Tag

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Andere Köstlichkeiten, Zum Trinken

Ein Erdbeertraumduett von Scones und Milchshake, sowie Begebenheiten aus dem Leben

Mit ein bißchen weniger als 30 Jahren bist du ein Gewohnheitstier. In vielen Dingen jedenfalls. So merkst du auch, dass sich eventuell ein paar Gegebenheiten deines Lebens im Laufe der Zeit ändern. So auch beim Frühstücken. War im Alter zwischen drei und fünf die von Muddi geschmierte Stulle mit Bärenwurst dein Highlight des Kita-/Kindergartentages, so wandelte sich diese Vorliebe nur ein bis zwei Jahre später pünktlich zur Einschulung zu der uncoolsten Sache der Welt. Unfällig lässt du jedes besagte Pausenbrot in die Tiefen deines Schulranzens versinken und irgendwann wurden sie angesäuert, mit Sammler- und Antiqitätswert, von deiner Ma wiedergefunden. Da bringt auch die Bärchenwurst nichts mehr. Frühstücksdiskussionen zu einer Zeit, in der du dich in die warmen Federn zurückgewünscht hast, hast du für so unnötig gehalten, wie Hausaufgaben. Frühstücken wurde stets überbewertet. „Mit leerem Magen gehst du mir nicht zur Schule.“ „Kein Problem, dann bleib ich halt zu Hause.“ Starke Nerven musste dein Gegenüber Namens Erziehungsberechtigte/r gehabt haben.

Bereits im zarten Studiumsalter sehnst du dich dann nach Mama’s Stulle. Bist du doch kurz nach dem Auszug aus dem elterlichen Hause in die große, weite Welt viel zu beschäftigt, um deine Zeit mit dem Brot-Schmier-Business zu verbringen. Und dann kommt ganz plötzlich die Wende. Es ist doch immer so, dass was du nicht hast, das willst du haben. Hast du glatte Haare, willst du Locken, bestellst du Spaghetti Bolognese, willst du die Carbonara deines Gegenübers, bist du klein, willst du groß sein und andersrum und genau so ist es mit dem Frühstücken.

Erdbeerscones Toertchenzeit

Irgendwann kommt der Moment, da entwickelst du dich vielleicht sogar zum Frühstückholic. So wie ich. Das Frühstück (besonders am Wochenende) ist eines deiner Highlights und bereits zur early bird time bist du in der Lage ALLES zu vernichten. Das können auch Sachen außerhalb der Klassiker wie die geliebte Käsebrotstulle sein. So serviere ich dir heute das weltallerbeste (Frühstücks-) Duett: Die köstlichsten Scones und den dazu passenden Frühstücksshake. Da ich mich immer noch mit in der Erdbeer-Hochsaison befinde, natürlich beides auch mit der roten Lieblingsbeer. You get what you want und diese beiden Lieblinglinge kannst du sogar „2 go“ verpacken!

baking off scones Toertchenzeit

Hier das Rezept für ca. 10-12 unwiderstehliche Mohn-Erdbeerscones

Zutaten:

  • 300 g Mehl (TYP 405) + 50 g für die Arbeitsfläche
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Mohn
  • 1 Bio Limette
  • 100 g gewürfelte Butter
  • 1 Ei, Zimmertemperatur
  • 100 ml Joghurt (3,5%)
  • 25 ml Milch (3,5%)
  • 180 g Erdbeeren

Werkzeuge:

  • Backpapier
  • Eiskugelformer oder zwei große Löffel

Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen

Die Erdbeeren waschen und mit einem Tuch sehr trocken tupfen. Die Erdbeeren entkelchen und in kleine Würfel schneiden und beiseite stellen.

Mehl, Zucker, Mohn und Backpulver in einer großen Schüssel vermengen. Die Schale der Limette mit einer Reibe abreiben und unter die Mehlmischung geben. (Den Rest der Limette kannst du wunderbar in dein Wasser schnibbeln, dass du grad trinkst – schmeckt 1A!). Die Butterstücke hinzugeben und mit einem elektrischen Rührer solange vermengen, bis die Butter sich aufgelöst hat.

In einem Behälter das Ei, den Joghurt und die Milch mit einem Rührbesen gründlich vermengen und die flüssige Masse nach und nach, unter rühren mit dem elektrischen Rührer (am besten mit Knethaken) unter die Mehlmasse geben. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig darauf noch einmal durchkneten, bis er sich gut verarbeiten lässt.

Den Teig nun entweder kreisförmig plattkloppen (Durchmesser ca. 20 cm) oder mit dem Eisportionierer jeweils eine Kugel mit genug Abstand auf dem Backblech platzieren. Den Teig in acht gleichgroße Kuchenstücke teilen, zu kleinen Kugeln formen und aufs Blech geben. Die Erdbeeren jeweils rund um den einzelnen Scone leicht in den Teig drücken.

Für ca. 22 Minuten backen.

Schmeckt: Pur, mit Sahne oder Butter, hihi

Toertchenzeit Milchshake Erdbeere

Zur perfekten Ergänzung nutzt du für den schnellsten Wachmacher-Erdbeershake folgende

Zutaten: (für ca. 4 Gläser, lässt sich auch super einen weiteren Tag im Kühlschrank bewahren)

  • 400 g Erdbeeren
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g feinsten Zucker (geht auch ganz ohne)
  • 500 ml Kefir
  • 100 ml Buttermilch
  • Eiswürfel nach Belieben (und wenn du einen Standmixer nutzt, kannst du sie auch direkt mit mixen)

Werkzeug:

  • Stab- oder Standmixer
  • 4 Gläser
  • ggfs. Strohhalme

Die Erdbeeren, trocken tupfen und entkelchen und mit allen anderen Zutaten in ein Gefäß bzw. den Standmixer geben (natürlich nur das Mark der Vanilleschote). Die Masse mit dem Stab oder dem Standmixer pürieren bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Shake auf alle Gläser verteilen und ggfs. Eiswürfel hinzufügen. Sofort unheimlich gut schmecken lassen.

erdbeeren Toertchenzeit

TIP: Deine Gläser kannst auf ganz feine Art dekorieren, in dem du 100 g Kovertüre schmelzt, sie lauwarm abkühlen lässt (sie muss aber noch flüssig sein), dann gibst du je 1-1/2 Löffel in ein Glas und drehst es dann kurz auf den Kopf, solange, bis eine kleine „Nasen“ gezogen hat. Dann zurückstürzen und trocknen lassen. (Am besten am Vortag vorbereiten und im Kühlschrank bewahren)

Ich wünsche dir das schönste Frühstück, lass es dir schmecken.

 

Ps: Hier noch eine bezaubernde Idee, wie sicher JEDER zum Frühstücker wird 🙂

Nachtrag: Ich (wir) sind so was von platt! Vor Glück natürlich, mit unserer Duttfrolleins Pop up bakery Köln, die wir gestern haben aufplöppen lassen, waren wir nach sagenhaften 58 Minuten (!!!!) (immer noch fassungslos) AUSVERKAUFT! Danke, an alle, die da waren, gefuttert, mit uns gelacht und an uns gedacht haben! Nächste Woche gibt es dazu noch einen kleinen, aber feinen Artikel mit dem „best of pop up bakery Rezept“ hihi.

All you need is sweet,
Jessi

 

Fotos: wundervollste Amanda Berens

 

 

Törtchenzeit - das Buch

Back's uns und gewinne eine KitchenAid in Traumfarbe und Törtchenzeit-das Buch hoch fünf!

Lahme Arme vom Sahne steifschlagen áde! Fluffig entspannt wirst du fortan, maximal grinsend durch die heimische Küche gleiten und dir denken: Wie einfach alles sein kann! Während die neuste Küchenliebe dafür sorgt, dass die Sahne im gleichmäßigen Takt quasi wie von allein steif wird, beschäftigst du dich mich anderen, wichtigeren Dingen.

Sowieso wird dir dieses Schätzchen nicht nur hilfstechnisch, sondern auch optisch dein Leben um einiges verschönern! Vorbei die Zeiten, in denen dein Handmixer nach Hilfe schreit, weil du ihn auf Höchstgeschwindigkeit zu neuen Rekordleisten quälst, in denen du gefühlte Tage damit verbracht hast, einarmig rührend diverse Zutaten zu dem perfekten Teig zusammen zu mischen und du an den einarmigen Bizeps Weltmeisterschaften teilnehmen könntest. Erwartest du ab nun Besuch, kannst du davon ausgehen, dass niemand am mintgrünen Prachtstück vorbeigeht und wenigstens ein Raunen und Staunen hinterlässt. Heute ist der Tag, an dem die obigen Versprechungen wahr werden könnten. Was du dafür tun musst? Backen natürlich! Hattest du was anderes erwartet? Ok, ok, kreativ sein musst du auch.

Im Basic Kapitel von ‚Törtchenzeit-all you need is sweet‘ findest du Grundrezepte für Cupcake Teig und entsprechende Frostings. Jetzt geht es auch schon los, backe die tollste Kombination aus Grundrezept und Frosting und pimpe dein liebstes Grundrezept was das Zeug hält. Das kann alles sein, du kannst Lebensmittelfarbe, Fondant, Früchtchen, Blüten, Papierelemente oder oder oder nutzen. Hauptsache: Du machst aus einem easy peasy Grundrezept einen ebenso optisch raketenmäßigen Leckerbissen.

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Nebst der tollen Kitchenaid in Törtchenzeit-Farbe erhälst du eine Rührschüssel, einen Flachrührer und einen Schneebesenaufsatz, sowie einen Spritzschutz. Das Ganze hat einen Wert von ca. € 630,00. Das ist doch mal was, oder? Und weil das nicht reicht, verlosen wir unter allen, auch denen, die nicht backen wollen, noch fünf Exemplare des Buches. YAY!

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So und zum cremigen Abschluss hier die Teilnahmebedingungen, an die du dich unbedingt halten musst:

  • Du bist mindestens 18 Jahre alt und wohnhaft in Deutschland.
  • Du backst einen Cupcake, der aus einem Frosting und einem Grundteig des Basic Kapitels (Seite 26-28) des Buches ‚Törtchenzeit-all you need is sweet‘ besteht. Neben dem Teig und Frosting aus dem Buch sollte der Cupcake hübsch verziert/erweitert werden, deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt (ein helles Frosting kannst du z.B. auch mit Lebensmittelfarbe einfärben oder die Form ändern). Der Cupcake sollte ebenso einen hübschen Namen bekommen.
  • Mach von deinem Werk ein hübsches Foto und schicke dieses bis zum 31.03.2014 um 23:59 Uhr via E-Mail an hallo@toertchenzeit.de.
  • In der E-Mail sollte dein vollständiger Vor- und Zuname enthalten sein, ebenso deine Anschrift und dein Geburtstag.
  • Möchtest du nicht backen, sondern nur eins der fünf Buchexemplare gewinnen, so kommentiere diesen Blogartikel (die Teilnahmebedingungen bleiben bestehen). Das Gewinnspiel für das Buch endet auch am 31.03.2014.

Was du sonst noch tun musst? Däumchen drücken! Die drei Finalisten werden nach einer Vorauswahl auf der Facebook Seite veröffentlicht (ohne Namen) und dann entscheidet die Leckerschmecker Jury bestehend aus Sonya Kraus, Amanda Berens und mir (hihi), wer den Wahnsinns-Gewinn sein Eigen nennen darf. Wonach wir wählen? Den Geschmack haben wir ja bereits selbst getestet, es geht hier also um Kreativität. Aber auch rein optisch sollte dein Cupcake nicht von schlechten Eltern sein, da wird die Jury durchaus ein kritisches Auge drauf werfen!

So, ab an den Ofen! Wir sind so gespannt, was da auf uns zukommt!

Happy baking, all you need is sweet,
Jessi.

Danke an KitchenAid und Blume PR, die so toll sind und dem Gewinner dieses Prachtstück schenken werden!

Jessi liebt, Törtchenzeit - das Buch

Maximaler Herzschlag: Törtchenzeit. Das Backbuch! Denn all you need is sweet!

„Jessi…“, „Jessi…“ „Kannst du mich hören?“ – Nein, konnte ich nicht. Denn ich scannte händeringend das Café am Flughafen nach meiner Namensvetterin ab, die neben meinem Namen, auch Dutt und rote Nägel trug. Vergebens. Also konnte nur ich gemeint sein.

„Lass uns ein Buch backen!“. Spätestens jetzt suchte ich nach der versteckten Kamera und wartete auf den Augenblick, in dem mir eröffnet wird, dass sich diverse Mitmenschen meines Umfeldes zusammengeschlossen hatten, um sich an mir zu rächen. Für Aprilstreiche, die ich so sehr liebe oder andere kleine Gemeinheiten, die den kleinen Teil meines schwarzen Humors aufblühen lassen wie die schönsten Pfingstrosen.

Aber auch das passierte nicht und ganz plötzlich rutschte mir deshalb das Herzchen in die Hose. Auf dem Weg dahin schlug es noch ein paar Purzelbäume und da war es: das perfekte emotionale Chaos, als mich meine Freundin und DIY Expertin Sonya Kraus fragte, ob ich ein Buch mit ihr backe.

Nach ein paar Nächten mit wenig Schlaf, bereits genanntem emotionalen Chaos vom Ausflippen vor Freude, weil Sonya mich ins Visier für diese Idee gefasst hatte und dem Zweifel meinem Perfektionismus nicht gerecht werden zu können, unterschrieb ich. Den Vertrag für ein 160 Seiten starkes Back- und DIY-Buch. Ich und Autorin, ja ne is klar. Manchmal kommt alles anders als man denkt – 2013 war wohl das „Es-kommt-ganz-anders-als-du-denkst“-Jahr.

Schneller als ich Mehl und Butter kaufen konnte, steckte ich mitten drin, in dem Projekt, was mich die letzten sechs Monate meines Lebens mehr als intensiv begleitetet hat – Törtchenzeit all you need is sweet.

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Gesagt will sein, dass dieses Kreativprojekt in einer gefühlten Schallgeschwindigkeits-Produktionszeit, die wohl die schönste Herausforderung war, die mich treffen konnte. In nur fünf Monaten wurden Kapitel gebrainstormed, Rezepte ausprobiert und verständlich niedergeschrieben. Diese wurden dann schließlich bei hauptsächlich sahara-ähnlichen Sommerhochtemperaturen von bis zu über 40 Grad gebacken, angerichtet und perfekt in Szene gesetzt. Wer wohl die schönsten Fotos gemacht hat? Logo, die Eine, die Meine, Amanda Berens. Was wir dabei alles erlebt haben, gibts schon bald im „Making Off Törtchenzeit – das Buch“ zu sehen.

Und zack, sitz ich hier und kann dir – stolz wie Oskar – schon mal ein bißchen Buch mit großer Freude zeigen.:

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Im Kalender kann ich schon die Tage streichen, denn am 13.03.2014 erscheint das gute Stück im Lübbe Verlag. Ausgesucht haben wir das schönste Papier, geliebte Rezepte meines Törtchenzeit Blogs, aber auch neue und innovative Backstreiche mit jedem Schwierigkeitsgrad. Von easy peasy bis zur kleinen Königsdiziplin ist für dich, dich oder auch dich was dabei! Über 60 Rezepte (darunter auch Grundrezepte) und sau coole DIY-Anleitungen der liebsten Sonya wurden in hübsche Kapitel verpackt. Garniert ist das Ganze mit der größten Liebe zum Detail, den feinsten Schriften und einer Aufmachung in die wir sooooooooooooooo verknallt sind.

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Du findest alles, was du brauchst. Ein BACK ABC, wenn du vorhast ein wahrer Backholic zu werden, Grundrezepte, Törtchen, Cupcakes, sweet tables und ein Kapitel, das ich besonders toll finde: Die passenden Getränke zu DEINEM Backwerk.

Ich sag’s dir: Das Schwerste war, keinem was zu erzählen, mucksmäußchen still zu sein. Wenigstens ist dies hier meine offizielle Entschuldigung dafür, dass es den Sommer über auf dem Blog etwas ruhiger zuging, hihi.

Schon ganz bald erzähle ich mehr, versprochen. Hei ei ei, maximal aufgeregt bin ich und so froh, dass ich es endlich rausprusten durfte.

Wer es wie nicht aushalten kann, hat die Möglichkeit HIER vorzubestellen (es gibt sogar eine Kindle Version „to go“):

So, ich bin dann mal die Tage bis zur Veröffentlichung zählen und noch ein wenig mit dem „Baby“ kuscheln. hihih.

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Habt einen wundervollen Tag,

all you need is sweet.
Jessi.

Ps: Danke, wie immer an Amanda, die auch wieder diese Fotos vom Freudenmoment festgehalten hat. Du bist die Beste!

 

 

 

 

 

 

 

Anderes köstliches

Orangen-Pistazien-Shortbread, dazu die neue "Edeka mit Liebe" und eine ganz schön leckere Teatime

Hui ui ui. Das kleine Glückskarussel dreht sich grad ganz schön schnell und mein Herz schlägt kleine Purzelbäume vor Glück. Hallo 2014. Wir könnten Freunde werden. Nachdem ja diese Woche schon unser köstliches „Daylicious“ Bloggerbüchlein erschienen ist, hab ich hier direkt die nächste Achterbahn im Ärmelchen.

Gemeinsam mit der (und ich sage es immer und immer wieder) weltallerbesten Amanda Berens haben wir für das neue „Edeka mit Liebe“ Kundenmagazin eine süße Strecke zum Thema „Teatime“ produziert. Mit allem was dazu gehört. Scones, Shortbread, Törtchen mit Earl Grey Frosting (yes, Madam) und kleinen Orangen-Tartlettes mit Granatapfel, die dir ein kleines Feuerwerk in der Mundhöhle bereiten.

Ich hab mir was Bequemes angezogen und mich schön aufs Sofa gehockt. Da gibts wirklich einiges zu entdecken….

edeka mit liebe toertchenzeit

Und du so „häh?“ „Edeka mit Liebe“? Ja, Edeka mit Liebe! Das ist das brandneue und kostenlose Kundenmagazin von Edeka.
Ab MORGEN findest du das neue Magazin im Edeka-Markt deines Vertrauens, also sicher dir ganz schnell ein tolles Exemplar mit schönsten Ideen und köstlichen Koch-und Backstrecken.
Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass du keins mehr abgreifen kannst, frag doch bitte den freundlichen Edeka-Mann; er wird dir sicher schnell eins besorgen.

Komm schnell, ich zeig dir noch ein paar Seiten. Guck mal, hier das Earl-Grey-Schokotörtchen mit salzigem Karamell. Mach das mal für Gäste, die kommen garantiert wieder und werden dich zwingen es gar noch mal zu backen.

collage edeka mit liebe toertchenzeit

Bei uns Bloggeretten dürfte neben Themen wie „Deftiges aus der Winterküche“ oder „Wohin mit dem Schokonikolaus“ auch die Lieblingsrezepte der Foodblogger euer Herzchen hüpfen lassen. Damit ihr direkt starten könnt, hab ich heute schon verdammt ganz schön schmackofatz rautenstyle Shortbread mitgebracht. Mit Orange und Pistazie versteht sich.

toertchenzeit shortbread

Hier das Rezept:

Für eine Backform Shortbread, ca. 25 cm Durchmesser

Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 2 gehäufte EL Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 200 g weiche Butter, plus 1 TL zum Fetten der Form
  • 100 g feinster Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Pck. Natürliches Orangenschalen Aroma
  • 30 g Pistazien, gemahlen oder sehr klein gehackt
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Zucker zum Bestreuen

Das Mehl mit der Stärke und dem Backpulver vermischen. Die Butter mit feinstem Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Quirlen des Handrührgeräts cremig rühren. Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und unterrühren, dann die übrige Mehlmischung rasch mit den Händen unterkneten. Orangenschale und die gemahlenen Pistazien untermengen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1,5 cm hohen Kreis im Durchmesser der Backform ausrollen. Den Teig nun z.B. in Rauten oder hübsche Kuchenstückförmige Stücke schneiden. Jedes Stück mit einer Gabel mehrfach einstechen und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Den Teig in der Backform auf ein Rost auf die mittlere Schiene in den Ofen stellen und für ca. 19 Minuten hellbraun backen.

Das Shortbread heraus nehmen und sofort mit dem Zucker gleichmäßig bestreuen und aus der Form nehmen, bzw. lösen. Ich rate dringlichst dazu, das Shortbread noch lauwarm mit einem Glas Milch zu genießen. Deine Seele wird´s dir danken!

So, morgen schnell los zum Edeka deines Vertrauens, husch husch!

Aber vorher noch den köstlichsten Sonntag genießen, denn:

All you need is sweet!

Jessi

Anderes köstliches

Lauwarme Zimtschnecken und ein neues Gewand für Törtchenzeit machen mich heute glücklich

Man nehme zwei handvoll Zutaten, bereite einen Hefeteig und wird innerhalb von etwas mehr als einer Stunde maßlos glücklich. So läuft das beim mir, wenn ich Zimtschnecken backe. Zimtschnecken gehen 365 Tage im Jahr, auch bei 40 Grad, finde ich. Aber im Winter sind sie einfach noch unverzichtbarer. Sowieso ist Zimt für mich ja sowas wie der Ferrari unter den Backgewürzen. Ich verwende Zimt ja sogar in meiner Spaghetti Bolognese, probiert es doch mal aus. So zurück zur Zimtschnecke. Die Zimtschnecke mit Herkunft aus Schweden ist nicht nur besonders hübsch anzusehen, sie duftet schöner als das Paradies und lässt sich mit einem Glas Milch perfekt ergänzen. Call me Zimtaholic.

Zimt Toertchenzeit close

ZUTATEN für einen Zimtschneckenauflauf (Durchmesser der Form 25-28 cm)

  • 500 g + 2 EL Mehl
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • 50 g + 85 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml + 1 EL Milch
  • 1 Ei + 1 Eigelb
  • 5 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Zimt
  • 120 g sehr weiche Butter

FÜR DEN ZUCKERGUSS

  • 4 EL Milch
  • 6 EL Puderzucker

WERKZEUGE

  • Backform, Durchmesser ca. 25cm
  • Backpapier
  • Küchentuch
  • Teigrolle
  • Dicker Pinsel

Toertchenzeit Zimtschnecke

Zunächst den Hefeteig vorbereiten. Dafür das Mehl, Hefe, 50 g Zucker und das Salz in einer großen, fettfreien Schüssel mit dem Löffel vermischen. Die Milch in einem Topf auf mittlerer Stufe leicht erwärmen, dann langsam zu der Mehlmischung hinzugeben.

Ei und Öl zufügen und mit dem Rührer so lange auf mittlerer Stufe vermischen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Das Küchentuch mit warmem Wasser tränken und komplett auswringen,
über die Schüssel mit dem Teig legen und ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

In der Zwischenzeit das Backpapier rund mit dem Durchmesser der Form ausschneiden und den Boden der Form damit auskleiden und den Rand der Backform leicht fetten. Für die Füllung 85 g Zucker und Zimt mischen, beiseite stellen. Den Ofen nun auf 160 °C (Umluft) vorheizen.

Nach einer Stunde den Teig erneut mit leicht bemehlten Händen gut durchkneten. Mit einer Teigrolle den Teig quadratisch auf eine Fläche von ca. 40 x 40 cm ausrollen. Der Teig
sollte nicht dicker als 1 cm sein. Das Teigquadrat gleichmäßig mit der Butter bis in die Ecken bestreichen, Zucker mit Zimt mischen und deckend über die Butter streuen.

Das Teigquadrat nun fest von unten nach oben aufrollen, dann der Länge nach in gleichmäßige, ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden und diese nebeneinander von außen nach innen in
die Form legen. Ca. 20-25 Minuten auf dem mittleren Rost backen, bis die Zimtschnecken goldbraun geworden sind.

Puderzucker und Milch mischen, Zimtschnecken nach der Backzeit aus dem Ofen neben und Flüssigkeit nach Belieben überträufeln. Jetzt unbedingt schnell schmecken lassen.

Zimtschnecken close Toertchenzeit

Weg waren sie. Die Zimtschnecken. Quälend wurde gerufen, dass Nachschub produziert werden soll. Mache ich, gleich morgen und übermorgen und an jedem anderen Tag.

Und huch, hier sieht es ja plötzlich ganz anders aus. Da hätte ich das tollste am Sonntag ja fast vergessen: Törtchenzeit hat ein neues Gewand bekommen. Wurde irgendwie Zeit, dem Ganzen mal ein Makeover zu verpassen. Schaut euch doch mal um, sicherlich gibt es das ein oder andere Neue zu seh. Ich hoffe es gefällt euch – genau wie mir.

Danke an superduper Herrn Christian Dahms, der starke Nerven hattte und fleißig all‘ meine Wünsche in die Tat umgesetzt hat.

Habt einen wundervollen Sonntag, mit oder ohne Zimtschnecken, aber vergesst nicht:

All you need is sweet!

Eure Jessi

 

Übrigens:Die Fotos, die Sturzbäche von Speichel in meinem Mund erzeugen, hat meine Liebste Amanda gemacht, hihii.

Anderes köstliches

Soulfood sunday, Klappe die Zweite

Heute ist es wieder soweit. Soulfood sunday. Zugegeben, der Oktober war ja wahrlich goldig, mal schauen, was der November jetzt so mit sich bringt. Egal was und wie, ich bin vorbereitet, habe soulfood gebacken und bin bereit mich erneut Sonntags (oder auch an anderen Tagen) warm auf dem heimischen Sofa einzupacken, alle Viere von mir zu strecken und die kalte Jahreszeit durch das Fenster zu beobachten. Ich bin jetzt auch bereit, den Ofen anzufeuern. Hallo Lagerfeueratmosphäre. Bereits im Sommer beschloss ich, dem bevorstehenden, stets tristen Winter diesmal einen ordentlich dicken Strich durch die Rechnung zu backen. Gesagt getan. Hier kommt was für die Seele, fürs Herzchen und vor allem fürs Gemüt. Ein kleiner Pancake-Tower, for you, darling!

 

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Nach jahrelangen Pfannekuchen alias Pancakes Marktforschungen und dazugehörigen Analysen stellte ich fest: Pancakes gehen immer. Wenn man sie dann noch stapelt, ein Früchtchen hinzufügt und zu allem köstlichen Überfluss einen mehr als ordentlichen Schuss Ahornsirup zugibt, dann hat man gewonnen. Zu Hause, für Gäste, für den Liebsten oder auch ganz eigennützig : Bei sich selbst.

Bei diesem Pancake-Tower habe ich in besonders reines Gewissen: Konnte ich doch für die Zubereitung größtenteils Bio-Produkte von EDEKA verwenden. Ja, genau, die mit dem Pandabären. Denn wusstet ihr, dass EDEKA und der WWF Partner für Nachhaltigkeit sind? Tolle Produkte gibt es im Sortiment, alle Bio, alle besonders nachhaltig, nicht nur in Sachen Inhalt, sondern auch deren Verpackungen. Ich habe mich ja selbst als Verpackungs-Marketingopfer enttarnt und deshalb gefallen mir die Verpackungen der Serie, die alle samt mit einem lovely Pandabären geprägt sind, besonders gut. Ich habe hier Milch, Ahornsirup und Butter mit dem hübschen Siegel verwendet.

Der Pancake-Tower ist jetzt nicht die eh schon knüllermäßige 08/15-Variante, sondern sagen wir, eher so ein herbstlicher, schlechtwetter Turm, der euch zum Dahinschmelzen bringen könnte – vermute ich jedenfalls. Probiert es doch mal aus:

Zutaten für einen Pancake-Tower mit ca. 15 kleinen Pancakes

  • 2 EL Butter
  • 25 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Buttermilch
  • 200 ml Milch­
  • 4 Eier
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • 6 EL Zucker
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 Granatapfel (Tipps zum entkernen gibt es hier)
  • Fett zum backen

Die Butter zusammen mit der Schokolade in einem Topf bei niedriger Temperatur schmelzen, die Butter darf auf keinen Fall kochen.

In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen.

Salz, Zucker und Milch mit dem Rührer kräftig verschlagen, Vanilleextrakt untergeben, Mehlmasse hinzugeben, solange rühren, bis alle Zutaten sich aufgelöst haben.

Die Eier zu der geschmolzenen Schokoladenbutter geben, mit einem Schneebesen verschlagen und nach und nach zu der Maße geben.

Den Teig mit einem Tuch oder Folie abdecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen. In dieser Zeit den Grantapfel schälen und entkernen.

Pfanne mit Fett erhitzen, mit Hilfe einer Suppenkelle kleine Kleckse in die Pfanne geben. Die Pfannekuchen sollten sich dabei nicht berühren.

Herd auf mittlere Stufe runterstellen, Teig weiter durchbacken. Wenn die Unterseite goldbraun ist, die Pfannekuchen wenden.

Die Backzeit pro Seite beträgt ca.3 Minuten.

Die fertigen Pfannekuchen nach dem Abkühlen übereinander stapeln, Granatapfelkerne drüber geben und das Ahornsirup großzugig darüber träufeln.

Toertchenzeit pancakes close

Lasst es Euch schmecken, habt einen fantastischen Sonntag und denkt dran:

All you need is sweet ♡

Eure Jessi.

Danke, an Edeka und den Panda, für diese Kooperation, ich hab gern für euch gebacken!

Cupcakes + Muffins

Wohooo! Flower Power Sonntag

Törtchenzeit Blumen Cupcakes

Jeder hat irgendeine Schwäche. Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen und übertreiben zu wollen, kann ich mit Sicherheit eins sagen: Meine Schwäche ist mein nicht vorhandener grüner Daumen. Ich bin eine gärtnerische Niete. Dies wurde mir bereits familiengrenzübergreifend attestiert.

Ich bringe selbst Kakteen dazu sich selbstmordend von der Fensterbank zu stürzen. True story.  Nichtsdestotrotz habe ich natürlich eine Lieblingsblume. Die Hortensie. Die mag ich einfach, mit ihren zig wunderhübschen Blüten und ihren gigantisch- pastelligen Farben. Im Sommer bekam ich eine Hortensie, gepflanzt in einem wundervollen Topf geschenkt, die an Schönheit nicht zu übertreffen war.

Da stand sie. Ich versprach mir, mich selbstlos um die blühende Schönheit zu kümmern, damit ich mich noch sehr lange am Lieblingsblümchen erfreuen könne…. und überpflegte sie. Ehrlich formuliert: Ich habe sie ertränkt. Vermute ich jedenfalls.

Kurzerhand und von erneuten Misserfolg gekrönt, ließ ich auch dieses Pflänzchen aus dem Leben scheiden. Das Einzige was blieb: Ein schöner Topf, mit noch traurigen, drei kleinen Stämmchen und dicken Wurzeln.  Das Kapitel „was nicht ist, kann noch werden, alias: Leb wohl grüner Daumen in Spé“ wurde mit massig Blumenerde zu Grabe getragen.

„Jessi, konzentriere dich doch einfach wieder auf Sachen, die dir liegen – aufs Backen zum Beispiel“. Ja logo, dann backe ich halt Blumen, hätte ich ja auch früher drauf kommen könnnen.

Hier deshalb, das Rezept, was Blumenholics in Spé, Blumenversager (wie mich), aber auch Profigärtner zum Schmelzen bringt:

Für 12 Cupcakes:

  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 2 EL Backkakao
  • 150 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Sauerrahm
  • 3 EL Schokoladenbrotaufstrich
  • 5 Schokoladencookies

Für die Blumen:

  • 12 Lollis in verschiedenen Farben
  • 12 große, weiße Marshmallows
  • 50 g weiße Kovertüre

Sonstiges:

  • 12 hübsche Cupcakeförmchen
  • Muffinbackblech
  • Nudelholz
  • Gefrierbeutel
  • Silikonpinsel

Den Ofen auf 170 Grad, Umluft vorheizen.

Butter mit Zucker und Vanillezucker in einem kleinen Topf bei niedriger Hitzezufuhr schmelzen und beiseite stellen. Die Masse in eine Schüssel geben und die Eier unterrühren. Dann das Kakaopulver in eine kleine Schüssel geben und mit 2 EL kochendem Wasser verrühren. Die Kakaomasse zu der Masse in der anderen Schüssel geben und glatt rühren.

Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel vermischen. Je einen Löffel des Mehlgemisches, dann je einen Löffel Sauerrahm unter die Masse mit der Butter und dem Kakao geben, bis alle Zutaten vermischt sind und der Teig schön glatt gerührt ist.

Die Förmchen in das Backblech stellen und jeweils zu 3/4 befüllen und für ca. 19 Minuten backen – Stäbchenprobe nicht vergessen.

In dieser Zeit die Cookies in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz so klein wie möglich mahlen. Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten auskühlen lassen. Die lauwarmen Cupcakes jeweils „obenrum“ mit etwas Schokoladenbrotaufstrich bestreichen.

Die gemahlenen Cookies in einen tiefen Teller schütten und die bestrichenen Cupcakes kopfüber darin wälzen.

Die Cupcakes beiseite stellen, vollständig auskühlen lassen. In dieser Zeit die Marshmallowblümchen vorbereiten. Dazu jeweils einen Marshmallow in fünf gleich große Scheiben schneiden. Dabei darauf achten, dass man die Schnitte jeweils etwas schräg ansetzt, so dass die Stücke nach oben hin spitz zulaufen. So entsteht die Blütenform. An der breiten Seite der Marshmallowstücke einen kleinen Streifen abschneiden, dann kleben sie besser an den Blumen.

Die Kovertüre im Topf vorsichtig schmelzen, jedes Marshmallowstück mit ein (ganz klein) wenig Schokolade bestreichen, kurz antrocknen lassen und vom Stiel an an die Lollis kleben. Den Vorgang mit allen Blüten wiederholen.

Die Blumen in die Cupcakes stecken und glücklich los futtern (hihi).

Törtchenzeit Blume

Nachtrag: Ich habe der Hortensie fleißig keine Beachtung geschenkt – sie förmlich im Regen stehen lassen. Was macht die kleine Diva? Fängt auf einmal wieder fröhlich an zu grünen und blühen. Ich werd verrückt!

So, worin seit ihr eine absolute Niete?

Happy sunday- all you need is sweet <3 ,

Jessi.

Anderes köstliches

Heute: Birnen im Blätterteig und eine Bloggerin im Speckmantel…

So. Ich wage mich zu sagen, dass der Herbst nun da ist. Endgültig. Ich wage noch mehr und traue mich zu sagen: Es ist, wird und bleibt ein goldener Herbst. Ich bin ja offiziell bekennender Herbstfan. Du auch? Die Farben, die uns diese schöne Jahreszeit schenkt, sind einfach so…. hach – schön! Rot, gelb, orange. Meine favorisierte Farbpalette im Oktober.

In dieser Jahreszeit beginne ich zudem kontinuierlich mir einen kulinarischen Wintervorrat anzufuttern und werde vermutlich bald als Bloggerin im Speckmantel da stehen. Nun, für mich gibt es schlimmeres. Frieren zum Beispiel. Heute habe ich ein unfassbar köstliches Rezept mitgebracht. Birnen haben nämlich oft nicht nur die schönsten Herbstfarben, sondern schmecken in Verbindung mit Blätterteig und Nüssen auch einfach Krachermäßig, das solltet ihr unbedingt auch mal ausprobieren.

Birne pur Toertchenzeit

Ich verspreche dieses Rezept ist sowas von unversell einsetzbar, dass man sich einreden kann, es jeden Tag essen zu sollen.

Birnen im Blätterteig schmecken auf dem Sofa, am Soulfood Sonntag, zu Zweit zwischendurch oder in großer Runde um verdammt schwer zu beeindrucken. Die selbstgemachte Vanillesoße gibt letzten Kritikern den Rest.

birnenblog

So, lange Rede, kurzer Sinn. Hier das Rezept zu den Blätterteigbirnen mit homemade Vanillesoße und köstlicher Füllung:

Für 5 halbe Blätterteigbirnen

Zutaten für die Birnen

  • 3 mittelgroße Birnen, Sorte nach Belieben
  • 1 Rolle Blätterteig (frisch, aus der Kühltheke, nicht tiefgefroren)
  • 3 EL Milch

Zutaten für die Füllung

  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 3 EL Sahne
  • Birnenwürfel von der halben, übrig gebliebenen Birne
  • ½ Päckchen Vanillezucker, nicht Vanillin

Zutaten für die Vanillesoße

  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 300 ml Milch

Werkzeuge

  • Backpapier
  • Pinsel
  • Sparschäler oder Schälmesser

Birne pur Toertchenzeit

Vorab noch eine Sache: Ich bin ja fest davon überzeugt, dass das Leben zu kurz ist, um Blätterteig selbst zu machen. Deshalb nehme ich immer die Variante aus dem Kühlregal.

  1. Den Ofen auf 190 °C Umluft vorheizen.
  2. Die Birnen vorsichtig schälen. Dies funktioniert am besten, wenn man sie erst der Länge nach halbiert und danach mit dem Sparschäler bearbeitet.
  3. Das Backblech mit Backpapier belegen. Blätterteig aus der Verpackung nehmen (das Papier dran lassen) und diesen auf dem Backblech ausrollen.
  4. Die Birne mit der offenen Seite nach unten auf den Teig legen und mit einem Überstand von ca. 1 cm einmal die Form der Birne mit einem Messer nachschneiden. Diesen Vorgang mit allen Birnenhälften wiederholen.
  5. Birnen und Blätterteig vom Papier des Teiges nehmen, mit der offenen Seite der Birne auf das Backpapier legen und den ausgeschnittenen Blätterteig über die Birne legen. Vorsichtig andrücken. Vorgang mit allen Birnen wiederholen. Auf dem Blech zwischen den Birnen ein paar Zentimeter platz lassen.
  6. Nun mit einem scharfen, kleinen Messer kleine Kerben in den Blätterteig ritzen; dabei so weit einstechen, dass es leicht mit in die Birne sticht.
  7. Wenn alle Birnen fertig sind, dünn mit Milch bepinseln.

Wer mag, kann aus den Resten des Blätterteiges noch kleine Blätter ausschneiden und mit ein wenig Milch an das Ende des Birnenstiels kleben. Das sieht besonders hübsch aus.

  1. Die Birnen nun für ca. 20 Minuten im Ofen backen, bis der Blätterteig goldbraun ist.
  2. In dieser Zeit die Vanillesoße vorbereiten: Die Vanilleschote längs aufschlitzen und mit einem Messerrücken das Mark herausschaben. Eigelb, Zucker, Vanillezucker, Stärke und Vanillemark in einem Behälter mit einem Schneebesen glatt rühren. Mit Milch aufgießen und die Vanilleschote zugeben. Bei schwacher Hitze so lange rühren, bis die Soße dick wird. Die Soße darf nicht kochen. Nach ca. 3 Minuten die Soße vom Herd nehmen und die Vanilleschote entfernen.

Die Birnen auf Tellern anrichten, Vanillesoße hinzugeben oder in kleine, separate Behälter füllen. Jetzt sofort und noch lauwarm schmecken lassen.

aufgegessen Birne Blätterteig Toertchenzeit

Genießt den Herbst ihr Schönen, all‘ zu lang ist er nicht, bevor der Winter ihn vergrault. Einzig, als kleines Trostpflaster kann ich versprechen: Ich habe noch ein paar Rezepte parat, mit denen es in diesem Jahr gar nicht erst zum Winterblues kommt.

In diesem Sinne, happy Herbstsonntag.

All you need is sweet,

Jessi

Danke Amanda, ich bin big in love mit diesen Fotos

PS: Danke Nadine, von Dreierlei Liebelei für den fantastischen „Bloggerin im Speckmantel“- Hashtag 🙂

Cupcakes + Muffins

Aprikose Mimose. Eine (glutenfreie) Hommage an ein wunderschönes Früchtchen

Kennt ihr die Schmusefrucht? Unter Obstkennern auch als Aprikose bekannt. Ich bin einfach unendlich verknallert in diese hübschen Früchtchen. Schon immer, für immer. Hübsch orange-rot strahlt es daher, hach, ich mag dich! Der Transport vom Veedelmarkt wird für mich persönlich stets zur Herausforderung. Vorsorglich kaufe ich für den 300 Meter kurzen Weg vom besagten Markt zurück in die vier Wände mindestens zwei handvoll mehr Aprikosen als geplant. Call me Naschkatze.

Aprikosen Muffins glutenfrei Törtchenzeit

Zu Hause angekommen werden sie vorerst hübsch drapiert. In meinen Augen ist das geliebte Aprikosenorangerot ja die perfekte Farbkombi für Türkis. Eine Kombi, die zum Träumen einlädt.

Es ist ja nicht so, als könne man das Früchtchen pur, mit Vanilleeis, im Obststalat (verträgt sich so toll mit Brombeeren) oder sonst wie genießen. Nein, sie machen sich ganz hervorragend in diesen Muffins. Die gehen blitzschnell, sind glutenfrei (dank Reismehl) und ich finde, dass sie sich sogar zum Frühstück hervorragend eignen. Natürlich auch zum Mittag, Nachmittag, Abend oder als Snack zwischendurch. Ein „der geht immer“.

Aprikosen Muffins Toertchenzeit

So, genug philosophiert, Honig ums Maul geschmiert- hier das Rezept:

Für 6 große oder 12 kleine Muffins

Zutaten:

  • 350 g Reismehl (aus dem Reformhaus)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver (glutenfrei)
  • 1 Messerspitze Salz
  • ½ TL Zimt, gemahlen
  • 150 g brauner Zucker
  • 100 g Frischkäse, Doppelrahmstufe
  • 50 g Butter
  • 2 Eier
  • 300 g frische Aprikosen (alternativ auch Konserve)
  • 2 EL flüssiger Honig zum Bestreichen
  • 4 EL Mandelblättchen zum Dekorieren

Werkzeuge:

  • Papierförmchen zum Backen
  • Pinsel

Ofen auf 180 Grad, Umluft vorheizen

1) In einer Schüssel Mehl, Weinsteinpulver, Salz und Zimt mischen mit einem Löffel vermischen.

2) In einer zweiten Schüssel Zucker, Eier, Frischkäse und Butter mit dem Rührer vermengen.

3) Die Mehlmischung nach und nach in die andere Schüssel geben und langsam mit dem Rührer vermischen.

4) Aprikosen entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden, vorsichtig mit einem Löffel unter die Teigmasse heben

6) Papierförmchen zu ¾ mit dem Teig befüllen, für ca. 20-25 Minuten backen – Stäbchenprobe nicht vergessen

7) Aus dem Ofen nehmen, fünf Minuten abkühlen lassen.

8) Mit einem Pinsel großzügig mit flüssigem Honig bestreifen, Mandelblättchen darüber streuen.

Ich sag Euch, lauwarm schmecken diese kleinen Köstlichkeiten besonders gut und ich wette: Ihr könnt genauso wenig widerstehen, wie ich der Aprikosentüte auf dem nach Hause Weg.

In diesem Sinne,

happy sunday. All you need is sweet,

Jessi

PS: Fotos: wie immer (hihi) & die wundervollen Muffinförmchen gibts hier

Torten

I love soulfood. Oder: wie ich euch den Sonntag versüße…

Sonntags liege ich ganz gern very faul auf dem Sofa. Manchmal verlasse ich gar erstmalig gegen 14:00 Uhr das Bett. Sonntag ist Ruhetag. Ich nehme das ziemlich ernst und überlege, ob ich den Ruhesonntag für mich selbst zur olympischen Disziplin erkläre. Ich wette, ich würde unangefochten alle Goldmedaillen abräumen. Seid ihr auch Sonntagholics?

Sonntags haben die Geschäfte geschlossen, man kommt nicht in Versuchung, Geld für (un)wichtige Dinge auszugeben, herrliche Filme laufen im TV und ich habe Zeit. Zeit, die Seele baumeln zu lassen, Zeit zu “pinten”  und vor allem Zeit entspannt was Grandioses zu essen, was der Seele Streicheleinheiten für mindestens zwei Wochen schenkt.
Irgendwie ist das mittlerweile zum Ritual geworden. Im Sommer gönne ich meinen persönlichen Sonntagholic-Tagen immer eine Auszeit. Aber jetzt, wo ich zumindest wettertechnisch schon das Gefühl habe, der Herbst ist da, bin auch ich zurück, Sonntags, mit Soulfood auf meinem Sofa.

Heute habe ich euch mein Lieblingstörtchen mitgebracht, ein Espresso-Törtchen mit weißer Schokoladenfüllung. Hello HEAVEN!

törtchenzeit espresso torte

Das tolle: bereitet ihn doch schon freitags vor, sonntags wird er dann noch knallermäßiger schmecken – versprochen! Hier das Rezept für das unglaublich tolle Törtchen:

Ich habe zum Backen eine Silkonform, mit einem Durchmesser von 15 cm verwendet. Aus dem Rezept konnte ich dann ganz genau drei Böden backen.

Den Ofen auf 175 Grad, Umluft, vorheizen.

  • 90 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 3 Eier
  • 120 g Creme Fraiche (bitte keine Light- Version)
  • 75 ml Pflanzenöl
  • 1TL Vanillextrakt, flüssig
  • 300 g Mehl, TYP 405
  • 2 TL Backpulver
  • eine Messerspitze Salz
  • 240 ml lauwarmer Espresso (ich habe dafür 2 EL Espresso-Pulver mit 240 ml Wasser aufgekocht)
  • 1/2 TL Espresso-Pulver zur Deko

Für die Füllung mit weißer Schokolade:

  • 115 g Butter
  • 85 g qualitativ hochwertige, weiße Schokolade
  • 300 g Puderzucker
  • 2 EL Creme Fraiche

1) Zunächst Espresso kochen und beiseite stellen.

2) In einer großen Schüssel Zucker und Butter für ca. 3 Minuten mit einem elektrischen Rührer hellgelb aufschlagen. Die Eier nach und nach hinzugeben und für weitere 2 Minuten verrühren.

3) Creme Fraiche in eine kleine Schüssel geben, Öl sowie das Vanilleextrakt mit einem Schneebesen unterheben, verrühren und anschließend zu der Masse in der großen Schüssel geben. Erneut mit dem Rührer vermischen.

4) Mehl, Backpulver und Salz zu der Masse geben und stetig weiter mit dem Rührer verrühren, bis sich eine gleichmäßig, homogene Teigmasse ergeben hat. Nun den Espresso schluckweise unterrühren, bis dieser sich komplett mit dem Teig verbunden hat. Der Teig wird ziemlich flüssig sein – darüber bitte nicht wundern.

Wenn ihr nicht mit einer Silikonform arbeitet, rate ich dazu, die Metallform/Springform mit Backpapier (auch am Rand) auszukleiden, so bekommt ihr ein schönes Ergebnis. Ich habe den Teig per Waage gedrittelt, damit ich die Böden einzeln backen konnte und diese nachher alle gleich hoch waren – das hat super geklappt. (Probieren geht über Studieren oder wie war das? hihi)

5) Jeden Boden habe einzeln ca. 30 Minuten gebacken- Stäbchenprobe nicht vergessen. Es sollte kein Teig am Zahnstocher kleben bleiben.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten, dazu:

6) In einem kleinen Topf die Schokolade mit ganz niedriger Temperatur und ständigem Rühren zum Schmelzen bringen, dann beiseite stellen. In einer Schüssel die Butter hellgelb mit dem Rührer aufschlagen. Die Schokolade, sobald sie abgekühlt ist, hinzugeben. Creme Fraiche ebenfalls hinzufügen und erneut verrühren. Sobald sich die Zutaten verbunden haben, den Puderzucker hinzugeben und für ca. zwei weitere Minuten verrühren.

7) Wenn alle Böden komplett (und wirklich komplett) ausgekühlt sind, können diese mit der Creme dünn bestrichen werden. Ihr solltet nach dem Füllen noch 3/4 der Creme übrig haben. Dazu einen Boden auf Backpapier legen, bestreichen, Boden zwei auflegen, diesen wieder oben drauf bestreichen und Boden drei auflegen.

8) Dann mit einer Palette die Creme einmal um das Törtchen streichen. Ich habe das nicht deckend gemacht, so bleibt noch Creme für die Verzierung oben und es sieht auch hübscher aus.

9) Die übrige Creme (ca. 1/2) in einen Spritzbeutel füllen. Ich habe hier eine relativ kleine, feingezackte Sterntülle benutzt. Kleine Kleckse mit der Tülle von außen nach innen, dicht an dicht aufspritzen. Dies könnte nachher so ausschauen:

10) Hab dann flux noch bisschen Espressopulver mit einem kleinen Sieb drübergestreut.

Törtchenzeit Espresso Törtchen Aufsicht

So, ich bin raus. Hab noch ein Stückchen im Kühlschrank versteckt, das werde ich jetzt in bester Manier mit einem leckeren Latte Macchiato vertilgen.

espresso torte ein stück für mich

In diesem Sinne:

all you need is sweet- happy soulfood sunday!

Jessi

PS: in die Fotos bin ich diesmal besonders verknallt! DANKE, meine Amanda Berens!