Tag

Dipp

Anderes köstliches

Quick & sweet: Belgische Apfelwaffel mit einem ordentlichen Schuss Ahornsirup und Bananendip- oh YES!

Jeden Sonntag das gleiche Theater. Eben noch vom Spaziergang mit Chaos Kalle zurückgekehrt und tagesgerecht den Popo auf dem Sofa platziert, legt mein Gehirn einen (verdammten) Schalter um und der unaufhaltbare und nicht verdrängbare Heißhunger auf Waffeln ist da. ZACK BOOM BÄNG. Geht auch nicht mehr weg. Das kannste vergessen. Bevor der Sonntags-Gute-Laune-Index schneller als jede Talfahrt an der Börse sinkt, tu ich es. Ich backe Waffeln. Bei mir ist das Waffelding ein ganz klares: Ich liebe die dick-fluffigen Dinger mit Herkunft aus Belgien. Mit richtig schön dick Hagelzucker drin, der so herrlich beim Backen karamellisiert, dass mein Gaumen ein kleines Feuerwerk feiert.

So teilt sich das Waffellager in zwei Hälften. Team A mag es klassisch, Herzwaffeln, dünn gebacken, gut teilbar (teilen? pfff!) und eben ein Klassiker par exellence! Team B, die Belgische, ist das totale Gegenteil, nicht gut teilbar, dick und klein. Klingt zunächst nicht nach den besten Attributen, aber hier geht’s nicht um Modelmaße, sondern immer noch ums Waffelglück. Wie auch immer, für wen und ob du dich entscheidest, heute gibt’s dick und rund. Mit Apfel drin. Ahorn drauf und Banane drumrum.

Weißt du was der Kracher ist? Ich mach direkt die dreifache Menge und friere für „schlechte Tage“ (oder ganz normale Sonntage) die Waffeln in Zipperbeuteln ein. Geht super gut. Muss man nur 20 Minuten auftauen lassen und nochmal ne Runde ins Waffeleisen geben. Oder Toaster, geht auch! Genug geschwatzt, so sehen sie aus, genau richtig gebräunt, als kämen sie grad von ner Woche in der Karibik zurück.

Belgische Apfelwaffeln Törtchenzeit

BELGISCHE APFELWAFFELN MIT AHORNSYRUP UND BANANENDIPP

Zutaten für ca. 12 Waffeln:

  • 100 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 85 g Zucker
  • 1 Priese Salz
  • 175 ml Milch, 3,5 %
  • 1 Würfel Hefe, frisch
  • 2 Eier
  • 150 g Hagelzucker
  • 2 EL Butter zum fetten
  • 1 kleiner Apfel (säuerliche Sorte, z.B. Boskop)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Ahornsirup

Für den Bananendip:

  • 1 Banane
  • 250 ml Griechischer Joghurt
  • 1 Vanilleschote

Werkzeug:

  • Belgisches Waffeleisen
  • Pürrierstab

belgische Apfel Waffeln Törtchenzeit

Die Butter in einen Topf geben und bei geringer Wärmezufuhr langsam schmelzen und abkühlen lassen. Mehl, Zucker und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. Die Milch in einem zweiten Topf lauwarm erwärmen und die Hefe hineinbröseln. Die Mischung solange mit dem Schneebesen vermengen, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Hefemilch, Eier und Butter zur Mehlmischung geben und mit den Knethaken des Rührgeräts zu einem geschmeidigen Teig kneten. Mit einem Küchenhandtuch zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Apfel schälen, entkernen, in sehr kleine Würfel schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Den Hagelzucker unter den Hefeteig kneten, ebenso den gewürfelten Apfel. Das  Waffeleisen vorheizen und dünn mit Butter ausstreichen. Aus jeweils 2 EL Teig bei mittlerer Hitze nacheinander runde Waffeln backen, bis diese goldbraun sind.

Für den Dip die Banane mit einem Pürierstab sehr fein pürieren und unter den Joghurt heben. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und ebenfalls untermengen. Neben den handwarmen Waffeln servieren, diese kurz vor Verzehr mit dem Ahornsirup beträufeln und schneller als du sie machen konntest, sind sie weg, die tollen Dinger:

stills Törtchenzeit Waffelrezept

 

So, ran ans Eisen. Ich bin jetzt mal beim Waffelessen!

Happy Happy sunday to you!

All you need is sweet,

Jessi

und außerdem: Dieses und noch mehr Apfelrezepte gibts in der aktuellen Ausgabe „Mit Liebe“ (das tolle Kundenmagazin von Edeka). Amanda mein Herz hat die tollen Fotos dafür geschossen und nachher 2-5 Waffeln gegessen.Hihi.

Brot, Herzhaft

Es gibt Brot Baby! Doppelte Rezeptpower mit Parmesansticks & Sesam Pain d’epi

Und zack isser da. Der Sommer. Zumindest für ein paar Tage lässt er sich blicken, das schöne Ding. Schneller als es dein Einkauf erlaubt, wird der Grill angeschmissen und das schöne Leben auf dem Balkönchen zelebriert. Entscheidener Partygast einer jeden Grillage (alias Grillparty / BBQ/ Brutzelparty/ Völlerei): Das Brot. Für so manch einen Banausen die unterschätzte Sättigungsbeilage, für mich ebenso so wichtig wie ein feines Stück Fleisch und Grillgemüse. Damit auf deinem (Grill)-Teller keine gähnende oder gar gekaufte Langweile herrscht, habe ich sie. Sie? Ja! Die vier Brotrezepte, die in diesem Sommer der Kracher auf deinem Teller werden. Jetzt aber ran an den Speck das  Brot, es geht los. Mein Liebling sind diese kleinen Parmesansticks. Die schmecken zum Grillen. Logo. Aber weißt du wozu noch? Zu einem guten Film am Abend (mit oder ohne Gläschen Wein) und auch zu einem Picknick. Oder eine schrecklich lange Auto-oder Zugfahrt. Ach weißt du was? Die gehen eigentlich immer. Und überall:

Parmesan sticks minzdip grillen törtchenzeit

Was für für 20 Parmesansticks brauchst?
Zutaten:
  • 125ml Wasser, lauwarm
  • 21 g frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 175ml Milch, 3,8%
  • 2 EL Olivenöl + 3 EL Olivenöl
  • 425 g Mehl, Typ 405 + 3-4 EL
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Parmesan, fein gerieben
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz & Pfeffer
  • Backpapier
  • Für den Minzdip:
  • 125g Quark, 20% Fettgehalt
  • 125g Schmand
  • 1 TL Weißweinessig
  • 4 Zweige frische Minze
  • Salz
  • Pfeffer
und so wird’s gemacht:
Zunächst den Teig für die Teigstangen vorbereiten. Dazu das Wasser in eine Schüssel geben, Hefe hinein bröseln und Zucker hinzugeben. 10 Minuten stehen lassen und dann mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe und der Zucker aufgelöst haben.
In einer zweiten Schüssel die Milch und das Olivenöl vermengen und mit zu der Hefemischung geben. Eine große Schüssel bereit stellen und das Mehl, sowie Salz hineingeben und dann die Mischungen aus beiden Schüsseln hinzugeben. Die
Masse für ca. 5 Minuten mit den Händen oder kurz mit dem elektrischen Knethaken der Küchenmaschine vermengen.
Den Teig nun auf die bemehlte Arbeitsfläche geben (nutzen Sie zunächst nur 2 EL, ist der Teig zu klebrig, geben Sie das restliche Mehl nach) und den Parmesan auf den Teig geben. Den Teig nun kräftig mit den Händen für ca. 5 Minuten kneten. Eine saubere große Schüssel nehmen und mit einem Esslöffel Olivenöl ausstreichen.
Den Teig hineingeben und mit einem Handtuch abgedeckt an einem warmen Or (z.B. auf der leicht angeschalteten Heizung oder im Backofen nur mit Backofenlicht) für 80 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen ca. verdoppelt hat.Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig dann quardratisch ausrollen und in ca. 2 cm dicke und ca. 15cm lange Streifen schneiden. Dies funktioniert gut mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider. Jeweils zwei der Streifen am oberen Ende zusammendrücken und dann von oben nach unten die beiden Streifen jeweils übereinanderschlagen, so dass eingezwirbelter Stick entsteht. Solange wiederholen, bis der Teig komplett aufgebraucht ist (im Zweifel die entstanden Reste erneut zusammen geben, formen und ausrollen). Die Sticks nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die Knoblauchzehe pressen und in das Olivenöl geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Stangen mit einem Pinsel mit der Mischung dünn bestreichen. Für ca. 15 Minuten backen, bis die Stangen goldbraun sind. Wer mag, kann noch etwas Parmesan über die lauwarmen Stangen hobeln.

Für den Minzdip alle Zutaten bis auf die Minze ordentlich vermengen, Salz und Pfeffer nach Geschmack hinzufügen. Die Minze sehr klein hacken und untermengen. So einfach geht das.

Brotsticks Parmesan Törtchenzeit

 

Und weißt du was? Vorm Brotbacken hatte ich immer ein klein wenig Schiss. Braucht man aber gar nicht. Ehrlich nicht. Besonders dieses Rezept für wunderbares (und auch optisch verdammt hübsche) Pain d’epi ist in meinen Augen wirklich gelingsicher und nicht besonders schwer. Also trau dich!

Zutaten für 5 Mini Baguettes:
350ml Wasser, lauwarm
12 g frische Hefe
420 g Dinkelmehl
85 g Roggenmehl + 3 EL
1 TL Salz
1 TL Olivenöl
3 EL heller Sesam
Schere
Backpapier
75 ml des Wassers in eine Schüssel geben und die Hefe hineinbröseln, 10 Minuten stehen lassen und kurz verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Beide Mehlsorten in eine große Schüssel geben und darin eine kleine Mulde formen. Die Hefemischung, sowie das restliche Wasser hineingeben und das Ganze zu einem glatten Teig formen. Den Teig in der Schüssel 15 Minuten ruhen lassen und den Teelöffel Salz kurz unterkneten. Eine neue, saubere und große Schüssel mit dem Olivenöl ausstreichen, den Teighineingeben und für 50 Minuten an einem warmen Ort, mit einem Handtuch
abgedeckt (z.B. auf der leicht angeschalteten Heizung) aufgehen lassen. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft vorheizen). Den Teig auf die mit 2 EL bemehlte Arbeitsfläche geben und in fünf gleichgroße Stücke teilen. Nun zu fünf gleich dicken Würsten formen, die jeweils ca. 20 cm lang sein sollten.
Die einzelnen Baguettes nun von oben nach unten mit der Schere einschneiden, die Einschnitte sollten alle fünf cm erfolgen und das Baguette fast bodentief eingeschnitten werden. Die Teigfalzen abwechselnd nach rechts und links legen. Den Vorgang mit allen Teigstücken wiederholen, auf das Backpapier legen und jede zweite Falz dünn mit Sesam bestreuen. Dazu die einzelnen Falzen vorher mit dem Finger mit etwas Wasser bestreichen. Die Falzen ohne Sesam dünn mit dem übrig gebliebenen Esslöffel Mehl bestäuben und für 30 Minuten backen. Fertig, dein Pain d’epi. War doch easy oder?
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So, ich bin dann grillen und Brot backen. Was sonst?
Macht es euch schön, es ist Sonntag!
Jessi
PS: Diese Rezepte findest du übrigens auch in der aktuellen Ausgabe des Edekas Kundenmagazin „Mit Liebe“.
PS 2: Die wundervollen Fotos hat die bezaubernste Amanda geschossen, meine Güte! MERCI!