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Tarte

Tartes

Zum dahinschmelzen: Salted truffle Tarte mit Granatapfel und Meersalz

Gestern war noch gefühlt Sommer und ehe ich mich verguckt habe, steht Weihnachten kurz vor der Türe. Wie sollte es anders sein: Ich liebe die kuschelige Jahreszeit rund ums Fest und „Backe Backe Kuchen“ läuft mental in Duttfrolleindauerschleife. Wie jedes Jahr bereite ich für unsere Freunde ein kleines Advents-Come together vor, um Ihnen eine Freude zu bereiten. Dafür eskaliert es hier im Hause dekorationstechnisch ganz gern. Ist alles aufgetischt, serviere ich den Gästen zum Einklang diese supersaftig und verdammt schokoladige Granatapfeltarte. Warum ich die so liebe? Die ist zum dahin schmelzen lecker und kann super easy am Vortag zubereitet werden.

Hier das Rezept für die Tarte:

  • 1x Tarteteig (ich nehme ausnahmsweise fertigen, der ist genauso gut wie hausgemachter und spart mir Zeit & Stress)
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken
  • 300 g Zartbitterkuvertüre
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 ½ EL Ahornsirup
  • 45 g weiche Butter
  • 1 Granatapfel
  • 1 TL hochwertiges Meersalzflocken

Den Teig aus der Verpackung nehmen und in eine Tarteform mit ca. 25 cm Durchmesser auslegen. Den Ofen derweil auf 170 Grad (Umluft) vorheizen und den Boden mit den Hülsenfrüchten zum Blindbacken flächig bestreuen.Den Boden für ca.15-18 Minuten gar backen, dann aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte entfernen und sich der Zubereitung der Schokoladenschicht und des Granatapfels widmen.

Zunächst den Granatapfel aufbrechen (macht man dies in einer Schüssel Wasser, vermeidet man unschöne Spritzer an der weißen Küchenwand) und die Kerne heraustrennen. In einem Sieb abtropfen und beiseite stellen.

Nun die Kuvertüre fein hacken. Die Sahne in einen Topf geben und vorsichtig zum kochen bringen. Den Ahornsirup vorsichtig hinzugeben, ebenso die Schokolade. Dabei solange gleichmäßig rühren, bis sich die Schokolade komplett aufgelöst hat. Die Butter ebenfalls zugeben und erneut verrühren bis sich alle Zutaten homogen verbunden haben.Die Granatapfelkerne gleichmäßig auf dem Boden verteilen, und die Schokoladenmasse hinübergeben. Die Tarte für mind. 4 Stunden, besser über Nacht (deshalb lässt sie sich so schön stressfrei am Vortag zubereiten) durch kühlen lassen und vor dem servieren mit Salz bestreuen.

Warum ich mir überhaupt kurz vor Weihnachten den Stress mache und für Gäste auftische? Weil ich meinen Lieben gern Freude bereite und ihnen ein großes Honigkuchenpferdartiges Lächeln auf die Lippen zaubere. Neben all dem Stress – auf der Suche nach den letzten Geschenken, kalte und dunkle Wintertage oder weil sich das Jahr über zwar immer verabreden wollte aber es nie geschafft hat – soll ein geselliges Miteinander auch etwa entschleunigen (ich bin ja sonst eher von der unruhigen Sorte, aber für eine leckere Tarte halten ich mal meinen Mund und genieße die Gespräche meiner Gäste). Deshalb gibt es heut – erstmals in der Törtchenzeit-Geschichte – einen Einblick ins private Wohnzimmer. Denn die Fotos stammen direkt aus der Essstube der Törtchenzeit-Bäckerei. Also dem Ort, wo sonst immer alles fein säuberlich auf passenden Untergründen ewig drapiert und umdekoriert wird um alles Essbare nach dem letzten Foto für den Blog in Windeseile zu vernaschen. So nicht heute! Denn an dieser Tafel gab es im Anschluss ein ziemlich echtes und verdammt schönes Beisammensein mit den Liebsten. Warum ich davon erzähle? Weil mich Milka (ja, die leckere Schoki) gefragt hat, ob ich nicht gern eine zarte Geste verschenken möchte – hab ich gemacht und hat geklappt, denn danach sind alle glücklich Heim gekugelt.

Was dahinter steckt? Eine wirklich schöne Idee, mit der Milka Deutschland etwas „zarter“ machen möchte. Mit der „Alle Jahre Lila“ Aktion, kann jeder einen Baum auf einer virtuellen Karte zum leuchten bringen und eine zarte Geste spendieren – ganz leicht und verdammt schön. Mach doch auch mal auf https://www.alle-jahre-lila.de mit und bring damit ein Bäumchen zum leuchten.

Tust du auch was Gutes zu oder vor Weihnachten? Erzähl mir mal davon, ich bin ganz gespannt!

Ich wünsche euch die schönste, kuscheligste und möglichst stressfreiste Vorweihnachtszeit, die man sich vorstellen kann. Macht es euch stressfrei, schön & genießt die Zeit mit euren Liebsten.

Wir hören uns im neuen Jahr!

All you need is sweet,

Jessi

ACH: Meine liebste Amanda hat die Fotos festgehalten, bevor sie sich als einer der Gäste über die Tarte hermachen dürfte!  Danke, my love!

Außerdem bedanke ich mich bei Milka, für die zarte und schokoladige Kooperation. Dieser Inhalt enthält Werbung, meine Meinung ist allerdings nicht käuflich.

Tartes

Ganz schön Feige! Schokoladentarte mit Pistaziencreme und viiiiiel Feige

Ehrlich gesagt war ich lang zu feige. Zu feige für Feigen. Das gibts? Ja, das gibts. Total bescheuert. So hatte ich vor lang lang her mal ein Exemplar erwischt, dass so gar nicht süß und fruchtig schmeckte, wie ihre Artgenossen, sondern eher wie abgelaufene Schuhsohle. Abgelaufen war sie wahrscheinlich auch. Die Schuhsohle eignete sich grad für einen guten Vergleich.

But everyone deserves a second chance…Da kam der Tag als ich in einem dieser hübschen Cafés saß und mich völlig unerwartet die Lust auf köstliches überkam. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich ein ziemlich köstliches Salätchen bestellt. Getoppt mit Ziegenfrischkäse, FEIGEN und Pistazien. Puh. Zack. Verliebt. Seither stehen Feigen hier im Hause Liebling hoch im Kurs. Der süß oder herzhaft einzusetzende Allrounder war zwar nur Liebe auf den zweiten Blick, dafür eine verdammt große.

Nur wenig später schwängert der Duft von frisch gebackenen und verdammt schokoladigem Tarteboden das Haus. In einem Schälchen daneben, ein halbes Duzent Feigen. So schön, und lila-rot, dass ich sie am liebsten nur als Deko verwenden würde. Hach, ihr hübschen Dinger. Gepaart mit Pistazie ergeben die drei das Dreamteam schlecht hin. Traust du dich? Oder zu feige? Dein Gaumen macht kleine Luftsprünge, versprochen! Hier aber jetzt das einfache Rezept, perfekt für die Sonntagstafel und Backanfänger. Und Foodies, die Gaumenfreuden lieben. Für jung und alt. Eigentlich für alle:

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Für den Schokoladentarteteig

  • 100 g Mehl + 2 EL Mehl zum ausrollen des Teiges
  • 75g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb
  • 2,5 EL Backkakao
  • 150 g Butter / Zimmertemperatur in Stückchen

Sonstiges

  • Tarteform: Rechteckig, ca. 15×20 cm
  • Teigrolle
  • Etwas Butter zum Fetten der Form
  • Trockenerbsen / Blindbackerbsen

Für die Füllung

  • 4 EL Pistaziencreme
  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Quark (40%)
  • 1 Vanilleschote
  • 5 EL Puderzucker
  • 6 Feigen

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Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Knethaken des Handrührgerätes oder der Küchenmaschine für 1 Minute vermengen. Teig dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und eng in Frischhaltefolie wickeln und für 25 Minuten in den Kühlschrank legen.

Den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Tarteform fetten. Die Arbeitsfläche mit den 2 EL Mehl einmehlen und den Teig mit der Teigrolle darauf ausrollen, so dass eine Fläche in Größe der Tarteform  entsteht, die Form dann damit auslegen, überstehende Randreste entlang der Tarteform abschneiden.Den Teig am Boden mit einer Gabel gut verteilt mehrfach einstechen.Backpapier auf den Teig legen, Trockenerbsen einfüllen und ca. 15 Minuten backen. Trockenerbsen mit dem Backpapier entfernen. Boden weitere 10–15 Minuten backen, auskühlen lassen. In dieser Zeit die Creme vorbereiten, dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und solange vermengen, bis eine glatte, hellgrüne Creme entstanden ist.

Die Feigen in Scheiben schneiden und die Tarte damit belegen

Wie schon fertig? Ja tatsächlich! Und weißt du was? Die Menge für den Tarteboden kannst du auch easy verdoppeln und die eine Hälfte fürs nächste Mal einfrieren!

schokoladen feigen tarte pistazie

Hab‘ den schönsten Sonntag, den du dir schnappen kannst.

All you need is sweet,Jessi.

 

PS: DANKE, meine sweete Amanda, für die unwiderstehlichen Fotos, die du auch in der aktuellen Kundenzeitschrift „Mit Liebe“ von Edeka findest- YAY 🙂