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Bananen

Andere Köstlichkeiten

Einfach gerollt: Bananen Energy Bällchen mit gerösteten Pistazien (enthält Werbung)

Jede Woche trudeln bei mir Fotos ein. Von euch. Weil ihr gebacken habt. Und zwar mein zuckerfreies Bananenbrot, welches hier seit Jahren im Wochentakt produziert wird. Dabei kann die gelbe Krumme viel mehr als Bananenbrot. Zum Beispiel Energy Balls oder auch Energy Bits gennant. Die Dinger haben mich durchs Wochenbett geschaukelt sag ich euch, kann man sie so wunderbar einfrieren und bei Bedarf einfach 3-6 Kügelchen aus dem Freezer angeln. Hier gibts heut eine besondere Variante, ohne künstliche Zuckerzusätze, mit viel Power drin und gerösteten Pistazien ummantelt. Die habe ich anlässlich des diesen Monats stattfindenden 130-jährigen Geburtstag von Fyffes, Europas größter Bio-und Fair Trade Importeur für Bananen entwickelt.

Der Bananenkonsum ist hier nicht nur seit anno Energy Balls , nein besonders seitdem hier ein bananenliebendes Kleinkind wohnt, besonders gestiegen. Seither änderte sich hier nicht nur Kaufmenge, sondern auch Herkunft. Probiere ich an vielen Stellen nachhaltiger zu sein, aber auch schon lange auf Wochenmärkten regional zu kaufen, was Lebensmittel betrifft. Bei Bananen in der Tat etwas schwierig Deshalb nehme ich möglichst Bio-Produkte, die fair gehandelt werden. Für partnerschaftlichen Handel steht auch Fyffes. Die sind Experten für Bio und vor allem für Fair Trade Bananen und haben Anbaupartner, mit denen die Beziehungen seit langem (teilweise über 50 Jahre) existieren. Fyffes ist darüber hinaus der Importeur mit den weltweit meisten GlobalGAP-zertifizierten Anbaupartnern (GlobalGAP ist eine unabhängige Organisation, welche die Standards in der landwirtschaftlichen Praxis bewertet).  Gleiches gilt bei denen auch für Ananas und Melonen, die importieren sie nämlich nach gleichen Standards. Ach ja: Sie schmecken natürlich- wie konnte ich das vergessen- wirklich sau gut.

 

Hier nun das Rezept für ca. 20 Engery balls, deren Zutatenliste ihr beliebig multiplizieren könnt, sofern ihr in der Schule einigermaßen aufgepasst habt, hihi.  Einfrieren könnt ihr sie in Zipperbeuteln oder Weckgläsern, geht beides gleichermaßen gut, ich mach’s wie ihr wisst gern in Weckgläsern, ist auch besser für die Umwelt.

  • 1 reife Banane
  • 225 g getrocknete Datteln, ohne Stein
  • 240 g gemahlene Mandeln
  • 1 großen EL Erdnussbutter, zuckerfrei (gibt’s z.B. oft in Bio-Supermärkten)
  • 20 g Backkakaopulver
  • 1 Messerspitze Fleur de Sel
  • 20 g Pistazien, geschält, natur
  • ggfs. ein paar Einmalhandschuhe zum rollen

Die Pistazien zunächst auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für ca. 8-10 Minuten in den mit 175 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen geben. In der Zwischenzeit alle anderen Zutaten in Standmixer geben und kurz auf hoher Stufe vermengen. Sollten die Zutaten sich nicht genug verbinden, einfach einen, max. zwei Teelöffel Wasser hinzufügen. Die Konsistenz sollte matschig, aber nicht nass sein.

Die Masse am besten mit einem Teigschaber aus dem Standmixer holen. Als Richtwert für die Größe der Kugeln nehme ich ca. einen leicht gehäuften Esslöffel. Wer es nicht mag, alles an den Fingern kleben zu haben, zieht sich am besten vor dem rollen ein paar Einmalhandschuhe an. Auf einem Tablett ein Stück Backpapier auslegen und anfangen die Kugeln zu rollen. Sollte die Masse zu „kletschig“ sein, stelle sie kurz, für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank. Alle fertig gerollten Kugeln auf das Tablett geben. Nun die ausgekühlten Pistazien mit einem Mörser mahlen und die Kugeln darin panieren. Den Vorgang mit allen wiederholen.

Vor dem Verzehr gehören die Energy Balls am besten noch mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank, damit sie etwas fest werden können.

 

 

Und- sitzt du noch oder rollst du schon? Wie auch immer, mach’s dir schön,

auf bald,

all you need is sweet,

Jessi.

 

Vielen Dank an Fyffes für diese feine Kooperation, klein Carlo war im Himmel, als hier die Kiste Bananen von euch angeliefert wurde!

 

 

Torten

Das schönste Ostern mit dem saftigsten Möhren – Kokos – Bananen – Nuss Törtchen. Für Dich!

In versammelter Runde sitzt man an der hübsch gedeckten Tafel. Skeptische Gesichter greifen zur Waffe namens Kuchengabel und pieken furchtlos in das Objekt der Begierde. Kleine Münder spitzen sich gourmetartig zusammen und du fühlst dich als würdest du grad vor der weltbesten Törtchenfachesserjury sitzen. Da wird gekaut, geschnuppert und begutachtet, denn das Auge isst immer noch mit.

Letztes Wochenende gab’s im Hause Törtchenzeit Testostern. Nachdem ich am Ausblasen von Eiern für die geplante Osterdekoration kläglich gescheitert war und wir uns hier 4 Tage von Rühreiern ernähren mussten (Hallo, Cholesterinspiegel), widmete ich mich Dingen die ich einfach besser kann. Backen. Und zwar ein Möhrentörtchen. Was auch anderes zu Ostern? Passt ja wie A*** auf Eimer, wie Hase zu Ostereiern und eben Möhrchen zum Törtchen.

Und da das Törtchen von der gesamten Testesser- Jury mit dem Prädikat „ich muss unbedingt sofort noch ein Stück essen“ abgenickt wurde, kann ich dir- passend zum Osterfest- ein hübsches, perfekt zu Ostern passendes und unheimlich saftiges Törtchen kredenzen. Jetzt bleiben ja immerhin noch flockige 3 Tage Zeit um sie passend zum Ostersonntag auf der Kaffeetaffel anzurichten.

Möhren Kokos Torte Törtchenzeit
Das neue Lieblingstörtchen enthält nicht nur eine Menge Vitamin A und B, so wie du es für einen Kickstart im Frühjahr brauchst, sondern auch noch andere feine Zutaten. Das Schöne daran: Du brauchst keine fünfhundertsiebenundzwanzig Schüsseln um die Zutaten zu einer Masse namens Teig zu vermengen. Sowieso sind alle Zutaten ziemlich flux zusammengerührt, einzig das Reiben der Möhrchen wird deinen Tri-und Bizeps etwas fordern und fördern. Du kannst die Böden für das Ostertörtchen auch schon am Vortag backen und gut in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank bewahren.

Ostern Törtchenzeit

Hier die Zutaten, für das Törtchen:

  • 560 g Mehl
  • 240 g Kokosnuss, geraspelt (im Backregal)
  • 240 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 TL Zimt
  • 2 1/2 TL Backpulver
  • 1 Priese Salz
  • 300 g Zucker
  • 245 ml Pflanzenöl
  • 4 Eier
  • 1 Vanilleschote
  • 480 g Karotten, geraspelt
  • 3 reife Bananen, klein zerdrückt

Für die Füllung und das Frosting:

  • 500 g Mascarpone
  • 3 EL Frischkäse
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g Kokosnuss, gerapselt (optional als Deko)

Werkzeuge:

  • Spring- oder Silikonform / Durchmesser 15 cm (für ein kleines Törtchen mit vier Böden) oder Durchmesser 20 cm (für ein normal-großes Törtchen) mit drei Böden.
  • Spritzbeutel mit Tülle nach Wahl (ist nur für die Deko, also kein muss)
  • ev. Backpapier für Springformen aus Metall
  • Teigschaber

1) Ofen auf 170 Grad, Umluft, vorheizen. Springformen mit Backpapier auskleiden. Das Mehl mit der geraspelten Kokosnuss, den gemahlenen Haselnüssen, Zimt, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und mit einem Löffel gut vermengen.

2) Zucker und Öl in eine Rührschüssel geben und ca. 2 Minuten aufschlagen. Eier nach und nach hinzugeben. Die Vanilleschote aufschneiden, Mark mit einem Messer entfernen und zu der Eiermischung geben.

3) Die Mehlmischung löffelweise in die Rührschüssel mit der Eiermischung geben. Wenn die komplette Mehlmasse untergemengt ist, die geriebenen Karotten und die zerdrückten Bananen nach und nach untergeben. Solange vermengen, bis alle Zutaten komplett verrührt sind (solltest du einen Handrührer nutzen, empfehle ich die Nutzung der Knethaken, bei einer großen Küchenmaschine nutzt du am besten den Flachrührer). Nicht wundern, die fertige Teigmasse ist sehr fest und wirkt etwas zäh. Ist also nicht flüssig, wie du es vielleicht von anderem Törtchenteig gewohnt bist.

4) Den Teig dritteln bzw. vierteln (je nach Größe der Backform) und die Böden einzeln backen. Bist du im Besitz mehrerer, entsprechend gleichgroßer Backformen, kannst du auch zwei oder mehr Böden auf einmal backen. Dabei sollten aber alle Formen auf der gleichen Höhe auf der Schiene des Backofens stehen. Die Backzeit beträgt ca. 35-40 Minuten.

5) In der Zwischenzeit das Frosting vorbereiten. Dazu die Mascarpone und den Frischkäse in eine Schüssel geben und kurz aufschlagen, den Puderzucker hinzugeben und nochmals kurz rühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Wenn alle Böden fertig gebacken und komplett ausgekühlt sind, eventuelle „Hügel“ mit einem großen Messer abschneiden, damit drei bzw. vier ebenmäßige Böden entstehen. Dann je ca. 2 bzw. 3 EL der Creme auf den Boden streichen und die Böden dann auf einander setzen.

Das Törtchen dann komplett mit der restlichen Creme ummanteln (verwahre 2 EL, wenn du das Törtchen noch verzieren willst), das funktioniert ganz gut mit einem Teigschaber. Möchtest du das komplette Törtchen mit dem Kokos ummanteln, benutzt du am besten auch den Teigschaber. Gebe die geraspelte Kokos Löffelweise auf den Schaber und drücke es leicht am Rand der Torte entlang.

Zum Schluss kannst du- wenn du magst- noch ein wenig Creme nutzen um das Törtchen obendrauf mit ein paar hübschen Cremetürmchen zu verzieren. Da ist es, dein Osterglück, das nicht nur dich, sondern auch deine Gäste bestimmt ganz schön glücklich machen wird.

Möhren Kokos Stück Torte Törtchenzeit

So, ich bin jetzt im Garten, mich auf Ostern einstimmen und gucken, ob ich den Herrn Hasen beim Ostereier verstecken erwischen kann. Lasst es euch schmecken, macht es euch schön und habt wundervolle Ostertage mit Euren Liebsten!

All you need is sweet,

Jessi.

Die Fotos zum niederknien hat natürlich meine liebste Amanda gemacht, danke Häschen!