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Tomate

Anderes köstliches, Herzhaft

Osterbrunch my love. Drei sehr feine, aber auch sehr flotte Rezepte für dich und jeden Gaumen

War nicht grad noch Weihnachten? Und zack stehst du in der Küche und versuchst (wie jedes Jahr) den perfekten Garpunkt für die Eier zu finden, die du danach hübsch für Familie und Co. fürs Osterfest einfärben willst.

Das ich ein riesen Brunch Fan bin, ist kein Geheimnis. Auch bekannt als Buffetfräse liebe ich das stundenlange Schlemmen von morgens bis mittags in den verschiedensten Variationen. Frag mich nicht warum, aber eins ist Gesetz: JEDES Jahr zu Ostern gibt es einen riesen Brunch im Hause Törtchenzeit und ich fahre auf, bis dem Osterhasen die Löffel abfallen. Gut, denkste dir jetzt, die Frau hat zu viel Zeit oder steht einfach gern und lang in der Küche (ersteres trifft leider nicht zu, zweiteres schon, aber kann natürlich auch gern vermieden werden). Deshalb im Gepäck: Drei Brunchideen, mit der ihr die gesamte Freundes-Family easy zu Ostern abfrühstücken könnt. Drei feine Rezepte, für jeden Gusto was dabei, noch wichtiger: Für dich easy und stressfrei zubereitet und als geschmacklich-optisches Trio auf dem Tisch ein Erfolgsrezept.

Das tolle? Für alle drei Rezepte habe ich die neuen Sorten Rama verwendet. Die haben jetzt eine verdammt hübsche, Foodie-taugliche Verpackung, in die ich mich direkt verknallt habe. Was ich noch toller finde, die Sorte Buttermilch kann man sogar zum Kochen, Braten und Backen benutzen, das mag ich! Nun ja und alle Sorten sind rein pflanzlich, ohne Farb-und Aromastoffe und Konservierungsstoffe hergestellt, was willste mehr? Meine Lieblingssorte ist als Salzlover naütrlich die mit Meersalz. Hast du eigentlich mal gesalzene Magarine auf dem Osterstollen probiert? Mein bester Tip!

So, genug um den heißen Brei geredet, für die süßen unter Euch, aber durchaus Frühstückstauglich diese Zitronencrepes mit Beeren und Buttermilchdip, yay!

No.1 auf dem Tisch meine Lieblings- Zitronencrepes mit very berry und Buttermilchdip! Crepe Obst Buttermilch Toertchenzeit

Rezept für Zitronen-Buttermilch Crepes mit Beeren

Für 10 Crepes

  • 200 g Mehl
  • 400 ml Milch (3,5% Fettgehalt)
  • 2 Eier
  • 1 EL Pflanzenöl
  • Salz
  • 150 g Zucker
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 125 g gemischte Beeren
  • 3 EL Rama Buttermilch
  • 1 EL Puderzucker
  • Pfanne / Durchmesser ca. 20 cm oder Crepemaker

Für den Dip

  • 125 g Mascarpone
  • 3 EL Buttermilch
  • 1 Vanilleschote

Zunächst den Dip vorbereiten. Dazu Mascarpone und Buttermilch in eine Schüssel geben und gut unterheben, bis sich die Flüssigkeit der Buttermilch mit der Mascarpone verbunden hat. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen und ebenfalls kurz unterheben.

Mehl, Milch, Öl, Eier, Salz und Zucker, sowie den Abrieb der Zitrone in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Rührer für ca. 1 Minute aufschlagen. Die Pfanne oder den Crepemaker mit etwas Rama Buttermilch (ca.1/2 TL) befetten und schmelzen lassen. Eine Teigportion (ca. eine 3/4 Suppenkelle) in die Pfanne oder auf den Crepemaker geben und dünn verteilen, auf beiden Seiten hellbraun backen. Den Vorgang mit allen Crepes wiederholen. Die Pfanne zwischendurch immer wieder mit Teilen der angegebenen Menge der Magarine befetten. Die Crepes kann man- wenn man möchte, mundgerechter „falten“, dafür habe ich sie einfach auf die Hälfte, dann auf ein viertel gefaltet.Die Beeren waschen und alles auf einer Platte hübsch anrichten. Mit Puderzucker bestäuben.

Zitronencrepes Beeren Buttermilchdip

Bruschetta sollte mittlerweile jeder kennen, dafür muss man nicht mal Italien, sondern wahrscheinlich zum nächsten Bistro gehen, dass sich als einigermaßen mediterran schimpft, hihihi. Was mich immer an den Dingern gestört hat- die Tomaten fallen für mein Essenstempo viel zu schnell vom Brot und landen dabei nicht nur auf dem Teller, sondern auch auf dem frisch gebügelten Kleidchen, kennst du oder?

Schau was ich hab, die kleckerfreiee Bruschetta Variante im Glas, getoppt mit grünem Spargel (ach, wie lieb ich dich) und knusprigem Speck (den man natürlich auch weglassen kann).

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Rezept für 6 Gläschen

  • 500 g kleine Tomaten, gern gelbe und rote
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • 1 Handvoll Basilikum
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 2 EL Rama Buttermilch
  • 6 kleine Scheiben Vollkornbaguette
  • 6 Streifen Frühstücksspeck
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Rama Buttermilch
  • 1 EL Zitronensaft

Zunächst die Tomaten waschen, halbieren und in eine Schüssel geben, Olivenöl, Salz und Pfeffer zugeben. Die Knoblauchzehe ganz fein hacken und ebenfalls untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Basilikum klein zupfen und ebenfalls unterheben. Das Brot in die Pfanne mit der Margarine geben und darin für ca. 5 Minuten leicht knusprig anbraten, dabei immer wieder wenden und in die Gläser füllen.

Den Speck nebeneinander auf ein Backblech legen, den Ofen auf 175 Grad vorheizen und für ca. 12 Minuten darin knusprig backen. Danach aus dem Ofen holen und kurz abkühlen lassen. In dieser Zeit die Enden des Spargels abschneiden (ca.2 cm) und die Margarine in einer großen Pfanne heiß werden lassen. Den Spargel darin bei mittlerer Stufe für ca. 15 Minuten garen, so dass er noch leicht bissfest ist. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Jeweils zwei bis drei Stangen Spargel in ein Glas stecken. Ebenso den Speck, den man pro Glas auf die Hälfte halbiert, so dass zwei kleinere Stücke Speck pro Glas vorhanden sind.

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Der letzte Liebling auf dem Brunchtisch ist mein geliebtes Müslibrot, ich weiß gar nicht, warum ich das Rezept soooo lange vorenthalten habe. Mmh… Am besten ihr bereitet es am Vortag zu, erspart Zeit, damit Stress und das Brot ist schön schnittfest am Verzehrtag. Das schmeckt pur mit ein wenig Margarine so gut, dass ich mich reinlegen könnte und mit dem zugefügten Avocado-Hummus wird’s zum echten Liebling.

Müslibrot Avocadohummus Törtchenzeit

 Zutaten für ein Müslibrot (vegan & glutenfrei) mit Avocado-Hummus Dip

  • 175 g Haferflocken (kernig)
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 80 g Leinsamen
  • 30 g Walnüsse
  • 30 g Haselnüsse
  • 2 EL Chiasamen
  • 350 ml Wasser / lauwarm
  • 3 TL Kokosöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Salz
  • Backpapier
  • Kastenbackform 20 cm Länge

Für den Avocado-Hummus Dip:

  • 200 g Hummus (ich nehme gern diesen hier)
  • 1 reife Avocado
  • 1 TL Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 Prise Salz
  • Rührbecher
  • Pürrierstab

Alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gründlich vermengen. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 50 Grad stellen und zugleich das Kokosöl in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen- dann zur Körnermaße geben.Dann Wasser, Ahornsirup und Salz zugeben und die Menge nochmal gründlich mit einem Löffel oder Teigheber vermengen und in der Schüssel für 75 Minuten in den Ofen stellen.Die Backform mit Backpapier auskleiden und die Masse nach Ablauf der angegeben Zeit in die Form füllen und den Backofen auf 175 Grad Umluft stellen. Das Brot dann für ca. 60 Minuten backen. Die Oberfläche sollte schon leicht knusprig sein. Das Brot noch für 15 Minuten in der Form lassen, dann hinausstürzen oder heben.

Für den Dip den Hummus in eine etwas höhere Schüssel geben, die Avocado der Länge nach bis zum Kern aufschneiden und mit einem Löffel herausheben und die Avocado (ohne Kern versteht sich) in ein hohes Gefäß (Rührbecher eignet sich super) geben. Zitronensaft und Salz hinzugeben und mit dem Pürrierstab fein pürieren. Die Masse unter den Hummus geben und anrichten.

So, ich wünsche euch schon jetzt Frohe Ostern & Eiersuche, macht es euch schön!

Happy sunday,

Jessi

 

PS: Amanda hat mal wieder alles gegeben und diese tollen Bilder eingefangen, danach haben wir beide das Beste in Sachen Buffetfräse gegeben.

PS2: Danke an RAMA, für diese streichzarte Kooperation! Auch wenn dieser Beitrag bezahlt wurde, ist meine Meinung zu Produkten nicht käuflich.

 

Brot, Herzhaft

Grillbrote Klappe die 2te! Tomaten Foccacia & gefülltes Avocado Ziegenfrischkäse Baguette

HELLO und guten Morgen aus Kölle! Ich musste mal kurz ein kleines „Sommer“päuschen einlegen, habe mich geschmeidige drei Wochen am Strand erholt, hab den Sommer nach 15 Flugstunden gefunden, dreimal täglich mehr als köstlich den Magen gefüllt  und melde mich nun mit knusprig-geballter Brotkraft zurück. Den das einzige, was ich in fast jedem Urlaub, so schön er auch ist vermisse, ist GUTES BROT. Das Brot und ich. Ich und das Brot. Ne never ending love story. Ich kann einfach nicht ohne. Ich lieb‘ dich, zweifelsohne, in allen Formen und Variationen, rund, eckig, geschnitten, körnig, knackig, BROT.

Lange war ich auf der Suche nach wirklich gutem Brot und habe es dann sogar gefunden, allerdings dachte ich: Hey, das muss doch auch selbst machbar sein. Zugegeben, diese zwei hier sind eher aus der Kategorie „für Zwischendurch und beeindruckende Grillbeilagen“, aber dennoch homemade und allein deshalb schon gleich doppelt so gut! Und bums. Da isser, der zweite Teil meiner Lieblingsstrecke dieses „Sommers“ (der sich ganz bestimmt bald blicken lässt, ich hab das so im Gefühl!). Nichtsdestotrotz passen diese brotigen Lieblinge auch ohne Sunshine.

Der knusprige Baguettefavourit aus vollem Korn lässt sich natürlich ebenso herrlich ohne Ziegenfrischkäse-Avocado Füllung servieren und schmeckt ebenso hervorragend mit einem schönen Scheibchen Käse oder einem sündigen Schokoladenbrotaufstrich (OMG).

Vollkornbaguette Avocado Törtchenzeit

Hier nun zum Rezept fürs Vollkornbaguette mit Ziegenfrischkäse und Avocado

Für 1 Baguette
  • 500 g Dinkelvollkornmehl + 3EL für die Arbeitsfläche + ½ EL Mehl zum bestäuben
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 320ml Buttermilch
  • 1 TL Salz
  • 1 feuerfeste Schüssel
  • ½ reife Avocado
  • Salz, Pfeffer und Saft einer halben Limette
  • 5 Taler Ziegenfrischkäse 
Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde formen, die Hefe in diesehineinbröseln. Die Buttermilch in einem Topf solange erwärmen, bis sie lauwarm istund ebenfalls in die Mulde geben.
Alle Zutaten mit dem Knethaken derKüchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig verkneten. DieArbeitsfläche bemehlen und den Teig für ca. 10 Minuten mit den Händen durchkneten. Zu einer Kugel formen, in eine große Schüssel geben und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun das Salz hinzufügen und erneut für 5 Minuten kneten. Den Teig zu einer Baguetteartigen Rolle formen und mehrmals schräg einschneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und eine halbe Stunde zugedeckt ruhen lassen. Mit ½ TL Mehl bestäuben und in den bei 190 Grad (Umluft) vorgeheizten Ofen geben.
Das Salz zugeben und nochmals durchkneten. 30 min gehen lassen. Den Teig zu einer Rolle formen und weitere 30 min gehen lassen. Auf ein Backblech legen und das Baguette mehrmals schräg schneiden. Weitere 45 min gehen lassen. Den Backofen auf 200°C vorheizen und eine feuerfeste Schüssel mit Wasser auf den Boden stellen. Das Baguette im vorgeheizten Backofen 30-35 min backen. Die feuerfeste Schüssel halb mit Wasser füllen und auf den Boden des Ofens stellen. Das Baguette nach dem abkühlen seitlich im Wechsel von rechts und links bis knappzu Hälfte doppelt einschneiden, so dass eine Mulde entsteht und die Schnittstellen mit dem Frischkäse bestreichen. Die Limette aufschneiden und Kern, sowie Schale entfernen. Dies funktioniert sehr gut mit einem Esslöffel. Die Avocado in dünne Streifenschneiden, salzen, pfeffern und Limettensaft beträufeln. Die Avocadostücke ebenfalls in die Schnittmulden geben und servieren.
War ziemlich easy, oder?

 

stills Rosmarin Törtchenzeit

Lass‘ uns schnell nach Bella Italia düsen und Foccacia schlemmen bis der Arzt kommt. Die Miniversion des Foccacia ist fast so praktisch, dass man sie sich rein theoretisch in die Hosentasche für unterwegs stecken könnte. Braucht man aber gar nicht, den besonders ofenwarm und mit frischen Basilkum und etwas Fleur de Sel bestreut, wird es schwer, sie nicht direkt in die bereits geöffnete Mundluke zu schieben. Guck, mal fast in Nationalfarben gebacken sehen sie so hübsch aus, findest du nicht auch?

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Rezept für Mini- Focaccia mit Tomaten und Basilikum
Für 5 kleine Focaccias
Zutaten
  • 200 g Wasser, zimmertemperiert
  • ½ Tütchen Trockenhefe
  • 300 g Mehl, Type 550 + 2 EL
  • ½ TL Salz
  • 4 Stiele Basilkum, bis auf 5 Blätter feingehackt
  • 12g Olivenöl
  • + 1 EL
  • 1 EL Wasser & 1 EL Olivenöl – vermischt
  • grobes Meersalz
  • 15 kleine Cherrytomaten
  • 1 EL Meeressalz
  • Pinsel
  • Backpapier
  • Zubereitung
In eine kleine Schüssel das Wasser füllen und die Trockenhefe hinzugeben. Für 10 Minuten beiseite stellen, bis sich diese aufgelöst hat. In einer zweiten Schüssel Mehl und Salz vermischen und die Hefemischung,gehacktes Basilikum sowie das Olivenöl hinzugeben. Die Zutaten nun mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen, sollte dieser zu sehr kleben, noch etwas Mehl hinzugeben. Zu einem großen Ball formen und diesen in eine saubere Schüssel mit etwas Olivenöl geben.
Die Schüssel in einen Plastik-Mülleimerbeutel geben und fest und luftdicht verschließen. Für ca. 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen fast verdoppelt hat. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Teig auf der mit 2 EL bemehlten Arbeitsfläche für ca. 5 Minuten händisch
durchkneten und in fünf gleichgroße Stücke teilen. Diese dann zu Kugeln formen und mit dem Handballen auf ca. 1,5 cm flach drücken. Jedes Focaccia mit einem Zahnstocher oder einer Gabel mehrfach einstechen und jeweils 3 Tomaten in den Teig drücken. Dünn mit dem Wasser-Olivenölgemisch bestreichen und jeweils mit einem Anteil Meeressalz bestreuen. Die Foccacias auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben und für 30-35 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Vor dem Verzehr mit einem Basilikumblatt garnieren.
Ich bin dollst gespannt, welches der vier Brotlieblinge du als erstes probierst, die anderen beiden findest du HIER.
So, ab in die Küche mit dir, mögen die Mehlspiele beginnen!
Happy Brotbaking,
Jessi
ach übrigens: Diese vier Rezepte gibts sogar gedruckt. In der aktuellen MIT LIEBE, dem kostenlosen Kundenmagazin von Edeka.
und noch was : Danke Amanda, es war mir ein Fest alles mit dir aufzufuttern und noch schöner, dass du alles vorher fotografisch festgehalten hast.