. Woraus ziehst Du Deine innere Kraft und wie fühlst Du Dich wieder fit?                                                                                                                                      Aus den schönen Dingen des Lebens, Momente, Erinnerungen und Erlebnisse. Klingt kitschig, isses auch.

Legst Du besonders viel Wert auf die Natürlichkeit von Lebensmitteln? Wenn ja, warum? Aber hallo! Ich habe Konserven, Fertiggerichten und dem Kram abgeschworen. Auch fertig mariniertes Fleisch ist für mich ein no-go. Es ist doch so leicht, tolle Sachen selbst zu machen und mittlerweile habe ich zu Hause sogar einen kleinen Gemüsegarten, in dem ich dieses Jahr – trotz völliger Talentfreiheit in Sachen Gärtnern – die ersten Tomaten, Zitronen und Zuccinis ernten konnte. Auch Fleisch beziehe ich regional, von dem Bauern ums Eck.

Was magst Du an der Natur besonders? Grüne Wiesen oder doch eher dichte Wälder?
Die Ruhe. Ich ziehe dank Hund Jupp bei Wind und Wetter durch Felder & Wälder, da bleibt auch das Handy zu Hause, ich liebe diese Zeit von Ruhe und Entschleunigung.

Was bedeutet ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensführung für Dich?
Sich ausgewogen zu ernähren bedeutet nicht nur viel zu trinken, sondern sich auch gut zu ernähren. Abwechslungsreich. Ich koche auch oft vegetarisch oder vegan, obwohl ich gern Fleisch esse. Die Mischung macht´s – wie so oft im Leben.
Beschreibe Dein Trinkverhalten schaffst Du es die 1,5 Liter am Tag zu Dir zu nehmen, die unser Körper braucht? Wie erinnerst Du Dich daran regelmäßig zu trinken?
Das schaffe ich und es fällt mir überhaupt nicht schwer. Ist nämlich Gewohnheitssache – behaupte ich einfach. Ich habe einen Behälter der 2 Liter fasst, den fülle ich morgens auf und stelle ihn mir vors Näschen, das genügt als Erinnerung.
So, als grande finale hier mein „geht immer Rezept – auch wenn ich eigentlich schon satt bin“. Da uns der Spätsommer dieses Wochenende noch mal beglückt (zumindest hier in Kölle), kannst du ruckizucki feinstes Granita zubereiten, denn ich bin mir sicher: Die Zutaten hat man mit etwas Glück eh daheim! Ich sag dir, die Italiener wissen schon, warum sie so auf dieses Eis abfahren, ich bin jetzt auch ein großer Fan!
Für 4 Portionen Granita die Limone mit Rosmarin:
50 g Zucker
300 ml natürliches Mineralwasser
150 ml Zitronensaft
3-4 Zweige Rosmarin
Zucker und Wasser in einen Topf geben und bei hoher Wärmezufuhr für fünf Minuten kochen. Das Sirup beiseite stellen und abkühlen lassen. Zitronensaft sorgfältig unterrühren und Rosmarinzweige hinzugeben.
Die fertige Mischung in ein Plastikgefäß schütten, so dass der Boden etwa 3 cm bedeckt ist. Nach ca. einer Stunde beginnt die Oberfläche zu gefrieren. Diese dann mit einer Gabel verstoßen und unterheben. Erneut tiefkühlen und den Vorgang halbstündig wiederholen. Die Granita hat die perfekte Konsistenz, wenn sie aussieht wie klein gecrushtes Eis. Die Rosmarinzweige vor dem Verzehr entfernen.
Passt: Nach einem feinen Gemüseauflauf, nach einem Steak mit Kartoffelgratin und Salat und auch einfach so. Tschüss Sommer, auch wenn du dich in diesem Jahr nicht von deiner besten Seite gezeigt hast – es war trotzdem schön mit dir!

zitronen granita mit rosmarin törtchenzeit

Danke, danke und merci an Volvic und komm.passion für diese schöne, durstlöschende Kooperation – es war mir ein Fest!
PS: schaut doch morgen mal bei der wunderbaren Heike von RelleoMein vorbei. Sie ist die nächste in der Volvic Blogparade, ich bin schon ganz gespannt, was es bei ihr gibt!
Mach es dir schön, wie immer Sonntags.
All you need is sweet, Jessi.