Bäääm! Da ist es! UNSER Buch – sogar zu gewinnen!

By Törtchenzeit

Da ist es. Unser 2014. Dein 2014. Mein 2014. Die erste Rakete kommt schon mit virtueller Höchstgeschwindigkeit daher geflogen und zwar in Form eines Buches. DAS BUCH. Unser Buch. Sicher hast du schon davon gehört. Falls nicht, oder du noch auf der Suche nach mehr Infos dazu bist, hier entlang:



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Die knackigsten Fakten zum Inhalt: 1 Tag, 5 Blogs, 50 Rezepte und 1000 Ideen. Das Ganze auf 160 feinen Seiten auf hübschem Papier.



toertchenzeit daylicious



Da ist Rike. Aus dem schönen Hamburg. Für mich die herrlichste Versuchung seit es blonde Backfrolleins gibt. Rike bloggt Lykkelig (das heißt “glücklich”) und ihr Blog macht es, ich weiß wovon ich rede. Kennengelernt hab ich Rike erst beim Auftakttreffen zum Buch. Das war Liebe auf den ersten Blick und seitdem sind wir größte, virtuelle Freundinnen, manchmal treffen wir uns sogar im wahren Leben. Hihi. Rike hat euch ein tolles Frühstückskapitel geschrieben und fotografiert, mit den köstlichsten Dingen für den weltallerbesten Start in jeden Tag.

Dann ist da Susanne. Susanne mit ihrer la petit cuisine. Da Susanne Fotografin ist, macht sie verdammt hübsche Fotos. So welche, wo einem das Wasser regelmäßig im Mund zusammenläuft. Das tolle daran: Wer das auch lernen will, geht einfach zu Susannes Fotoworkshops. Ganz einfach. Bei Susanne gibts nicht nur sowas von leckere Suppe, sondern auch Tortillas und den süchtig machenden Erdbeer-Gin-Fizz. *hicks.

Wer einen ganz schön köstlichen Mädelsabend bei Liz&Jewels verbringen möchte, sollte ebenfalls vorbeischauen, da gibt es so wahnsinnig wunderbare Sachen wie Popcorn mit Rosmarin & Ahornsiup oder Couscous mit geröstetem Gemüse in verdammt hübschen Gläschen. Wer die Beiden nicht kennt, hat doll was verpasst. Sie bloggen auf zwei Kontinenten und zeigen ihre wöchentliche Challenge zum gleichen Rezept mit zwei ganz tollen, aber doch immer sehr unterschiedlichen Fotos.

Und dann ist da noch Dani. Dani bloggt klitzeklein. Dani und ich kennen uns nicht nur von Post aus meiner Küche, sondern haben ja auch vor etwas mehr vor einem Jahr eine herzallerliebste Strecke für das Sweet Paul Magazin zusammen gemacht. Dani trägt gern Dutt. Genau wie ich. Auch roten Nagellack. Und gleichfarbigen Lippenstift. Mitgebracht hat sie euch “klitzekleine Mitternachtssünden”. Ich sag euch, von Brombeer-Mascarpone-Eis bis hin zum Cookie-Blizzard findet hier jeder sein süßes Glück!

Zum guten Schluss hab’ ich euch schon einmal ein kleines Rezept aus meinem Kapitel “Nun ist Törtchenzeit” mitgebracht. Feine Tartellettes mit süßer Ziegencreme und Feige. Leckerschmecker. Schaut doch mal bei den anderen Mädels vorbei, da gibt es nicht jeweils auch nur ein Rezept aus dem Buch zum Testen, sondern insgesamt auch fünf Exemplare zu gewinnen.



Toertchenzeit Feige Kopie



Was du tun musst? Mit etwas Aufmerksamkeit die Posts zu unserer kleinen Bloggerbuchtour lesen. Darin haben wir nämlich jeweils einen Buchstaben versteckt. Angefangen haben Rike und Susanne, heute bin ich dran. Morgen zeigen Liz & Jewels den nächsten Buchstaben, am Samstag dann Dani den letzten. Die Buchstaben müsst ihr nur noch in die richtige Reihenfolge bringen und das Lösungswort an die Email-Adresse schicken, die Dani dann am Samstag postet.

Wer kein Glück hat, findet das Buch ab dem 7. Januar im Buchladen oder hier. Also, ran an die Tasten!

So, ich schwebe auf meiner kleinen Happiness-Wolke davon und sage bis ganz bald.

All you need is sweet,

Jessi.



BUCHSTABE Y Toertchenzeit



 

 

 

 

 

Whoop whoop! Weihnachts- sweet table mit Sachertorte, Cranberrys, allem drum und dran, zipp und zapp. Happy christmas!

By Törtchenzeit

Der Höhepunkt der weihnachtlichen Vorfreude ist erreicht. Ultimo maximo. Oder so. Latein habe ich nie gepaukt, hört sich aber doch jetzt im “zunehmenden Alter” irgendwie sexy an, so versuche ich mich in der Freestyle-Version. Dank Onlineshopping schwebe ich entspannter als eh und je auf den Tag X, den 24.12. alias Heiligabend zu. Jetzt stehen nur noch schöne Ergeinisse an. Geschenke übermäßig schön verpacken, damit sie übermäßig schnell und ggfs. ohne großes Bestaunen aufgerissen werden, die Tasche für die Reise nach home sweet home packen und, wie jedes Jahr, am heiligen Abend nicht nur köstlich Schlemmen, sondern auch am Morgen des 24. bei den Nachbarn den Tannenbaun loben gehen * (*Tannenbaum loben= trationelles Ereignis, bei dem die geschmückten Tannenbäume der Nachbarschaft mit einem kleinen, alkoholreichen Getränk begoßen werden. Ja, jeder Baum!). Fehlt eigentlich nur noch: Die wichtige Nebenrolle: Der Schnee! Noch habe ich minimale Hoffnung auf schönste Versuchung in weiß.

Mein Weihnachten ist klassich. Rot weiß. Mit Gans, Rotkohl und Klößen und einer Sachertorte. Kakao darf auch nicht fehlen. Die letzteren beiden Komponenten (und mehr) habe ich euch hübsch verpackt auf meinen Weihnachts-Sweet table gepackt. Mehr ging nicht. Ein großer Weihnachtspost sozusagen. Hier ist für jeden was dabei. Dekorateure, Leckerschmecker, Schokoschmecker, Törtchenlover und Marshmallowholics. Happy Christmas! Von Herzen.



Toertchenzeit sweet table weihnachten



Hingucker des süßen Tischchens ist ein Törtchen – like always. Ein Sachertörtchen. Das kann man nämlich ganz bequem Tage vor dem geplanten Verzehr zubereiten. Garantiert mit köstlichem Frosting und einigen hübschen Cranberrys.

Dazu braucht ihr:
200 g Zartbitterkuvertüre
200 g Butter
200 g Puderzucker
7 Eier
200 g Mehl
3 TL Backkakao
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 EL Abrieb einer unbe-
handelten (Bio-)Orange
½ Vanilleschote
1 Prise Salz
Für die Füllung
6 EL Rum
1 Glas Aprikosenmarmelade
Für den Schokoladenüberzug
200 ml Sahne
400 g Zartbitterschokolade
Für den Weihnachtsüberzug
225 g Mascarpone
50 g Crème fraîche
125 g Puderzucker
50 g frische Cranberrys
2 EL feinster Zucker
Werkzeuge
Backform, Metall oder Silikon,
Durchmesser ca. 18 cm

1. Den Ofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.
2. Die Kuvertüre in einem Topf über einem heißen Wasserbad langsam zum Schmelzen bringen. Die geschmolzene Schokolade beiseite stellen.
3. Die Butter mit dem Rührer cremig rühren, den Puderzucker hinzugeben und weiter rühren bis die Masse schaumig ist. Dies kann ca. 2 Minuten dauern.
4. Zwei Schüsseln bereitstellen und alle Eier trennen. Das Eigelb dann mit einem Schneebesen kräftig mit der Schokolade im Topf verrühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt, Orangenschale und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben, mit einem Löffel gut vermengen und beiseite stellen. Das Eiweiß
mit dem Salz in einem hohen Behälter so lange schlagen bis es fast fest ist.
5. Nun abwechselnd die Mehlmischung und den Eischnee unter die Masse mit der Kakaobutter
ziehen. Dies gelingt am besten mit einem großen Löffel, dann fällt das Eiweiß nicht zusammen und der Teig bleibt schön locker.
6. Den Teig dritteln und die Böden einzeln in der vorbereiteten Form backen. Jeder Boden hat eine Backzeit von ca.28 Minuten. Die Stäbchenprobe nicht vergessen!
7. In der Zwischenzeit die Marmelade mit dem Rum in eine kleine Schüssel geben und glatt verrühren. Dazu gern einen Schneebesen benutzen.
8. Alle Böden vollständig auskühlen lassen, ungerade Wölbungen eventuell abschneiden. Die Tortenböden komplett und großzügig mit der Füllung bestreichen und anschließend stapeln.
9. Für den Schokoladenüberzug die Sahne in einen Topf geben und aufkochen. In dieser Zeit die Schokolade klein hacken und zur Sahne geben. Mit einem Löffel stetig verrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.
10. Die Masse abkühlen lassen, dadurch wird sie etwas fester. Dann die Torte mit dem Schokoladenüberzug vollständig ummanteln. Bis zum Verzehrtag in den Kühlschrank stellen.
11. Der Weihnachtsüberzug wird erst am Verzehrtag zubereitet. Dafür Mascarpone, Crème fraîche und Puderzucker in eine Schüssel geben und kurz mit dem Rührer auf niedriger Stufe vermengen.
12. Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Creme ummanteln. Die Cranberrys
in einer Schüssel im Zucker wälzen und die Torte damit nach Belieben verzieren.



toertchenzeit sachertorte weihnachten



Ganz schön köstlich schmecken auch die Marshmallow-Happen. Im Handumdrehen sind die gemacht. Die kann man vor dem Törtchen, beim Törtchen oder nach dem Törtchen vernaschen. Dazu passt natürlich ganz hervorragend ein selbst gemachter Kakao. Kleine Geschenke kann man hübsch in kleinen Tütchen verpacken und Freunden Freude bereiten.



Toertchenzeit Marshmallows Weihnachten





Marshmallowhappen



Ich wünsche Euch die weltallerschönsten Weihnachtstage, die ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt! Genießt die Zeit und schenkt Liebe! Ich freue mich jetzt schon riesig auf das neue Jahr-mit Euch!

All you need is sweet & love.

Jessi.

sowas von Feines Zeug. Für dich! give away

By Törtchenzeit

Hallo du. Ich hab dir was mit gebracht. Feines Zeug. Feines Zeug? Ja, genau. Du kennst es noch nicht? Ich sag dir eins: Feine Namen, feiner Inahlt, feiner Geschmack. Ganz einfach. Die Hamburger Manufaktur hat bereits vor längerer Zeit mein kulinarisches und rhetorisches Herzchen erobert. Namen für die feinsten Sorten wie “Umarmungsergänzer”, “Plätzchenersatz” oder “Fräulein Smillias” sind die tollen Weihnachtssorten, die sich hervorragend zum verschenken eignen. Deshalb hab auch ich 2 Pakete mit je drei Sorten für euch mitgebracht.



feines zeug toertchenzeit



Meine Lieblingssorte ist übrigens der Umarmungsergänzer. Köstlichste Cashewnüsse mit Trüffel. Wenn ich könnte, würde ich einen Kopfsprung in den kleinen Becher machen. Die tollen Becher kann man nicht nur “einfach so” vernaschen, sondern auch wunderbar ins Kino schmuggeln oder ganz unauffällig während einer öden Autofahrt verdrücken.

Wer noch nicht genug hat, kann sich die zig anderen, allesamt köstlichen Sorten mal bei Feines Zeug anschauen, ab in den leckerschmecker Himmel!

 



Feines-Zeug-Startseite



Jetzt zum formellen Teil: Mitmachen kann jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland hat, mindestens 18 Jahre alt ist und mir erzählt, warum grad er/sie FEINES ZEUG braucht. Siehste, ganz einfach. Also los, bis zum 15.12.2013, 23:00 Uhr diesen Blogartikel mit der Antwort auf die Frage kommentieren.

Ich bin jetzt mal weg, Nüsschen naschen.

Habt’ die schönste Woche,

all you need is sweet,

Jessi.

Einfach aber OHO: Gefüllter Cranberry- Hefekranz mit Mandeln. Für viel vorweihnachtliche Entspannung- versprochen.

By Törtchenzeit

Eben noch schnell… NEIN. Nichts, eben noch schnell. Keinen Stress. Bitte nicht. Es ist doch bald Weihnachten, die schönste Zeit im Jahr. Ich rufe hiermit offiziell zu mehr Gelassenheit in der vorweihnachtlichen Zeit auf. So lasset Euch nicht stressen, entspannt und freut euch- auf die schönste Zeit im Jahr.

Macht es euch doch einfach mal NETT. Seid NETT. Vielleicht backt ihr ja sogar was NETTES. Irgendwas, was unheimlich viel her macht und übermäßige Laute wie “mmmhhh”, *njomnjom* oder schlichte ‘yummys’ erzeugt.

Dieses kleine, cranberrykrachermäßige Heferkränzchen mit selbiger Füllung ist ein perfekter Begleiter zur Vorweihnachtszeit. Er erfüllt nämlich die drei wichtigsten Kriterien für das perfekte VWG (Vorweihnachtsgebäck):

EINFACHE HERSTELLUNG, WENIGE ZUTATEN, ÜBERMÄßIG GUTES GESCHMACKSPOTENZIAL. CHECK.

 

Toertchenzeit cranberry Hefekranz



Zwischenzeitlich hatte ich kurz überlegt das Kränzchen vor lauter Schönheit und Ansehnlichkeit an die Eingangstüre zu hängen. Wirkt ganz schön dekorativ das Teil. Man kann ihm nämlich ganz wundervoll ein Schleifchen umbinden. Zweiteres habe ich in die Tat umgesetzt, denn ich bin wohl ein Schleifaholic. Schleifen gehen immer. Ersteres habe ich dann doch unterlassen, als ich mir gedanklich vorstellte, wie Menschen aus meiner Nachbarschaft an dem weihnachtlichen Hefekranz mit intigrierter Diebstahlsicherung und übermäßig erzeugten Speichelfluss an der Eingangstüre festkleben. Könnt ihr Euch den Anblick auch so herrlich lustig vorstellen wie ich? Hihi.



Toertchenzeit cranberry Hefekranz close



So, jetzt aber ganz gelassen loslegen:

Zutaten für ein großes Kränzchen:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch + 1 EL Milch
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen frische Hefe
  • 2 TL Mandelblättchen
  • 1 EL Puderzucker

Für die Füllung:

  • 80 g getrocknete Cranberrys (klein gehackt)
  • 200 g Marzipan
  • 4 EL naturtrüber Apfelsaft

Werkzeuge:

  • Pinsel
  • Backpapier
  • Teigrolle
  • Spritzbeutel

Ofen auf 175 Grad, Umluft vorheizen

Alle Zutaten für den Kranz in einer Schüssel zusammengeben und verkneten bis sie sich verbunden haben. Masse in eine saubere Schüssel geben und mit einem Handtuch abdecken. Eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Teigmasse sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

In dieser Zeit die Füllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten dafür in einer Schüssel solange vermischen, bis sich der Saft vollständig in die Masse vermengt hat. Die restliche Wartezeit nutzen, um die Füße ganz entspannt hoch zu legen.

Teig mit etwas Mehl mit den Händen durchkneten und zu einem ca. 50×30 cm großen Rechteck ausrollen. Der Länge nach halbieren. Masse in den Spritzbeutel füllen und diese der Länge nach mittig auf beide Hefestreifen geben und die überlappenden Stellen über der Masse zusammenschlagen. So sollen zwei Stränge entstehen. Backpapier nun unterlegen. Die Stränge dann an den Enden mit etwas Milch zusammenkleben und diese immer wieder bis zum Ende übereinanderschlagen. Dann einen Kranz formen und die Enden erneut “verkleben”.

Den Kranz mit Milch bestreichen, Mandeln darauf geben und ab die Post in den Ofen. Für ca. 20 Minuten backen und ordentlich mit Puderzucker bestäuben.  Am allerliebsten noch warm mit einem herrlichen Stück Butter schmecken lassen.



Toertchenzeit Hefekranz Schnitte Canberra



Ihr liebsten Köstlichschmecker: Bitte, seit entspannt und gelassen. Es ist nur Weihnachten. Die schönste Zeit des Jahres. Das Fest der Liebe.



Toertchenzeit Cranberry Herz



In diesem Sinne:

All you need is sweet,

Eure Jessi.

PS: Amanda Berens hat selbstlos dieses kleine Gebäck vernichtet. Vorher hat sie noch die wundervollen Fotos dazu gemacht. DANKE du Herz.

PS2: Ganz vergessen, hier mein ultimatives Schlagwort für mehr Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit: Online shopping. Die beste Erfindung, seit es Geschenke gibt.

Soulfood sunday. Klappe die dritte mit herzerwärmenden Bratapfelcupcakes

By Törtchenzeit

Hörte man es gestern erstmalig leise, aber doch irgendwie sehr deutlich das erste Mal die berühmt-berüchtigte-jetzt-ist-bald-Weihnachten-Melodie “Last Christmas” leuten? Sie muss es sein. Ich bin aus dem Häuschen. Obligatorisches Kopfschütteln aus diversen Reihen, wenn der Lieblingssender DEN Song spielt, ignoriere ich mit weltallerbester, vorweihnachtlicher Laune weg. Ich bin bereit für Weihnachten, das Ganze drum und ran. Wetter, Vorfreude, Geschenke, das geliebte zu Hause einen weihnachtlichen Dekorationsoverkill zu verpassen und natürlich…. Soulfood an den schönen Tagen trotz meist grauen Himmel zu verspeisen.

Hach. I am in love mit dieser Vorweihnachtszeit. Immer wieder.

Ich bin ja ein Bratapfellover ohne Gleichen. Ich mag ihn einfach. Den guten, alten Bratapfel. Schnell und zuverlässig zubereitet, zaubert er doch Foodies aller Alterklassen ein maximales Grinsen ins Gesicht. So auch mir – jedes und jedes Mal wieder und wieder und wieder und wieder. In abgewandter Form habe ich ihn euch heute für euch mitgebracht, den kleinen Bratafpelbruder. Den Bratapfelcupcake. Ich warne nicht vor übermäßigen Verzehr, der garantiert nach der unmittelbaren Herstellung eintreten wird, denn isst du sie nicht, wird es garantiert jemand anderes sehr schnell erledigen *ich weiß wovon ich rede*.



Bratapfel Törtchenzeit



Anbei, das lecker schmecker Rezept für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 120 g Mehl
  • ½ EL Backpulver
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 120 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 120 ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • ½ Apfel (z.B. Braeburn)
  • ½ Zitrone

Zutaten für das Frosting:

Zehn kleine Spekulatiuskekse (können natürlich auch selbstgebacken sein, Omi hat bestimmt noch ein tolles Rezept)

  • 200 ml Sahne
  • 75 g Puderzucker

Für die Verzierung

  • ½ Apfel (z.B. Braeburn)
  • 1 TL Apfelsaft
  • 2 EL Rosinen
  • Eventuell weitere 12 kleine Spekulatius zur Zierde, aber nicht notwendig.

Werkzeuge

  • 12 Cupcakeförmchen aus Papier. Hier wurden hellbraune verwendet, aber auch rot oder weiß macht toll als Gewand
  • Muffinblech
  • Spritzbeutel
  • Offene Sterntülle, 15 mm oder Tülle nach Belieben, Hauptsache nicht allzu klein, die Öffnung sollte mindestens 1,5 cm betragen

Den Backofen auf 170 Grad, Umluft vorheizen.

Für den Teig das Mehl, den Zimt, das Backpulver, den Zucker in eine Schüssel geben, Butter mit einem Messer würfeln und ebenfalls zu den anderen Zutaten geben. Mit dem Rührer auf mittlerer Stufe so lange rühren, bis sich die Butter aufgelöst hat.

Die Buttermilch in einen kleinen Behälter füllen, Ei aufschlagen und dazugeben und mit einer Gabel kräftig verrühren. Dann den Vanilleextrakt ebenfalls hinzugeben, erneut verrühren.

Die Flüssigkeit unter Rühren nach und nach zu der Mehlmischung geben, bis ein schöner, zähflüssiger Teig entstanden ist.

Den Apfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird. Die Würfel mit einem Löffel unter den Teig heben.

Die Cupcakeförmchen in die Mulden des Bleches stellen und ein wenig mehr als halb voll füllen. Für ca. 18 Minuten in den Ofen geben. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Während der Backzeit das Frosting vorbereiten. Dazu die Spekulatius mit einem Mixer (oder in einem Gefrierbeutel und mit Hilfe einer Teigrolle) sehr fein mahlen.

Sahne mit dem Rührer steif schlagen. Sobald die Sahne fester wird, nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen. Spekulatius vorsichtig mit einem Löffel oder Spachtel unter das Frosting heben. In einen Spritzbeutel mit Tülle füllen. Sobald die Cupcakes vollständig abgekühlt sind (sonst läuft das Frosting weg), die Creme aufspritzen. Nachdem alle Cupcakes ihr Häubchen haben, noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen.Nun die restlichen Apfelstücke in einem Topf geben, Apfelsaft und Rosinen zufügen und ca. 7–10 Min. einköcheln. Die Apfelstücke sollten nicht mehr fest sein, aber auch nicht zerfallen.

Cupcakes aus dem Kühlschrank holen und mit einem Löffel vorsichtig etwas von der Apfelmasse auf das Frosting geben. Wer möchte, kann das kleine Bratapfelspektakel noch mit einem kleinen Spekulatius on top verzieren.



soulfood tannen Törtchenzeit



Ein paar Bratapfelcupcakes und ganz schön glückliche Gesichter später ist es dann heut so weit: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Ich wünsche Euch den köstlichsten Bratapfel-Sonntag, lasst es Euch herrlich schmecken, denn:

All you need is sweet.

Happy erster Advent,

Jessi

 

Lauwarme Zimtschnecken und ein neues Gewand für Törtchenzeit machen mich heute glücklich

By Törtchenzeit

Man nehme zwei handvoll Zutaten, bereite einen Hefeteig und wird innerhalb von etwas mehr als einer Stunde maßlos glücklich. So läuft das beim mir, wenn ich Zimtschnecken backe. Zimtschnecken gehen 365 Tage im Jahr, auch bei 40 Grad, finde ich. Aber im Winter sind sie einfach noch unverzichtbarer. Sowieso ist Zimt für mich ja sowas wie der Ferrari unter den Backgewürzen. Ich verwende Zimt ja sogar in meiner Spaghetti Bolognese, probiert es doch mal aus. So zurück zur Zimtschnecke. Die Zimtschnecke mit Herkunft aus Schweden ist nicht nur besonders hübsch anzusehen, sie duftet schöner als das Paradies und lässt sich mit einem Glas Milch perfekt ergänzen. Call me Zimtaholic.



Zimt Toertchenzeit close



ZUTATEN für einen Zimtschneckenauflauf (Durchmesser der Form 25-28 cm)

  • 500 g + 2 EL Mehl
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 50 g + 85 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml + 1 EL Milch
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Zimt
  • 120 g sehr weiche Butter

FÜR DEN ZUCKERGUSS

  • 4 EL Milch
  • 6 EL Puderzucker

WERKZEUGE

  • Backform, Durchmesser ca. 25cm
  • Backpapier
  • Küchentuch
  • Teigrolle
  • Dicker Pinsel



Toertchenzeit Zimtschnecke



Zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dafür das Mehl, Hefe, 50 g Zucker und das Salz in einer großen, fettfreien Schüssel mit dem Löffel vermischen. Die Milch in einem Topf auf mittlerer Stufe leicht erwärmen, dann langsam zu der Mehlmischung hinzugeben.

Ei und Öl zufügen und mit dem Rührer so lange auf mittlerer Stufe vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Das Küchentuch mit warmem Wasser tränken und komplett auswringen,
über die Schüssel mit dem Teig legen und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit das Backpapier rund mit dem Durchmesser der Form ausschneiden und den Boden der Form damit auskleiden und den Rand der Backform leicht fetten. Für die Füllung 85 g Zucker und Zimt mischen, beiseite stellen. Den Ofen nun auf 160 °C (Umluft) vorheizen.

Nach einer Stunde den Teig erneut mit leicht bemehlten Händen gut durchkneten. Mit einer Teigrolle den Teig quadratisch auf eine Fläche von ca. 40 x 40 cm ausrollen. Der Teig
sollte nicht dicker als 1 cm sein. Das Teigquadrat gleichmäßig mit der Butter bis in die Ecken bestreichen, Zucker mit Zimt mischen und deckend über die Butter streuen.

Das Teigquadrat nun fest von unten nach oben aufrollen, dann der Länge nach in gleichmäßige, ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und diese nebeneinander von außen nach innen in
die Form legen. Ca. 20-25 Minuten auf dem mittleren Rost backen, bis die Zimtschnecken goldbraun geworden sind.

Puderzucker und Milch mischen, Zimtschnecken nach der Backzeit aus dem Ofen neben und Flüssigkeit nach Belieben überträufeln. Jetzt unbedingt schnell schmecken lassen.



Zimtschnecken close Toertchenzeit



Weg waren sie. Die Zimtschnecken. Quälend wurde gerufen, dass Nachschub produziert werden soll. Mache ich, gleich morgen und übermorgen und an jedem anderen Tag.

Und huch, hier sieht es ja plötzlich ganz anders aus. Da hätte ich das tollste am Sonntag ja fast vergessen: Törtchenzeit hat ein neues Gewand bekommen. Wurde irgendwie Zeit, dem Ganzen mal ein Makeover zu verpassen. Schaut euch doch mal um, sicherlich gibt es das ein oder andere Neue zu seh. Ich hoffe es gefällt euch – genau wie mir.

Danke an superduper Herrn Christian Dahms, der starke Nerven hattte und fleißig all’ meine Wünsche in die Tat umgesetzt hat.

Habt einen wundervollen Sonntag, mit oder ohne Zimtschnecken, aber vergesst nicht:

All you need is sweet!

Eure Jessi

 

Übrigens:Die Fotos, die Sturzbäche von Speichel in meinem Mund erzeugen, hat meine Liebste Amanda gemacht, hihii.

Soulfood sunday, Klappe die Zweite

By toertchenzeit

Heute ist es wieder soweit. Soulfood sunday. Zugegeben, der Oktober war ja wahrlich goldig, mal schauen, was der November jetzt so mit sich bringt. Egal was und wie, ich bin vorbereitet, habe soulfood gebacken und bin bereit mich erneut Sonntags (oder auch an anderen Tagen) warm auf dem heimischen Sofa einzupacken, alle Viere von mir zu strecken und die kalte Jahreszeit durch das Fenster zu beobachten. Ich bin jetzt auch bereit, den Ofen anzufeuern. Hallo Lagerfeueratmosphäre. Bereits im Sommer beschloss ich, dem bevorstehenden, stets tristen Winter diesmal einen ordentlich dicken Strich durch die Rechnung zu backen. Gesagt getan. Hier kommt was für die Seele, fürs Herzchen und vor allem fürs Gemüt. Ein kleiner Pancake-Tower, for you, darling!

 



soulfood-tc3b6rtchenzeit



Nach jahrelangen Pfannekuchen alias Pancakes Marktforschungen und dazugehörigen Analysen stellte ich fest: Pancakes gehen immer. Wenn man sie dann noch stapelt, ein Früchtchen hinzufügt und zu allem köstlichen Überfluss einen mehr als ordentlichen Schuss Ahornsirup zugibt, dann hat man gewonnen. Zu Hause, für Gäste, für den Liebsten oder auch ganz eigennützig : Bei sich selbst.

Bei diesem Pancake-Tower habe ich in besonders reines Gewissen: Konnte ich doch für die Zubereitung größtenteils Bio-Produkte von EDEKA verwenden. Ja, genau, die mit dem Pandabären. Denn wusstet ihr, dass EDEKA und der WWF Partner für Nachhaltigkeit sind? Tolle Produkte gibt es im Sortiment, alle Bio, alle besonders nachhaltig, nicht nur in Sachen Inhalt, sondern auch deren Verpackungen. Ich habe mich ja selbst als Verpackungs-Marketingopfer enttarnt und deshalb gefallen mir die Verpackungen der Serie, die alle samt mit einem lovely Pandabären geprägt sind, besonders gut. Ich habe hier Milch, Ahornsirup und Butter mit dem hübschen Siegel verwendet.

Der Pancake-Tower ist jetzt nicht die eh schon knüllermäßige 08/15-Variante, sondern sagen wir, eher so ein herbstlicher, schlechtwetter Turm, der euch zum Dahinschmelzen bringen könnte – vermute ich jedenfalls. Probiert es doch mal aus:

Zutaten für einen Pancake-Tower mit ca. 15 kleinen Pancakes

  • 2 EL Butter
  • 25 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch
  • 200 ml Milch­
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 6 EL Zucker
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 Granatapfel (Tipps zum entkernen gibt es hier)
  • Fett zum backen

Die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, die Butter darf auf keinen Fall kochen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

Salz, Zucker und Milch mit dem Rührer kräftig verschlagen, Vanilleextrakt untergeben, Mehlmasse hinzugeben, solange rühren, bis alle Zutaten sich aufgelöst haben.

Die Eier zu der geschmolzenen Schokoladenbutter geben, mit einem Schneebesen verschlagen und nach und nach zu der Maße geben.

Den Teig mit einem Tuch oder Folie abdecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen. In dieser Zeit den Grantapfel schälen und entkernen.

Pfanne mit Fett erhitzen, mit Hilfe einer Suppenkelle kleine Kleckse in die Pfanne geben. Die Pfannekuchen sollten sich dabei nicht berühren.

Herd auf mittlere Stufe runterstellen, Teig weiter durchbacken. Wenn die Unterseite goldbraun ist, die Pfannekuchen wenden.

Die Backzeit pro Seite beträgt ca.3 Minuten.

Die fertigen Pfannekuchen nach dem Abkühlen übereinander stapeln, Granatapfelkerne drüber geben und das Ahornsirup großzugig darüber träufeln.



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Lasst es Euch schmecken, habt einen fantastischen Sonntag und denkt dran:

All you need is sweet ♡

Eure Jessi.

Danke, an Edeka und den Panda, für diese Kooperation, ich hab gern für euch gebacken!

Yeahy! 1 Jahr Törtchenzeit – Der Blog. Konfettikanone, Geschenke und ein köstliches Rezept. Für Euch!

By toertchenzeit

Hui. Ja, jetzt ist es doch schon ein ganzes Jährchen her, dass ich angefangen habe zu bloggen. Zugegebenermaßen: Ich habe mich lange dagegen gesträubt. “Ich bin nicht so der Schreiber”. Spätestens nach dem zweiten Blogpost merkte ich: Ok, das schreibt sich ja wie von selbst und macht sogar Spaß. Und zack, im Handumdrehen, blogge ich nun seit einem Jahr über Gebackenes und ihr seit dabei. Immer. Darüber freue ich mich unermesslich. Darüber, dass ihr mitlest, kommentiert, nachbackt und euch die Sachen gefallen. Ein gößeres Lob kann es nicht geben.

Wusstet ihr eigentlich, dass Törtchenzeit schon ein paar mehr Tage auf dem Backbuckel hat? Angefangen habe ich nämlich schon vor drei Jahren, da hab ich meine Törtchen auch schon geteilt, allerdings nur auf Facebook und ohne Rezepte. ICH SAGE DANKE! Ich sage DANKE und hab euch etwas mitgebracht. Ein Rezept, ein feierliches und Geschenke, wie das bei einer Party sein soll. Ein Rezept für wirklich ganz schön leckere Zitronen Baiser Tartelletes.



Toertchenzeit Lemon Curd



Die machen ordentlich was her, optisch und kulinarisch. Hier das Rezept für 8 kleine Tartelletes die jeden (Party)-Gast ein Honigkuchengrinsen auf das Gesicht zaubern werden, denn sauer macht glücklich:

 

Zutaten für den Teig:

  • 60 g Butter, plus Butter zum Fetten der Förmchen
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Eine Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150 g Mehl

Für die Füllung:

  • 8 EL Lemon curd (Rezept hier: Lemon curd)
  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker

Sonstiges:

  • Tarteletteförmchen nach Wahl
  • Teigrolle
  • Erbsen o.ä .zum Blindbacken
  • Ggfs. Mini- Flambierer
  • Spritzbeutel
  • Lochtülle

Backofen auf 160 Grad, Umluft vorheizen.

Für den Teig die Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz eine Schüssel geben und mit dem Rührer vermischen. Dann das Ei hinzugeben und erneut verrühren. Mehl Löffelweise hinzugeben und weiter mixen, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten, dann mit einer Teigrolle ca. 1cm dick ausrollen. Mit den Tartletteförmchen den Teig entsprechend ausstechen, Förmchen fetten und Teig einlegen.

Über den Teig jeweils noch mal ein kleines Stück Backpapier legen und die Tartes für ca. 8 Minuten blindbacken, danach die Erbsen und das Backpapier von den Tartes nehmen und für weitere 5-6 Minuten backen.

In dieser Zeit das Baiser vorbereiten. Dazu das Eiweiß vom Eigelb trennen, in einen hohen Behälter geben und das Eiweiß steif schlagen. Wenn das Eiweiß steif wird, den Zucker langsam einrieseln lassen und vollständig steif schlagen.

Wenn die Tartelletes ausgekühlt sind, jeweils mit 1 EL Lemon curd füllen, 1EL der Creme aufgeben und verstreichen, bis der Boden bedeckt ist. Vorgang mit allen Tartelettes wiederholen.

Mit dem befüllten Spritzbeutel kleine Kleckse auf den Mini Tarte geben. Dabei kann man gern variieren. Mal drei, mal fünf, mal zehn kleine Baiserkleckse pro Tartlette. Ganz wie du es magst.

Zum Schluss kann man die Baiserkleckse noch etwas flambieren. Dazu den Flambierer auf kleiner Stufe mit ca. 20 cm Entfernung an den Baiser halten und ganz kurz punktuell flambieren. Wer keinen Flambierer hat, kann das Ganze auch im Backofen im Grillmodus machen. Dazu Ofen auf 120 Grad einstellen und solange warten, bis die Spitzen des Baisers braun geworden sind. Und jetzt: Auf die Tartellettes, fertig, los!



Toertchenzeit lemon curd baiser



Das Beste zum Schluss, zwei tolle Gewinne: eine wunderhübsche Backschürze, die so stylisch ist, dass ich schon drüber nachgedacht habe, mein Modell auch mal außerhalb der Backstube auszuführen, ist die nicht schöööööön?

 

Uuuuund: das wunderbare Buch “sweet vegan”, mit den tollsten veganen Rezepten von Autorin Emily Mainquist. Darin zu finden: Eine knallermäßige Red Velvet Torte, yummy yummy Brownies und ja, sogar eine so was von köstliche Melonenkaltschale:

Was ihr tun müsst um in den Geburtstags-Lostopf zu hüpfen? Einfach diesen Artikel bis zum 31.10.2013 (23:00 Uhr) kommentieren und mir sagen, womit ihr am Liebsten eine tolle Party feiert.

Teilnehmen kann jeder über 18 Jahre, der in Deutschland wohnhaft ist. Es entscheidet das Los.

Also, wie gesagt, ich freue mich unfassbar, dass ihr dabei seit und feuer die Konfettikanone ab! PÄNG!

Danke, an Blueboxtree und Umschau, für das zur Verfügung stellen der tolle Präsente!

und DANKE, AMANDA, für die immer besten Fotos, ohne dich wäre mein Blog nicht mein Blog .

In diesem Sinne,

all you need is sweet,
Jessi ♡

Wohooo! Flower Power Sonntag

By toertchenzeit



Törtchenzeit Blumen Cupcakes



Jeder hat irgendeine Schwäche. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen und übertreiben zu wollen, kann ich mit Sicherheit eins sagen: Meine Schwäche ist mein nicht vorhandener grüner Daumen. Ich bin eine gärtnerische Niete. Dies wurde mir bereits familiengrenzübergreifend attestiert.

Ich bringe selbst Kakteen dazu sich selbstmordend von der Fensterbank zu stürzen. True story.  Nichtsdestotrotz habe ich natürlich eine Lieblingsblume. Die Hortensie. Die mag ich einfach, mit ihren zig wunderhübschen Blüten und ihren gigantisch- pastelligen Farben. Im Sommer bekam ich eine Hortensie, gepflanzt in einem wundervollen Topf geschenkt, die an Schönheit nicht zu übertreffen war.

Da stand sie. Ich versprach mir, mich selbstlos um die blühende Schönheit zu kümmern, damit ich mich noch sehr lange am Lieblingsblümchen erfreuen könne…. und überpflegte sie. Ehrlich formuliert: Ich habe sie ertränkt. Vermute ich jedenfalls.

Kurzerhand und von erneuten Misserfolg gekrönt, ließ ich auch dieses Pflänzchen aus dem Leben scheiden. Das Einzige was blieb: Ein schöner Topf, mit noch traurigen, drei kleinen Stämmchen und dicken Wurzeln.  Das Kapitel “was nicht ist, kann noch werden, alias: Leb wohl grüner Daumen in Spé” wurde mit massig Blumenerde zu Grabe getragen.

“Jessi, konzentriere dich doch einfach wieder auf Sachen, die dir liegen – aufs Backen zum Beispiel”. Ja logo, dann backe ich halt Blumen, hätte ich ja auch früher drauf kommen könnnen.

Hier deshalb, das Rezept, was Blumenholics in Spé, Blumenversager (wie mich), aber auch Profigärtner zum Schmelzen bringt:

Für 12 Cupcakes:

  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Backkakao
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Sauerrahm
  • 3 EL Schokoladenbrotaufstrich
  • 5 Schokoladencookies

Für die Blumen:

  • 12 Lollis in verschiedenen Farben
  • 12 große, weiße Marshmallows
  • 50 g weiße Kovertüre

Sonstiges:

  • 12 hübsche Cupcakeförmchen
  • Muffinbackblech
  • Nudelholz
  • Gefrierbeutel
  • Silikonpinsel

Den Ofen auf 170 Grad, Umluft vorheizen.

Butter mit Zucker und Vanillezucker in einem kleinen Topf bei niedriger Hitzezufuhr schmelzen und beiseite stellen. Die Masse in eine Schüssel geben und die Eier unterrühren. Dann das Kakaopulver in eine kleine Schüssel geben und mit 2 EL kochendem Wasser verrühren. Die Kakaomasse zu der Masse in der anderen Schüssel geben und glatt rühren.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Je einen Löffel des Mehlgemisches, dann je einen Löffel Sauerrahm unter die Masse mit der Butter und dem Kakao geben, bis alle Zutaten vermischt sind und der Teig schön glatt gerührt ist.

Die Förmchen in das Backblech stellen und jeweils zu 3/4 befüllen und für ca. 19 Minuten backen – Stäbchenprobe nicht vergessen.

In dieser Zeit die Cookies in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz so klein wie möglich mahlen. Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten auskühlen lassen. Die lauwarmen Cupcakes jeweils “obenrum” mit etwas Schokoladenbrotaufstrich bestreichen.

Die gemahlenen Cookies in einen tiefen Teller schütten und die bestrichenen Cupcakes kopfüber darin wälzen.

Die Cupcakes beiseite stellen, vollständig auskühlen lassen. In dieser Zeit die Marshmallowblümchen vorbereiten. Dazu jeweils einen Marshmallow in fünf gleich große Scheiben schneiden. Dabei darauf achten, dass man die Schnitte jeweils etwas schräg ansetzt, so dass die Stücke nach oben hin spitz zulaufen. So entsteht die Blütenform. An der breiten Seite der Marshmallowstücke einen kleinen Streifen abschneiden, dann kleben sie besser an den Blumen.

Die Kovertüre im Topf vorsichtig schmelzen, jedes Marshmallowstück mit ein (ganz klein) wenig Schokolade bestreichen, kurz antrocknen lassen und vom Stiel an an die Lollis kleben. Den Vorgang mit allen Blüten wiederholen.

Die Blumen in die Cupcakes stecken und glücklich los futtern (hihi).



Törtchenzeit Blume



Nachtrag: Ich habe der Hortensie fleißig keine Beachtung geschenkt – sie förmlich im Regen stehen lassen. Was macht die kleine Diva? Fängt auf einmal wieder fröhlich an zu grünen und blühen. Ich werd verrückt!

So, worin seit ihr eine absolute Niete?

Happy sunday- all you need is sweet <3 ,

Jessi.

Heute: Birnen im Blätterteig und eine Bloggerin im Speckmantel…

By toertchenzeit

So. Ich wage mich zu sagen, dass der Herbst nun da ist. Endgültig. Ich wage noch mehr und traue mich zu sagen: Es ist, wird und bleibt ein goldener Herbst. Ich bin ja offiziell bekennender Herbstfan. Du auch? Die Farben, die uns diese schöne Jahreszeit schenkt, sind einfach so…. hach – schön! Rot, gelb, orange. Meine favorisierte Farbpalette im Oktober.

In dieser Jahreszeit beginne ich zudem kontinuierlich mir einen kulinarischen Wintervorrat anzufuttern und werde vermutlich bald als Bloggerin im Speckmantel da stehen. Nun, für mich gibt es schlimmeres. Frieren zum Beispiel. Heute habe ich ein unfassbar köstliches Rezept mitgebracht. Birnen haben nämlich oft nicht nur die schönsten Herbstfarben, sondern schmecken in Verbindung mit Blätterteig und Nüssen auch einfach Krachermäßig, das solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren.



Birne pur Toertchenzeit



Ich verspreche dieses Rezept ist sowas von unversell einsetzbar, dass man sich einreden kann, es jeden Tag essen zu sollen.

Birnen im Blätterteig schmecken auf dem Sofa, am Soulfood Sonntag, zu Zweit zwischendurch oder in großer Runde um verdammt schwer zu beeindrucken. Die selbstgemachte Vanillesoße gibt letzten Kritikern den Rest.



birnenblog



So, lange Rede, kurzer Sinn. Hier das Rezept zu den Blätterteigbirnen mit homemade Vanillesoße und köstlicher Füllung:

Für 5 halbe Blätterteigbirnen

Zutaten für die Birnen

  • 3 mittelgroße Birnen, Sorte nach Belieben
  • 1 Rolle Blätterteig (frisch, aus der Kühltheke, nicht tiefgefroren)
  • 3 EL Milch

Zutaten für die Füllung

  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 3 EL Sahne
  • Birnenwürfel von der halben, übrig gebliebenen Birne
  • ½ Päckchen Vanillezucker, nicht Vanillin

Zutaten für die Vanillesoße

  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 300 ml Milch

Werkzeuge

  • Backpapier
  • Pinsel
  • Sparschäler oder Schälmesser



Birne pur Toertchenzeit



Vorab noch eine Sache: Ich bin ja fest davon überzeugt, dass das Leben zu kurz ist, um Blätterteig selbst zu machen. Deshalb nehme ich immer die Variante aus dem Kühlregal.

  1. Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen.
  2. Die Birnen vorsichtig schälen. Dies funktioniert am besten, wenn man sie erst der Länge nach halbiert und danach mit dem Sparschäler bearbeitet.
  3. Das Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig aus der Verpackung nehmen (das Papier dran lassen) und diesen auf dem Backblech ausrollen.
  4. Die Birne mit der offenen Seite nach unten auf den Teig legen und mit einem Überstand von ca. 1 cm einmal die Form der Birne mit einem Messer nachschneiden. Diesen Vorgang mit allen Birnenhälften wiederholen.
  5. Birnen und Blätterteig vom Papier des Teiges nehmen, mit der offenen Seite der Birne auf das Backpapier legen und den ausgeschnittenen Blätterteig über die Birne legen. Vorsichtig andrücken. Vorgang mit allen Birnen wiederholen. Auf dem Blech zwischen den Birnen ein paar Zentimeter platz lassen.
  6. Nun mit einem scharfen, kleinen Messer kleine Kerben in den Blätterteig ritzen; dabei so weit einstechen, dass es leicht mit in die Birne sticht.
  7. Wenn alle Birnen fertig sind, dünn mit Milch bepinseln.

Wer mag, kann aus den Resten des Blätterteiges noch kleine Blätter ausschneiden und mit ein wenig Milch an das Ende des Birnenstiels kleben. Das sieht besonders hübsch aus.

  1. Die Birnen nun für ca. 20 Minuten im Ofen backen, bis der Blätterteig goldbraun ist.
  2. In dieser Zeit die Vanillesoße vorbereiten: Die Vanilleschote längs aufschlitzen und mit einem Messerrücken das Mark herausschaben. Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Stärke und Vanillemark in einem Behälter mit einem Schneebesen glatt rühren. Mit Milch aufgießen und die Vanilleschote zugeben. Bei schwacher Hitze so lange rühren, bis die Soße dick wird. Die Soße darf nicht kochen. Nach ca. 3 Minuten die Soße vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen.

Die Birnen auf Tellern anrichten, Vanillesoße hinzugeben oder in kleine, separate Behälter füllen. Jetzt sofort und noch lauwarm schmecken lassen.



aufgegessen Birne Blätterteig Toertchenzeit



Genießt den Herbst ihr Schönen, all’ zu lang ist er nicht, bevor der Winter ihn vergrault. Einzig, als kleines Trostpflaster kann ich versprechen: Ich habe noch ein paar Rezepte parat, mit denen es in diesem Jahr gar nicht erst zum Winterblues kommt.

In diesem Sinne, happy Herbstsonntag.

All you need is sweet,

Jessi

Danke Amanda, ich bin big in love mit diesen Fotos

PS: Danke Nadine, von Dreierlei Liebelei für den fantastischen “Bloggerin im Speckmantel”- Hashtag :)

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