Bionade fragt, Blogger antworten und ich bin auch dabei.

By toertchenzeit

Hui, hab mir heut meinen Dutt besonders akkurat am Hinterköpfchen zurecht geknotet und mir mein hübsches Kleidchen mit Streberkragen angezogen. Sonntagstauglich quasi. Nicht nur Sonntagstauglich, sondern auch bereit für ein Interview bin ich heute. Ein ganz besonderes Interview und zwar das von Bionade. Ist mir auch egal, dass es nur ein virtuelles ist, hab mich trotzdem rausgeputzt. Und wisst ihr was? Ohne was ich gar nicht kann? Ohne meinen Dutt. Aber dazu später mehr.

Abgefahren. Jetzt gibt’s von Bionade eine Cola, die nicht nur auf künstliche Zusätze verzichtet, sondern auch 50 % weniger Zucker enthält. Denn das schöne an künstlichen Zusätzen ist: Man kann sie auch weglassen. Hach, eine Bombenidee! Darauf eine virtuelle Runde des köstlichen Kaltgetränks.



sorte_cola



So, ich sitze gestriegelt und parat und warte auf die erste Frage. Ein kleiner Input über mich, zum Kennenlernen sozusagen und  es geht los:

Denn Bionade wollte wissen, was ich eigentlich lieber OHNE mag:Ich mag Gewitter ohne Donner, Kakao ohne Sahne, Strumpfhosen ohne Laufmasche, Zahnarzt ohne Bohren, Nagellack ohne Macken, Mittagessen ohne Rosenkohl, Melone ohne Kerne, Spaziergänge ohne Regen, Autofahren ohne Stau und ganz wichtig: Gebackenes ohne Marzipan.

Jetzt bin ich gespannt, was mögt ihr denn am Liebsten “ohne”?

Stell dir vor du hättest magische Kräfte, mit wem triffst du dich heut Abend auf eine Cola? Ich darf einfach aussuchen? Hui! Och ja, dann würde ich mich glatt die gesamte Männer- Schmachtpalette aus der Flimmerkiste wählen. Mr Clooney, Matthew Mcconaughey, Bradley Cooper und wenn’s sein muss auch noch Mc Sexy. Stell ich mir persönlich ja ganz nett vor, in trauter Runde. Ein Prosit! (Ich hoffe, Herr Liebling liest nicht mit, hihi)

Wenn das Leben ein Wochenmarkt wäre, welchen Stand hättest du? NATÜRLICH einen mintfarbenden, der nach Törtchenzeit aussieht. Dort würde ich nicht nur handgemachte Törtchen, cupcakes, cake pops und Tartes anbieten, sondern auch wunderbare Getränke, die schön erfrischen. Ein Stand mit den Köstlichkeiten des Lebens sozusagen. Ich würde alles extrem bezaubernd verpacken, die Leute sollen denken, es sei Weihnachten, wenn Sie die Sachen zu Hause auspacken. Blumen, Blumen müsste es natürlich auch geben, wer diesen Blog das ein oder andere mal liest, der weiß ja, dass ich ja ein wahrer Marktoholic bin.

 

Wie überwindest du Durstrecken? Ich versuche Durststrecken gar nicht erst zu welchen werden zu lassen und denk an Oma’s Spruch: Popo zusammenkneifen und weiter geht’s. ( An 91 Jahren Lebensweisheit muss ja was dran sein, oder?).

Ohne was kannst du überhaupt nicht leben? Abgesehen von meiner Familie, Freunden und Hund Jupp, könnte ich nicht ohne Fotos leben. Egal ob digital oder die klassische, gedruckte oldschool Version. Ich liebe Fotos. Ich fotografiere alles. Ständig und stetig. Essen, Menschen, Archtiketur, Interieur & vorallem wunderbare Augenblicke des Lebens. Ich weiß nicht, wie viel Zeit ich wöchentlich damit verbringe, Fotos anzuschauen. Sie sind für mich Inspiration & Freude.

So, en final, mache ich einen Hofknicks und sage DANKE, an Bionade, dafür dass ich für und mit Euch quasseln und das Finale dieser tollen Reihe bestreiten dürfte. Hat mir dollen Spaß gemacht. In diesem Sinne: Einen herrlichen Sonntag, egal ob mit oder ohne…. Was auch immer!

Ps: die ganz glückliche Gewinnerin aus der Garn & Mehr Verlosung heißt: (TROMMMELWIRBEL) CLARA (vom Blog.clara-frost.de) JUHUUU! Schicke mir bitte kurz eine Email an Toertchenzeit@web.de mit deinen drei Wunschfarben und der Adresse!

Happy sunday mit einem tollen Gewinn…

By toertchenzeit

Hui. Neulich dachte ich mir: Ich hab doch schon ganz schön lang nichts mehr verschenkt. Dabei schenke ich doch so extrem  gern. Ich schenke nicht nur zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Viel viel lieber schenke ich: EINFACH SO. Das kommt so unerwartet und die Freude ist so groß und schön. Hach, i like schenking. Freunden Freude bereiten. Oder heute Euch.  Wisst ihr, was ich am Schenken besonders mag? Das Verpacken. Ich könnte glatt die heimischen vier Wände komplett in Geschenkpapier verpacken und mit Schleifen schnüren, so viel besitze ich von dem tollen Zeug.

Irgendwann aber bin ich auf das fantastische “kann man für alles einsetzen” Garn von Garn & Mehr gestoßen. Das macht sich so etwas von hervorragend beim Verpacken. Nicht nur das, beim Backen, Kochen, Basteln und in Sachen Deko einfach ein Multifunktionstalent. Heut spendiert Garn & Mehr ein ganz schön hübsches 3er-Set mit Farben nach Wahl (kreiiiiiisch! Sind ja nur mal eben 30, eine davon schöner als die andere).



garn



Ich sag ja immer: Wer die Wahl hat, quält sich.

Nicht genug, on top gibt’s noch den “warum gab es so etwas nicht früher” Garnständer auf dem ihr die drei tollen Garne eurer Wahl nicht nur wunderschön in Szene setzen, sondern auch abrollen könnt.



garnundmehr_bakerstwine_baeckergarn_garnstaender_twinestand_tassel_highres



Wie DU gewinnen kannst? Erzähle mir mit der Kommentar-Funktion dieses Blogs einfach, welche Farbkombi dein Herz zum Schmelzen bringt und mit etwas Glück bekommst du “einfach so” dieses tolle Geschenk.

Teilnehmen kann jeder über 18 Jahren, der in Deutschland wohnhaft ist und bis zum 22.09.2013 (23:00 Uhr) mitgemacht hat.

Denkt dran: Öfter mal eine Freude machen.

In diesem Sinne,

happy sunday

PS: Danke, an Garn & Mehr, dafür, dass ihr Freude schenkt!

Aprikose Mimose. Eine (glutenfreie) Hommage an ein wunderschönes Früchtchen

By toertchenzeit

Kennt ihr die Schmusefrucht? Unter Obstkennern auch als Aprikose bekannt. Ich bin einfach unendlich verknallert in diese hübschen Früchtchen. Schon immer, für immer. Hübsch orange-rot strahlt es daher, hach, ich mag dich! Der Transport vom Veedelmarkt wird für mich persönlich stets zur Herausforderung. Vorsorglich kaufe ich für den 300 Meter kurzen Weg vom besagten Markt zurück in die vier Wände mindestens zwei handvoll mehr Aprikosen als geplant. Call me Naschkatze.



Aprikosen Muffins glutenfrei Törtchenzeit



Zu Hause angekommen werden sie vorerst hübsch drapiert. In meinen Augen ist das geliebte Aprikosenorangerot ja die perfekte Farbkombi für Türkis. Eine Kombi, die zum Träumen einlädt.

Es ist ja nicht so, als könne man das Früchtchen pur, mit Vanilleeis, im Obststalat (verträgt sich so toll mit Brombeeren) oder sonst wie genießen. Nein, sie machen sich ganz hervorragend in diesen Muffins. Die gehen blitzschnell, sind glutenfrei (dank Reismehl) und ich finde, dass sie sich sogar zum Frühstück hervorragend eignen. Natürlich auch zum Mittag, Nachmittag, Abend oder als Snack zwischendurch. Ein “der geht immer”.



Aprikosen Muffins Toertchenzeit



So, genug philosophiert, Honig ums Maul geschmiert- hier das Rezept:

Für 6 große oder 12 kleine Muffins

Zutaten:

  • 350 g Reismehl (aus dem Reformhaus)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (glutenfrei)
  • 1 Messerspitze Salz
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • 150 g brauner Zucker
  • 100 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 50 g Butter
  • 2 Eier
  • 300 g frische Aprikosen (alternativ auch Konserve)
  • 2 EL flüssiger Honig zum Bestreichen
  • 4 EL Mandelblättchen zum Dekorieren

Werkzeuge:

  • Papierförmchen zum Backen
  • Pinsel

Ofen auf 180 Grad, Umluft vorheizen

1) In einer Schüssel Mehl, Weinsteinpulver, Salz und Zimt mischen mit einem Löffel vermischen.

2) In einer zweiten Schüssel Zucker, Eier, Frischkäse und Butter mit dem Rührer vermengen.

3) Die Mehlmischung nach und nach in die andere Schüssel geben und langsam mit dem Rührer vermischen.

4) Aprikosen entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden, vorsichtig mit einem Löffel unter die Teigmasse heben

6) Papierförmchen zu ¾ mit dem Teig befüllen, für ca. 20-25 Minuten backen – Stäbchenprobe nicht vergessen

7) Aus dem Ofen nehmen, fünf Minuten abkühlen lassen.

8) Mit einem Pinsel großzügig mit flüssigem Honig bestreifen, Mandelblättchen darüber streuen.

Ich sag Euch, lauwarm schmecken diese kleinen Köstlichkeiten besonders gut und ich wette: Ihr könnt genauso wenig widerstehen, wie ich der Aprikosentüte auf dem nach Hause Weg.

In diesem Sinne,

happy sunday. All you need is sweet,

Jessi

PS: Fotos: wie immer (hihi) & die wundervollen Muffinförmchen gibts hier

I love soulfood. Oder: wie ich euch den Sonntag versüße…

By toertchenzeit

Sonntags liege ich ganz gern very faul auf dem Sofa. Manchmal verlasse ich gar erstmalig gegen 14:00 Uhr das Bett. Sonntag ist Ruhetag. Ich nehme das ziemlich ernst und überlege, ob ich den Ruhesonntag für mich selbst zur olympischen Disziplin erkläre. Ich wette, ich würde unangefochten alle Goldmedaillen abräumen. Seid ihr auch Sonntagholics?

Sonntags haben die Geschäfte geschlossen, man kommt nicht in Versuchung, Geld für (un)wichtige Dinge auszugeben, herrliche Filme laufen im TV und ich habe Zeit. Zeit, die Seele baumeln zu lassen, Zeit zu “pinten”  und vor allem Zeit entspannt was Grandioses zu essen, was der Seele Streicheleinheiten für mindestens zwei Wochen schenkt.
Irgendwie ist das mittlerweile zum Ritual geworden. Im Sommer gönne ich meinen persönlichen Sonntagholic-Tagen immer eine Auszeit. Aber jetzt, wo ich zumindest wettertechnisch schon das Gefühl habe, der Herbst ist da, bin auch ich zurück, Sonntags, mit Soulfood auf meinem Sofa.

Heute habe ich euch mein Lieblingstörtchen mitgebracht, ein Espresso-Törtchen mit weißer Schokoladenfüllung. Hello HEAVEN!



törtchenzeit espresso torte



Das tolle: bereitet ihn doch schon freitags vor, sonntags wird er dann noch knallermäßiger schmecken – versprochen! Hier das Rezept für das unglaublich tolle Törtchen:

Ich habe zum Backen eine Silkonform, mit einem Durchmesser von 15 cm verwendet. Aus dem Rezept konnte ich dann ganz genau drei Böden backen.

Den Ofen auf 175 Grad, Umluft, vorheizen.

  • 90 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier
  • 120 g Creme Fraiche (bitte keine Light- Version)
  • 75 ml Pflanzenöl
  • 1TL Vanillextrakt, flüssig
  • 300 g Mehl, TYP 405
  • 2 TL Backpulver
  • eine Messerspitze Salz
  • 240 ml lauwarmer Espresso (ich habe dafür 2 EL Espresso-Pulver mit 240 ml Wasser aufgekocht)
  • 1/2 TL Espresso-Pulver zur Deko

Für die Füllung mit weißer Schokolade:

  • 115 g Butter
  • 85 g qualitativ hochwertige, weiße Schokolade
  • 300 g Puderzucker
  • 2 EL Creme Fraiche

1) Zunächst Espresso kochen und beiseite stellen.

2) In einer großen Schüssel Zucker und Butter für ca. 3 Minuten mit einem elektrischen Rührer hellgelb aufschlagen. Die Eier nach und nach hinzugeben und für weitere 2 Minuten verrühren.

3) Creme Fraiche in eine kleine Schüssel geben, Öl sowie das Vanilleextrakt mit einem Schneebesen unterheben, verrühren und anschließend zu der Masse in der großen Schüssel geben. Erneut mit dem Rührer vermischen.

4) Mehl, Backpulver und Salz zu der Masse geben und stetig weiter mit dem Rührer verrühren, bis sich eine gleichmäßig, homogene Teigmasse ergeben hat. Nun den Espresso schluckweise unterrühren, bis dieser sich komplett mit dem Teig verbunden hat. Der Teig wird ziemlich flüssig sein – darüber bitte nicht wundern.

Wenn ihr nicht mit einer Silikonform arbeitet, rate ich dazu, die Metallform/Springform mit Backpapier (auch am Rand) auszukleiden, so bekommt ihr ein schönes Ergebnis. Ich habe den Teig per Waage gedrittelt, damit ich die Böden einzeln backen konnte und diese nachher alle gleich hoch waren – das hat super geklappt. (Probieren geht über Studieren oder wie war das? hihi)

5) Jeden Boden habe einzeln ca. 30 Minuten gebacken- Stäbchenprobe nicht vergessen. Es sollte kein Teig am Zahnstocher kleben bleiben.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten, dazu:

6) In einem kleinen Topf die Schokolade mit ganz niedriger Temperatur und ständigem Rühren zum Schmelzen bringen, dann beiseite stellen. In einer Schüssel die Butter hellgelb mit dem Rührer aufschlagen. Die Schokolade, sobald sie abgekühlt ist, hinzugeben. Creme Fraiche ebenfalls hinzufügen und erneut verrühren. Sobald sich die Zutaten verbunden haben, den Puderzucker hinzugeben und für ca. zwei weitere Minuten verrühren.

7) Wenn alle Böden komplett (und wirklich komplett) ausgekühlt sind, können diese mit der Creme dünn bestrichen werden. Ihr solltet nach dem Füllen noch 3/4 der Creme übrig haben. Dazu einen Boden auf Backpapier legen, bestreichen, Boden zwei auflegen, diesen wieder oben drauf bestreichen und Boden drei auflegen.

8) Dann mit einer Palette die Creme einmal um das Törtchen streichen. Ich habe das nicht deckend gemacht, so bleibt noch Creme für die Verzierung oben und es sieht auch hübscher aus.

9) Die übrige Creme (ca. 1/2) in einen Spritzbeutel füllen. Ich habe hier eine relativ kleine, feingezackte Sterntülle benutzt. Kleine Kleckse mit der Tülle von außen nach innen, dicht an dicht aufspritzen. Dies könnte nachher so ausschauen:

10) Hab dann flux noch bisschen Espressopulver mit einem kleinen Sieb drübergestreut.



Törtchenzeit Espresso Törtchen Aufsicht



So, ich bin raus. Hab noch ein Stückchen im Kühlschrank versteckt, das werde ich jetzt in bester Manier mit einem leckeren Latte Macchiato vertilgen.



espresso torte ein stück für mich



In diesem Sinne:

all you need is sweet- happy soulfood sunday!

Jessi

PS: in die Fotos bin ich diesmal besonders verknallt! DANKE, meine Amanda Berens!

Ein Prosit! Auf 4000 Facebook-Anhänger- zum Anstoßen spendier’ ich ‘ne Runde Schwarzwälderkirschcupcakes

By toertchenzeit



Toertchenzeit Schwarzwälderkirsch Cupcake



Huch, da war es passiert, 4000 liebe Leute lesen, folgen und kommentieren meine Facebook-Beiträge. Ich mache einen königlichen Hofknicks und sage ganz glücklich und laut DANKE! Danke, dass ihr da seit. DANKE, dass ihr kommentiert. DANKE, dass es euch hier gefällt. DANKE, dass ihr mir die liebsten Nachrichten schreibt. DANKE, dass ihr kleine Köstlichkeiten nachbackt. DANKE, dass ich den ein oder anderen von Euch überzeugen konnte, trotz vielleicht einer Hand voller misslungener Versuche trotzdem mit dem Backen zu beginnen. DANKE, dass ihr die Tollsten seid.

Jetzt ist es tatsächlich auf den Punkt schon verrückte drei Jahre her, dass ich Törtchenzeit in Sachen Facebook ins Leben gerufen habe. Auch dieser Blog darf bald schon kleines Jubiläum feiern, ich komm’ aus der Feierei gar nicht mehr raus, so mag ich das (hihi).

Hach, ist das schön! Zur Feier das Tages spendiere ich mein neues Lieblingsrezept. Momentan bin ich ein großer Fan von neuaufgelegten Klassikern. Vor einiger Zeit habe ich ja schon aus el classico Bienenstich ganz schön leckere Cupcakes gemacht (Rezept hier).

Ich bin gespannt, was meine Omi sagt, wenn ich ihr nächste Woche ihren geliebten Schwarzwälderkirsch- Klassiker in der 2.0-Version serviere.



Schwarzwälderkirschcups  Törtchenzeit



So, ich bin dann auch bereit für die nächste Portion Schwarzwälderkirsch! Hier auch für euch das Rezept:

Für den Teig für 12 köstliche Cupcakes:

  • 125 ml Malzbier
  • 125 g Butter
  • 40 g Backkakaopulver
  • 180 g Zucker
  • 140 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 70 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Backpulver
  • 12 Kirschen

Für das Topping:

  • 170 g weiße Kuvertüre
  • 60 g Butter (Raumtemperatur)
  • 200 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Crème fraîche

zur Zierde:

  • 6 EL Zartbitter Schokostreusel
  • 12 hübsche Kirschen

Dann benötigt ihr noch einen Spritzbeutel, eine Tülle, ein Muffinbackblech und 12 hübsche Cupcakewrapper.

Jetzt den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.

Für den Teig:

Malzbier mit Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Stufe solange warten, bis die Butter komplett geschmolzen ist.

Zucker mit Kakao in einer Schüssel vermischen. Die Flüssigkeit in eine große Schüssel geben, Zuckergemisch mit dem Rührer untermischen, bis sich eine dünne, dunkelbraune Flüssigkeit ergeben hat.

Ei in einem Glas aufschlagen, Buttermilch und Extrakt hinzugeben, mit einer Gabel verquirlen und dann zu der Masse geben. Erneut für ca. 1 Minute verrühren.

Nun das Mehl mit dem Backpulver vermischen, dann löffelweise unter die Masse geben und mit dem Rührer weiter, für ca. 3 Minuten vermischen. Der Teig bleibt ziemlich dünnflüssig, bitte wundert euch darüber nicht.

12 Kirschen entsteinen und in die Mitte des jeweiligen Cupcakes drücken. Wrapper zu 3/4 befüllen und Cupcakes für ca. 23 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen. Cupakes vollständig abkühlen lassen.

Für das Frosting:

Die Kuvertüre mit Hilfe eines Wasserbades vorsichtig schmelzen und anschließend beiseite stellen. Die Butter solange mit dem Mixer aufschlagen, bis sie cremig wird. Dies dauert ca. 2-3 Minuten. Den Puderzucker und das Salz hinzugeben und weiter vermengen. Schokolade und Crème Fraiche hinzufügen und solange rühren, bis die Masse glatt und cremig ist – dies kann einige Zeit dauern.
Frosting in einen Spritzbeutel füllen (ich habe hier eine Lochtülle benutzt) und Cupcakes mit dem Frosting verzieren.

Dann auf jeden Cupcake die Kirsche auf die Spitze des Toppings setzen und mit Schokostreuseln dekorieren.



Toertchenzeit Schwarzwälderkirsch Cupcakes



Ich bin ganz schön verknallt in diese kleine Köstlichkeit. Wer sich beeilt, kann sicher noch die letzten, perfekt gereiften, dunkelroten Kirschen ergattern. Hab ich auch so gemacht. Ich bin nämlich auf den heimischen Kirschbaum geklettert. Kurz hatte ich überlegt, mir mein nichtvorhandenes Supergirl-Kostüm überzuschmeißen, um mich selbst darin zu bestärken, dass ich den 2 Meter kleinen Baum hochklettert bin. (Ok, ok, eigentlich hat auch die Leiter gereicht, aber so klingt es doch irgendwie viel cooler und spektuklärer, oder?)

P.S.: Vielleicht hat der ein oder andere bemerkt, dass ich mich blogtechnisch ein bißchen rar gemacht habe in letzter Zeit. Ich sag nur: Big projects coming up. Ich habe deshalb viel um die kleinen Öhrchen zu tun. Ganz bald erzähle ich euch aber dazu mehr. Versprochen. Wer ein wenig “baking off” und Sachen aus meinem “das Leben ist schön” sehen möchte, der sollte schnell auf meinem Instagram-Profil vorbeischauen. Da versuche ich so oft wie es geht Blicke aus meiner kleinen Welt hochzuladen.

In diesem Sinne, nochmal DANKE. Für EUCH.

All you need is sweet,

Jessi

Holy camoly! Frühstücksmuffin zum Dahinschmelzen und ein weltallerbestes give away!

By toertchenzeit



what kati ate



Wer es schafft, sich die 304 Seiten vom Kracherbuch “What Katie ate” einzuverleiben ohne sich permanent um die eigene Wasserzufuhr kümmern zu müssen, dem spendiere ich eine eisgekühlte Limo, versprochen. Dieses Werk schenkte mir sinnflutartige Sturzbäche beim Anblick jedes einzelnen Rezeptes. Herzlichen Dank dafür.

Wer SIE nicht kennt: Die Australierin Katie Quinn Davids ist wohl einer der Popstars der Bloggerszene. Und ich sage: ZURECHT! Katie setzt nicht nur die süßen Seiten des Geschmacks wundervoll in Szene, sondern verwöhnt auch mit tollen Getränken und herzhaften Köstlichkeiten. Das Beste daran: Jetzt gibt’s das gute Stück auch in deutscher Sprache, finally!

Ich träume mich jetzt schon auf Balkonien und sehe mich glücklich essend einen dieser gegrillten Maiskolben mit Chili, Minze und frischer Limettenbutter. Tschöööööss!

Vielleicht löffle ich danach noch ein wenig der karamellisierten Mandarinen mit Orangenblüten-Toffee und Zuckerwatte. Nee, ist klar- aufwachen, Frollein!

Seit neulich frühstücke ich mindestens dreimal täglich, denn ich habe das Frühstücksmuffin-Rezept aus dem Buch nachgebacken, ich sag Euch, ein schnell gemachter Knaller, der süchtig macht.



Erdbeer Cupcakes Toertchenzeit



Hier, für alle, das Rezept für die unfassbar guten Muffins, mit Erdbeeren, Apfel und Mandeln, die garantiert jeden Frühstücksgast zum Schmelzen bringen und Euch auch! Das sind die Zutaten aus dem Glück gebacken wird.

Für 12 Muffins den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

  • 12 Cupcake Wrapper
  • 185 Gramm Weizenmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 65 Gramm gemahlene Mandeln
  • 130 Gramm extrafeiner Zucker
  • 1 1/2 TL gemahlener Zimt
  • fein abgeriebene Schale von einer halben, unbehandelten Zitrone
  • 1 kräftige Prise feines Salz
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 120 Gramm Butter, zerlassen und abgekühlt
  • 2 (Bio)- Eier, leicht verquirlt
  • 1 Apfel, geschält und klein gewürfelt
  • 6 große Erdbeeren, entkelcht und geviertelt
  • 50 Gramm Mandelblättchen
  • 1-2 EL brauner Zucker
  • 180 ml warmes Wasser

1) Das Mehl mit den gemahlenen Mandeln, Zucker, Backpulver, Zimt, Zitronenschale und Salz in einer Schüssel gründlich mischen

2) In einer zweiten Schüssel Vanilleextrakt, zerlassene Butter, Ei und Wasser verrühren

3) Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Löffel verrühren. Apfel unterziehen

4) Teig gleichmäßig auf die Cupcakewrapper verteilen. Die Wrapper sollten ca. zu drei Viertel gefüllt sein

5) Auf jeden Muffin zwei Erdbeerviertel legen, diese mit Mandelblättchen und braunem Zucker bestreuen und für ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe nicht vergessen

Jetzt schnell nachbacken, mitmachen, wohlmöglich gewinnen und ultra happy sein!

Wie das geht?

Hinterlasse bis Sonntag, dem 23.06.2013 23:59 Uhr  einen Kommentar unter diesem Artikel und mit etwas Glück ist das Buch schon nächste Woche auf dem Weg zu dir!

PS 1: Mir hat jemand geflüstert, dass mein bezauberndes Zuckerfreundinnenfrollein Dani selbiges Knallerwerk parallel verlost, hüpft dort am besten auch noch mit in den Lostopf!

PS 2: Danke an Umschau, die das Buch zur Verfügung gestellt haben- ihr seit toll!

PS 3: Amanda hat doch wieder wundervolle Fotos von den Köstlichkeiten gemacht, findet ihr nicht?

Happy day ♡

Der Duft von Erdbeeren, einem Törtchen und Wochenende

By toertchenzeit



Hochzeitstorte Toertchenzeit



Supermarktschlenderer und Samstagsmarktlover. Wer Törtchenzeit sozusagen hinter den Kulissen folgt, der weiß, dass ich Food Lover durch und durch bin.

Bisher war ich Langschläfer und Wochenendfaultier. Der kleine Markt unseres Kölner Veedels änderte diese Lebenseinstellung und hat aus mir binnen zweier Samstage ein frühaufstehendes Frollein mit Drang zur Panik, um 08:30 Uhr bereits die besten Angebote verpasst zu haben, gemacht.

So wache ich samstags freudestrahlend, von meiner neuen, inneren Markt Uhr geweckt auf und hechte unplugged los.

Markt in the morning makes me happy.

Minimal schlaftrunken inhaliere ich bereits eingangs den Duft frischester Erdbeeren. Selbstredend, dass ich hier das erste Mal zuschlage. Ich überlege nicht lang, was aus ihnen wird. Zur Not landen sie Natur pur in meinem Bäuchlein.



Toertchenzeit Erdbeeren



Der Blumenhändler des Marktes und natürlich meines Vertrauens reibt sich bereits wieder breitlächelnd die Hände. Ich kann ihn verstehen und möchte behaupten, dass der Verkauf von Blumen an diesem Marktstand um mindestens 38% gestiegen ist, seitdem wir ins geliebte, neue Veedel gezogen sind.



Pfingstrosen Toertchenzeit





Toertchenzeit Marktliebe



Himbeeren packe ich auch noch ein, mehrfach gar. Die werden das Füllwerk der kleinen Hochzeitstorte und diverser Cupcakes, die ich heute noch für sehr liebe Menschen backen möchte. Glücklich schlendernd, mit Tüten behangen, gehe ich heim.



Toertchenzeit Ausbeute



Für die Torte habe ich folgendes Rezept verwendet: (reicht für eine Torte mit ca. 20 cm Durchmesser und einer Höhe von 10cm)

Teig:

  • 375 Gramm Butter
  • 300 Gramm Zucker
  • 1,5 TL Vanille Extrakt
  • 6 Eier
  • 5 EL Buttermilch
  • 300 Gramm Mehl
  • 150 Gramm Speisestärke
  • 1 Prise Salz

Ich habe den Teig gedrittelt, dann die Böden der Torte einzeln gebacken und dann jeweils die “Deckel” der jeweiligen Böden so abgeschnitten, dass alle eine glatte und grade Oberfläche haben. Nach dem die jeweiligen Böden komplett (!!!) ausgekühlt sind, können sie mit der Creme gefüllt werden (bitte nicht vorher, sonst läuft die Creme dahin, wo sie nicht soll)

1) Backofen auf 160° Grad bei Umluft vorheizen.
2) Butter, Zucker und Extrakt ca. 2 Minuten cremig aufschlagen.
3) Die Eier trennen, Eiweiß beiseite stellen.
4) Buttermilch mit den Eigelben verrühren und zur Buttermasse geben.
5) Mehl, Speisestärke und das Backpulver mischen, dann nach und nach zur Masse geben.
6) Die Eiweiße mit der Prise Salz in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder Handrührer steif schlagen.
7) Mit einem Löffel die Masse vorsichtig unter den Teig geben, nicht rühren.                                                                                                                                                                                                                    8)Teigmasse dritteln und Boden für Boden in einer Spring- oder Silikonform backen. Bei Nutzung einer Springform diese vorher einfetten!

Jeden Boden für ca. 30 min backen- Stäbchenprobe nicht vergessen!

Das Ganze sollte dann gestapelt von unten nach oben so aussehen:

Boden- Füllung- Boden- Füllung- Boden

Für die Füllung:

  • 125 Gramm Mascarpone
  • 50 Gramm Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 60 Gramm Puderzucker, bzw. mehr nach Belieben
  • Himbeeren, ca. 10-15 Stück

1) Alle Zutaten bis auf die Himbeeren ordentlich mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe ca. zwei Minuten vermischen, bis eine glatte Masse entstanden ist.

2) Himbeeren hinzufügen, kurz weiterrühren, bis die Himbeeren sich mit der Creme verbunden haben.

3) Törtchen zwischen den Böden mit der Creme füllen, dies funktioniert am besten mit einer sogenannten Palette.

Zum Schluss habe ich die Torte mit der dreifachen Menge dieses Topping- Rezeptes ummantelt, dies ist aber kein Muss, das Törtchen schmeckt auch ohne “Mantel” ganz hervorragend.



Toertchenzeit Cupcakes



wundervolle Tortenständer: Blueboxtree

noch wundervollere Fotos: Amanda Berens

Wimpel: nach dieser Anleitung genäht

Rezept Torte: angelehnt an ein Rezept aus Danis Klitzekleine Glücklichmacher

Den größten Spaß beim achbacken und Schlemmen, beim Bummeln auf Märkten und genießen des Sommers- der scheint, zumindest in Köln, fast angekommen zu sein.

Happy day ♡

von Borneo und einer Backpause

By toertchenzeit

Erst mal muss ich kurz innehalten. Durchatmen, um beim Gedanken an die nur auf Borneo noch wildlebenden Orang Utans nicht wieder hysterisch- glücklich und zehn Oktaven über meiner eigentlichen Stimmlage zu kreischen.

Wenn man sich für ein Urlaubsland wie Borneo entscheidet, macht man das, weil man nicht 17 Tage am Strand liegen möchte (obwohl ich mich durchaus mit dem Gedanken anfreunden könnte). Wie auch immer: Borneo, als drittgrößte Insel der Welt, ist an Flora und Fauna wohl eines der Paradiese auf Erden.

Bei Ankunft in Kuching, Hauptstadt Borneos sprich: First Sightseeingstop ließen wir uns zunächst in den herzallerliebsten “the Rainee Boutique suites” nieder. Jedes Zimmer anders gestaltet, klimatisierte Zimmer und das freundlichste Personal laden zum relaxen nach langen Tagen ein.

Wer hier und jetzt zu maximalen Kreischattacken beim Anblick von Orang Utans neigt (jaaaa, auch Babys), der sollte JETZT seine Mitmenschen vorwarnen.

Here we go! Semenggoh Orang Utan Park. Hier kann man mit Glück Orang Utans in freier Wildbahn erleben. In vier Monaten des Jahres bekommen die Tiere dort die Möglichkeit, sich einmal täglich an einem Aussichtspunkt an einem Obstteller zu bedienen. In den anderen Monates des Jahres wächst davon genug im Regenwald.

Ich habe gewarnt:



Orang Utan Törtchenzeit Borneo





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Orang Utan Baby Sam Törtchenzeit

Naturliebhaber und sich nicht an wunderschönen Ausblicken – Sattseher sollten einen Zwischenstop im Bako Nationalpark machen. Verschiedene Routen, die man mit oder ohne Guide bewältigen kann stehen zur Wahl. Das ich lieber vor dem Backofen stehe und Reste nasche, weiß ja mitterlweile jeder, somit gehört das WANDERN nicht grade zu meinen heißgeliebten Freizeitbeschäftigungen.

Bei 35° Grad Celsius, dem Verlust von mindestens drei kg Wasser (ich bildete mir ein, es wäre Hüftspeck) und rutschigem kraxeln durch Borneos Regensteilwälder wurde ich mit diesem Ausblick der mich endless glücklich machte entschädigt:

Baku Nationalpark Törtchenzeit

Boreno ist, wie Asien im allgemeinen Foodlovers’ heaven. Ich ergötze mich täglich an den satten Farben der schönsten Gemüsesorten und Frischfängen auf kleinen Märkten.

Törtchenzeit auf Borneo

Borneo Market Törtchenzeit

Und auch wenn Urlaub Backpause bedeutet: bin ich doch stetig auf der Suche nach den tollsten sweets. Erneut habe ich diesmal festgestellt: Asiaten sind Naschkatzen.
Was mich aber besonders verblüffte: Im Macarons backen sind sie Meister (ganz im Gegensatz zu mir).

Borneo Macarons Törtchenzeit

Borneo ist das Paradies für Insel Hüpfer. Kleine Boote bringen die wenigen Touristen die auf Borneo schwärmen für weniger als eine Handvoll umgerechneter Euros zu den verrücktesten Inseln.
Ich sage euch, wem türkisblaues und glasklares Meer, Palmen von denen man Kokosnüsse sammeln kann, Strände die so einsam sind, dass nicht mal Liegen vermietet werden, zu viel sind, der sollte unter keinen Umständen nach Manukan Island fahren. Hier muss auch nicht mehr gesagt werden, ich hab Euch ein Panaromafoto mitgebracht.

Manukan Island Törtchenzeit

11 Tage Dschungeltrekking, Touren und Sightseeing schreien nach Entspannung. Das schon bei der Buchung unbeschreiblich sympahtisch aussehende (tiefgestapelt) Gaya Island Resort auf Pulau Gaya erreichten wir nach 15minütiger Fahrt vom Hafen Kota Kinabalus.

Hier habe ich die besten Pancakes meines Lebens gefrühstückt. Jeden Tag. Und ich habe Euch, dank des lieben Küchenchefs das Rezept mitgebracht:

Pancake Türmchen Feige Törtchenzeit

Pancake Türmchen für ca. 12 Stück

Zutaten:

  • 2 EL Butter
  • 250g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 400 ml Buttermilch
  • 1 TL flüssiges Vanillextrakt
  • 4-5 frische oder getrocknete Feigen
  • 3 EL Ahornsirup

1) Die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl, Backpulver, Salz und Milch mit dem Handrührer ca. 2 Min verschlagen.

2) Die Eier unter die geschmolzene Butter rühren und das Vanilleextrakt zugeben. Alles unter die Mehlmasse geben und kurz vermischen.

3) Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und 10 Minuten ziehen lassen.

4) In der Zwischenzeit die Feigen klein schneiden, dann mit dem Ahornsirup untermengen

5) Pfanne mit Fett erhitzen und mit Hilfe einer kleinen Suppenkelle die Teigmasse portionieren. Die Pancakes bei mittlerer Hitze backen, sonst brennt der Teig zu schnell an. Seite solange backen, bis sie goldbraun ist. Danach wenden und die andere Seite ebenfalls goldbraun backen. Pancakes stapeln,  Feigenmischung drüber geben, servieren und Mitmenschen oder sich ganz allein glücklich machen!

Heaven is here Törtchenzeit

Borneo Törtchenzeit

Daybeds, relax Liegen mit Schirmchen, die ich alle auf die hauseigene Terrasse entführen möchte, frisch gepresste Säfte bis zum abwinken und kleine Villen die einem ein maximal breites Grinsen auf das Gesicht zaubern sind wirklich nur ein gefühltes tausendstel der Schönheiten, die dieses Resort auf der mini- Insel mitten im Regenwald bietet.

Spätestens jetzt wurde mir klar: Heaven is here!



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Bikini an, Faultiermodus an- check.

Für den unwahrscheinlichsten Fall der Langweile gibt es natürlich noch ein Spa, wie es meine sonnengeblendeten Augen noch nie gesehen hatten. Auch hier können sicherlich zwei bis fünfzehn Stunden Inselzeit problemlos genossen werden.

gaya island resort Törtchenzeit

Klimatisch wurden all’ meine Bedenken gegen das vorausgesagte, regenwaldtypische Wetter über Bord geworfen. 17 Tage Borneo- Regenzeit Gesamt: 5 Stunden.

Danke, an Emirates, die uns zum finalen Abschluss noch ein Upgrade spendiert und eine Rückkehr ohne Jetlag möglich gemacht haben. Mir ist klar- ich bin jetzt, dank Borneo ein NOCH größerer Asien Fan (falls überhaupt möglich).

Ich hoffe euch hat der kleine Ausflug jenseits von Backofen und Baiser gefallen und ich konnte vielleicht einen kleinen Teil zur Planung eures nächsten Reiseziels teilhaben…

Happy day ♡

ein Klassiker- neu aufgelegt.

By toertchenzeit

Törtchenzeit Blueberry Bienenstich II

Ich leide am Nahrungsmitteljahreszeitensyndrom. Es gibt sie einfach diese Monate, da ernähre ich mich hauptsächlich von Nahrungsmitteln, die ich nicht das ganze Jahr in Unmengen bekomme. Letztes Jahr war es der Rharbarber. Dieses Jahr muss das kleine, blaue Früchtchen dran glauben. Gebacken, püriert, pur, egal, hauptsache Heidelbeere.

Ich bin nicht so der klassische Typ, eher der Freestyler, nur bei Donauwellen, da hört der Spaß auf. Die müssen klassisch bleiben. Für mich. Für immer.

Kurzerhand fiel mir beim Blättern in der LECKER bakery der: tataaaaaaaaaa BIENENSTICHCUPCAKE ins wache Auge. Der soll es sein!

Meine Omi hat immer Bienenstich gemacht. Mit Apfel, mit Birne oder einfach so. Ich will (!!!) Bienenstich mit Blaubeeren.

Kurzer Ausflug zum Thema Warenkunde:

Wusstet ihr eigentlich, dass Blaubeeren Antyocyane enhalten, die auch für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften verantwortlich sind und darüber hinaus auch noch Falten vorbeugen?Ha! Siehste, dem Körper nebenher NOCH mehr Gutes getan!

Und überhaupt: sind Blaubeeren gleich Heidelbeeren? Der Obsthändler meines Vertrauens sagt JA! Das ist wie Rucola und Rauke, auch dit gleiche, nur regionale Begrifflichkeiten. Wer es besser weiß, der möge mich mit Wissen füttern!

Törtchenzeit Blaubeere

Bei meinem gelingsicheren Grundrezept habe ich die 30 Gramm Kokosraspel durch die gleiche Menge gemahlene Mandeln ersetzt.

Das Topping besteht aus zwei simplen (und figurschonenden) Zutaten. Butter. Butter und Marshmallowcreme. Wer? Marshmallowcreme? Ja! Marshmallowcreme ist (ein Glück) mittlerweile auch in gut sortierten Supermärkten zu finden. HEY YA!

Für die Creme bitte 200 Gramm Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine cremig aufschlagen. Dies dauert ca. 4 Minuten. Dann 160 Gramm der Marshmallowcreme hinzugeben und noch einmal kurz vermischen. Den Rest des Glases bitte mit den Fingern oder dem Löffel großzügig auslöffeln und vernaschen.

Da ist es auch schon, das weltallereinfachste Topping. Zack. Fertig aus.

Ein Bienenstich (oder so etwas in der Art) (die Neuauflage) wäre keiner, wenn er keine Mandeln hätte.

Anbei das Rezept für die Krönung des Spektakels. Ihr benötigt:

  • 125Gramm Mandeln
  • 100Gramm Zucker
  • 25Gramm Butter
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Schlagsahne
Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten bis sie goldbraun sind. Achtung- die brennen schnell an! Mandeln aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen. 100Gramm Zucker in der Pfanne bei schwacher Hitze karamellisieren.
Als nächstes die Butter und den Honig unterrühren, dann die Sahne hinzufügen. Alles kurz aufkochen, dann auch schon in die Mandelblättchen hinzugeben. Die Masse noch heiß auf den Cupcakes drapieren.
Das Topping habe ich mit einer großen Lochtülle aufgetragen, die tollsten Cupcakewrapper mag ich besonders. Man braucht nicht mal eine Form um die Cupcakes zu backen, die halten auch so stand.

Törtchenzeit Blueberry Bienenstich

So, das wars. Happy Heidelbeere <3

Sauer macht lustig und lemon curd glücklich- versprochen!

By toertchenzeit



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Der Anblick meines stetig gedeihenden Zitronenbäumchens, welches mir hübsch verpackt am letzten Geburtstag überreicht wurde, macht mich glücklich. Jeden Tag.
Seither bin ich unter die high professional Zitronenbäumchen-Gärtner gegangen und konnte bereits das erste saure Schmuckstückchen ernten. Trotz meines – sagen wir eher gar nicht vorhanden gärtnerischen Daumens – wächst und gedeiht das kleine Bäumchen munter vor sich hin. So hatte ich mir das vorgestellt und nicht anders.

Sogar mit der Anschaffung eines zweiten, vierten und sechsten Bäumchens liebäuge ich, um nicht nur meine sommerlichen Erfrischungsgetränke pimpen zu können, sondern mich und das nähere Umfeld in Endlosschlange mit beliebtester Tortenfüllung und besten Brotaufstrich aller Zeit versorgen zu können. Dem lemon curd alias Zitronencreme.

Am Wochenede hat Petrus ja alles ausgepackt, was wettertechnisch Anfang Mai möglich ist. Da musste etwas her, was wie Sommer schmeckt. Hab ich gemacht. Zitrönchencreme.

Ich sag euch, diese gelbe Creme ist ein Alleskönner. Der kann aufs Brot, in die Torte, in und auf Cupcakes, im Joghurt als den perfekten Morgenstart, als Füllung für köstliche Tarts dienen und natürlich gelöffelt werden.

Hier das sicher-geling Rezept für yummy yummy lemon curd: (Reicht für zwei kleine Einmachgläser)

  • 2 reife Bio-Zitronen oder die vom eigenen Bäumchen
  • 100 Gramm Zucker (wem das Ganze beim Abschmecken zu sauer ist, kann noch etwas Zucker nachgeben)
  • 3 Eier
  • 60 Gramm Butter
  • 1 El Soßenbinder (z.B. von Mondamin für helle Soßen)

1) Schale beider Zitronen abreiben (auf die kostbaren Finger aufpassen), beiseite stellen und Zitronen vollständig auspressen.
2) Eier, Zucker und Zitronensaft in einem Wasserbad solange rühren, bis die Masse leicht andickt, dann den Soßenbinder hinzugeben. Die Masse für ca. fünf Minuten rühren.
3) Topf von der Herdplatte nehmen, Butter in Stückchen schneiden und nach und nach hinzufügen. Langsam verrühren, bis sich die Butter vollständig aufgelöst hat.
4) Schale hinzugeben und noch einmal kurz aufkochen.

Noch heiß in die schönsten Gläschen mit Schraubverschluss füllen, ab in den Kühlschrank, ca. 2 Stunden auskühlen lassen und dann fix los schlemmen, denn sauer macht glücklich und lemon curd sowieso.



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Happy day ♡

Fotos: wie immer.

Chevron Tischläufer & Gläschen mit Schraubverschluss: Blueboxtree

Blumen und Zitronen: aus dem Garten.

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