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Weihnachten

Cupcakes + Muffins

Rezept für Lieblingslieblings-Lebkuchencupcakes mit flambierter Marshmallowcreme

Zwei feine Schüsseln parat gestellt, ein wenig gemischt, probiert und gewerkelt, schon ist der Duft dieser weihnachtlichen Gewürze omnipräsent. Das Haus förmlich geschwängert. Geschwängert von einem Duft namens Lebkuchengewürz. Ich verspreche meinen Dutt, gäbe es ein Parfüm in Duftrichtung „lecker Lebkuchen“, ich würde es erwerben. Mach mal die Äuglein zu, kannst du es riechen? Wieder ist es passiert, bereits im August bin ich das erste Mal ganz heimlich, still und leise an den ersten Lebkuchen vorbeigeschlichen, bei 28 Grad. Unerkannt unter der großen Familienpackung von Küchenrolle, hab ich die erste Packung in der Tiefe des Einkaufswagens verschwinden lassen. Peinlich berührt davon, dass ich Lebkuchen auch im August liebe.

Jetzt, Anfang Dezember – am ersten Advent – wird die große Lebkuchenliebe auch öffentlich zelebriert! In Kombination mit dieser wunderbar flufflig-flambierten Marshmallowcreme sind die kleinen Köstlichkeiten eine verdammt köstliche Schweinerei Herzensbrecher ohne gleichen. Erinnert mich das flambierte Marshmallhütchen fast noch an das letzte Lagerfeuer, raubt mir der fluffige Teig die letzten Nerven.

Lebkuchen Marshmallow Cupcake

Zutaten für 12 Stücke:

  • 320 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL frisch geriebenen Ingwer
  • 1/4 TL Nelkenpulver
  • 1 Prise Salz
  • 25 ml Sonnenblumenöl
  • 25 g Butter, geschmolzen
  • 100 g brauner Zucker
  • 120 g Zuckerrübensirup (braun)
  • 1 Ei
  • 100 ml warmes Wasser

Für das Frosting:

  • 175 g feinsten Zucker
  • 160 ml Wasser, kalt
  • 2 g Weinstein Backpulver
  • 3 Eiweiß (Zimmertemperatur und am besten Bio)
  • Mark einer Vanilleschote

Werkzeuge:

  • Backblech für Muffins/Cupcakes
  • 12 Muffinförmchen aus Papier nach Wahl
  • Spritzbeutel
  • große Tülle (ich habe hier eine offene Sterntülle verwendet)
  • Handflambierer (wer so ein tolles Werkzeug nicht zur Hand hat, sollte sich schnellstens einen anschaffen oder auf die Weihnachtswunschliste setzen) (Alternativ gehts auch mit der Grillstufe des Backofens)

toertchenzeit weihnachten

Den Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

Die Papierförmchen in die Mulden des Bleches geben. In einer großen Schüssel das Mehl, alle Gewürze für den Teig und das Backpulver mit einem Löffel gut vermengen. In einer zweiten Schüssel die geschmolzene Butter, das Öl, den Zucker, das Zuckerrübensirup und das Ei mit dem elektrischen Rührer auf hoher Stufe für 1 Minute vermengen. Nun abwechselnd das Mehlgemisch und das Wasser unter rühren hinzugeben, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Den Teig nun gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen, so dass sie ca. zu 3/4 gefüllt sind, in den Ofen geben und für ca. 18-22- Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Bleibt noch Teig am Zahnstocher kleben, brauchen die kleinen Köstlichkeiten noch ein, zwei Minütchen Wärme.

In dieser Zeit das himmlische Marshmallow-Frosting vorbereiten. Zunächst einen Topf mit Wasser auf den Herd geben und das Wasser zum kochen bringen. Dazu den Zucker, Wasser und Weinstein Backpulver in die Schüssel geben. Die Eier trennen und das Eiweiß jeweils ebenso hinzugeben. Mit dem Rührer (oder der Küchenmaschine) leicht schaumig aufschlagen.

Die Schüssel über das kochende Wasser halten und die Masse mit einem Schneebesen non stop verschlagen. Jetzt sind starke Arme gefragt: Rühre solange, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Das merkst du daran, wenn du ein wenig der Masse zwischen zwei Fingern reibst. Merkst du keine Körner mehr, ist die Masse perfekt.

Nun die Schüssel vom Wasserbad wegnehmen und für ca. 10 Minuten weiter mit dem Rührer (oder der Küchenmaschine) steif schlagen. Die Masse ist perfekt, wenn sie glänzende Spitzen zieht. Zum Schluss das Mark der Vanilleschote unterziehen. Marshmallowfrosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes geben. Mit dem Flambierer und mit ca. 15-20 cm Abstand vorsichtig flambieren. Jetzt schnell schmecken lassen, bevor sie alle weg sind!

cupcakes Toertchenzeit Lebkuchen

Das flambieren des schaumigen Hütchens bereitet mir stets größte Freude, einmal in Flambierfahrt geraten, kann ich fast nicht stoppen. Messer, Gabel, Scher‘ und Licht – sind für kleine Kinder Duttfrolleins nichts.
Deshalb Augen auf beim Flambierspaß. In meinem jugendlichen Flambierwahn bin ich bereits stolzer Besitzer flambierter Hortensien und Küchenhandtücher geworden, weil ich die Stärke der Flamme minimal unterschätzte. Kann ja mal passieren….

SO. Happy 1. Advent to you, mach es dir schön! (Tipps gegen vorweihnachtlichen Stress gibts hier) Ich bin jetzt mal offline, muss Lebkuchenparfüm suchen, sag mir bescheid, wenn du welches gefunden hast, ja?

All you need is sweet, Jessi.

Torten

Winterkracher: Das wohl saftigste Rezept für ein fantastisches Bratapfel – Zimtbutter – Törtchen

Die Review-Taste kurz gedrückt beame ich auf August zurück. Eigentlich sollte Sommer sein, so um die 30 Grad Celcius. Gut, das hat schon mal besser geklappt. Umso easier sich mit melodischer Hilfe von „last christmas“  inklusive Frühhörrekord am 23. August auf das Schönste aller Feste einzustimmen. Lebkuchen check. Tannenzweige check. Weihnachtsgewürze check.

Da stehen sie. Die DREI Stars des Tages, wie aus dem Ei gepellt, in schönster Aufmachung. Mit Zutaten zum schmelzen. Espresso, feinste Schoki, Bratapfel, Zimt, Kardamon und Orange sind nur einige der vielversprechenden Hauptdarsteller. Sie warten darauf ihre kalorienreichen Kurven vor die Linse schieben zu dürfen um sich im besten Lichte ablichten lassen zu können.

Jetzt – Mitte November ist es soweit: 132 Seiten stark, liegt sie schnittig gut in der Hand und die junge Frau suggeriert dir mit ihrem hübschen Lächeln „komm rein, mach’s dir schön“. Das ist sie. Die neue „Edeka mit Liebe“, das feinste Kundenmagazin des Lieblingssupermarktes. Weihnachten. Geburtstag. Silvester. Nicht zu toppen durch: HEUTE. Verrückte Aufgeregtheit, größter Stolz und feines Glück, eine um mindestens 5cm gewachsene Körpergröße (juhu endlich größer als Silvi Meis) und Vorfreude auf die nächsten 3 Wochen haben mich in der letzen Nacht kaum schlafen lassen. Warum? Weil die drei winterlichen Lieblingslieblingstörtchen eine eigene Törtchenstrecke bekommen haben. Darüber hinaus: Tolle Tortentipps (ja du kannst das!!) und sogar ein klitzekleines Duttfrollein Foto von mir. HACH! Ich sag doch: Wie Weihnachten heute.

Edeka mit Liebe Torte Bratapfel

Den Anfang macht direkt eine neuentdeckte Kracherkombi: Das unfassbar saftige Bratapfel-Zimtcreme Törtchen, dass dich garantiert dahin schmelzen lässt. Die Böden lassen sich wunderbar am Vortag vorbereiten und mit der schnell gemachten Zimtcreme präsentiert sie sich den Gästen von ihrer köstlichsten Seite. Diese Kombi passt so unfassbar perfekt zusammen wie Susi & Strolch, Pommes & Majo und Dick & Doof. Hier, nimm dir ein Stückchen….

Torte Toertchenzeit Weihnachtstorte

Damit auch deine Liebsten in winterliche Törtchenlaune bringst, hier das Rezept: Für ein Törtchen, Durchmesser 18-20 cm , ca. 12 Stücke

  • 300 g Butter
  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 200 g brauner Zucker
  • 300 g Apfelmus (z.B. gut & günstig)
  • 2 TL Zimt
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Rosinen (optional)
  • 360 g Mehl
  • 3 ½ TL Backpulver
  • 3 TL Natron
  • 3 geriebene Äpfel
  • Etwas Zitronensaft

Für die Creme:

  • 400 g Butter
  • 350 g Puderzucker
  • 150 g Sahne, flüssig
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 6 Zweige Rosmarin

Werkzeuge:

  • Backform, Silikon oder Metall (falls eine Metallform verwendet wird, diese mit Backpapier auslegen).
  • Durchmesser  18-20 cm
  • Teigkante

Weihnachten Rezept Törtchenzeit

Den Ofen bei 170 Grad Umluft vorheizen.

Die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitzefuhr auf dem Herd zum schmelzen bringen, danach beiseite stellen. Die Eier und beide Sorten Zucker in eine Schüssel geben und mit dem elektrischen Rührer für ca. 2 Minuten aufschlagen. Die Butter nach und nach unter rühren hinzugeben.

Das Apfelmus in einen Topf geben, Zimt und das Mark der Vanilleschote, sowie ggfs. die Rosinen hinzufügen und kurz aufkochen, darauf achten, dass es nicht anbrennt, beiseite stellen.

Mehl, Backpulver und Natron mischen und löffelweise unter die Eiermasse rühren. Erneut vermengen.  Alle Äpfel bis auf den Kern fein reiben und mit Zitrone beträufeln. Das abgekühlte Apfelmus und die geriebenen Äpfel mit einem Löffel oder Teigheber gleichmäßig unter den Teig heben. Die Teigmasse dritteln und nacheinander in der Form für je ca. 40 Minuten backen.

In dieser Zeit die Creme vorbereiten, damit wird die Torte gefüllt und ummantelt. Dafür die Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur schmelzen. Solange weiter erhitzen, bis die Butter eine leicht-goldgelbe Farbe angenommen hat. Die Butter in eine Schüssel geben und für ca. 40 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis sie leicht stockt. Die Butter mit dem Rührer kräftig aufschlagen, bis sie cremig wird, dann Puderzucker und Sahne, sowie Zimt hinzufügen und nochmals kurz aufschlagen. Die Creme nochmals für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

Die ausgekühlten Tortenböden nebeneinander legen. Den ersten Boden ca. 1 cm dick mit der Creme bestreichen, zweiten Boden aufsetzen, Verfahren wiederholen. Dann die gesamte Torte dünn umanteln, dies gelingt super mit einer Teigkante. Die Torte für 30-45 Minuten in den Kühlschrank geben. Dann mit der restlichen Creme ummanteln. Mit den Rosmarinzweigen verzieren. Ist sie nicht hübsch?

Bratapfel Torte Zimtcreme Toertchenzeit  Hach. Ich schwelge immer noch auf der Zimtwolke. Wer hier das größte DANKE verdient: AMANDA.  Sie hat diese drei Grazien so unglaublich wundervoll in Szene gesetzt, mir bleibt immer noch die Spucke weg, du bist der Wahnsinn! Natürlich auch einen Kuchenknicks an EDEKA, dass ich mich so wild austoben dürfte und ich die Ehre hatte so eine tolle Törtchenstrecke zu bekommen!

Mach es dir heute schön, ich freue mich schon so sehr auf nächste Woche und Teil 2: Easy peasy Orangentörtchen (den Orange ist sooooo WINTER) mit Karamellcreme, die mich wirklich schwach macht.

Mach es dir schön, mit Törtchen, Heftchen, backen und all dem, was dich happy macht!

All you need is sweet, Jessi.

 

 

 

Anderes köstliches, Torten

Whoop whoop! Weihnachts- sweet table mit Sachertorte, Cranberrys, allem drum und dran, zipp und zapp. Happy christmas!

Der Höhepunkt der weihnachtlichen Vorfreude ist erreicht. Ultimo maximo. Oder so. Latein habe ich nie gepaukt, hört sich aber doch jetzt im „zunehmenden Alter“ irgendwie sexy an, so versuche ich mich in der Freestyle-Version. Dank Onlineshopping schwebe ich entspannter als eh und je auf den Tag X, den 24.12. alias Heiligabend zu. Jetzt stehen nur noch schöne Ergeinisse an. Geschenke übermäßig schön verpacken, damit sie übermäßig schnell und ggfs. ohne großes Bestaunen aufgerissen werden, die Tasche für die Reise nach home sweet home packen und, wie jedes Jahr, am heiligen Abend nicht nur köstlich Schlemmen, sondern auch am Morgen des 24. bei den Nachbarn den Tannenbaun loben gehen * (*Tannenbaum loben= trationelles Ereignis, bei dem die geschmückten Tannenbäume der Nachbarschaft mit einem kleinen, alkoholreichen Getränk begoßen werden. Ja, jeder Baum!). Fehlt eigentlich nur noch: Die wichtige Nebenrolle: Der Schnee! Noch habe ich minimale Hoffnung auf schönste Versuchung in weiß.

Mein Weihnachten ist klassich. Rot weiß. Mit Gans, Rotkohl und Klößen und einer Sachertorte. Kakao darf auch nicht fehlen. Die letzteren beiden Komponenten (und mehr) habe ich euch hübsch verpackt auf meinen Weihnachts-Sweet table gepackt. Mehr ging nicht. Ein großer Weihnachtspost sozusagen. Hier ist für jeden was dabei. Dekorateure, Leckerschmecker, Schokoschmecker, Törtchenlover und Marshmallowholics. Happy Christmas! Von Herzen.

Toertchenzeit sweet table weihnachten

Hingucker des süßen Tischchens ist ein Törtchen – like always. Ein Sachertörtchen. Das kann man nämlich ganz bequem Tage vor dem geplanten Verzehr zubereiten. Garantiert mit köstlichem Frosting und einigen hübschen Cranberrys.

Dazu braucht ihr:
200 g Zartbitterkuvertüre
200 g Butter
200 g Puderzucker
7 Eier
200 g Mehl
3 TL Backkakao
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
1 EL Abrieb einer unbe-
handelten (Bio-)Orange
½ Vanilleschote
1 Prise Salz
Für die Füllung
6 EL Rum
1 Glas Aprikosenmarmelade
Für den Schokoladenüberzug
200 ml Sahne
400 g Zartbitterschokolade
Für den Weihnachtsüberzug
225 g Mascarpone
50 g Crème fraîche
125 g Puderzucker
50 g frische Cranberrys
2 EL feinster Zucker
Werkzeuge
Backform, Metall oder Silikon,
Durchmesser ca. 18 cm

1. Den Ofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen.
2. Die Kuvertüre in einem Topf über einem heißen Wasserbad langsam zum Schmelzen bringen. Die geschmolzene Schokolade beiseite stellen.
3. Die Butter mit dem Rührer cremig rühren, den Puderzucker hinzugeben und weiter rühren bis die Masse schaumig ist. Dies kann ca. 2 Minuten dauern.
4. Zwei Schüsseln bereitstellen und alle Eier trennen. Das Eigelb dann mit einem Schneebesen kräftig mit der Schokolade im Topf verrühren. Mehl, Kakao, Backpulver, Zimt, Orangenschale und das Mark der Vanilleschote in eine Schüssel geben, mit einem Löffel gut vermengen und beiseite stellen. Das Eiweiß
mit dem Salz in einem hohen Behälter so lange schlagen bis es fast fest ist.
5. Nun abwechselnd die Mehlmischung und den Eischnee unter die Masse mit der Kakaobutter
ziehen. Dies gelingt am besten mit einem großen Löffel, dann fällt das Eiweiß nicht zusammen und der Teig bleibt schön locker.
6. Den Teig dritteln und die Böden einzeln in der vorbereiteten Form backen. Jeder Boden hat eine Backzeit von ca.28 Minuten. Die Stäbchenprobe nicht vergessen!
7. In der Zwischenzeit die Marmelade mit dem Rum in eine kleine Schüssel geben und glatt verrühren. Dazu gern einen Schneebesen benutzen.
8. Alle Böden vollständig auskühlen lassen, ungerade Wölbungen eventuell abschneiden. Die Tortenböden komplett und großzügig mit der Füllung bestreichen und anschließend stapeln.
9. Für den Schokoladenüberzug die Sahne in einen Topf geben und aufkochen. In dieser Zeit die Schokolade klein hacken und zur Sahne geben. Mit einem Löffel stetig verrühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.
10. Die Masse abkühlen lassen, dadurch wird sie etwas fester. Dann die Torte mit dem Schokoladenüberzug vollständig ummanteln. Bis zum Verzehrtag in den Kühlschrank stellen.
11. Der Weihnachtsüberzug wird erst am Verzehrtag zubereitet. Dafür Mascarpone, Crème fraîche und Puderzucker in eine Schüssel geben und kurz mit dem Rührer auf niedriger Stufe vermengen.
12. Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und mit der Creme ummanteln. Die Cranberrys
in einer Schüssel im Zucker wälzen und die Torte damit nach Belieben verzieren.

toertchenzeit sachertorte weihnachten

Ganz schön köstlich schmecken auch die Marshmallow-Happen. Im Handumdrehen sind die gemacht. Die kann man vor dem Törtchen, beim Törtchen oder nach dem Törtchen vernaschen. Dazu passt natürlich ganz hervorragend ein selbst gemachter Kakao. Kleine Geschenke kann man hübsch in kleinen Tütchen verpacken und Freunden Freude bereiten.

Toertchenzeit Marshmallows Weihnachten

Marshmallowhappen

Ich wünsche Euch die weltallerschönsten Weihnachtstage, die ihr hoffentlich mit euren Liebsten verbringen könnt! Genießt die Zeit und schenkt Liebe! Ich freue mich jetzt schon riesig auf das neue Jahr-mit Euch!

All you need is sweet & love.

Jessi.

Anderes köstliches

Einfach aber OHO: Gefüllter Cranberry- Hefekranz mit Mandeln. Für viel vorweihnachtliche Entspannung- versprochen.

Eben noch schnell… NEIN. Nichts, eben noch schnell. Keinen Stress. Bitte nicht. Es ist doch bald Weihnachten, die schönste Zeit im Jahr. Ich rufe hiermit offiziell zu mehr Gelassenheit in der vorweihnachtlichen Zeit auf. So lasset Euch nicht stressen, entspannt und freut euch- auf die schönste Zeit im Jahr.

Macht es euch doch einfach mal NETT. Seid NETT. Vielleicht backt ihr ja sogar was NETTES. Irgendwas, was unheimlich viel her macht und übermäßige Laute wie „mmmhhh“, *njomnjom* oder schlichte ‚yummys‘ erzeugt.

Dieses kleine, cranberrykrachermäßige Heferkränzchen mit selbiger Füllung ist ein perfekter Begleiter zur Vorweihnachtszeit. Er erfüllt nämlich die drei wichtigsten Kriterien für das perfekte VWG (Vorweihnachtsgebäck):

EINFACHE HERSTELLUNG, WENIGE ZUTATEN, ÜBERMÄßIG GUTES GESCHMACKSPOTENZIAL. CHECK.

  Toertchenzeit cranberry Hefekranz

Zwischenzeitlich hatte ich kurz überlegt das Kränzchen vor lauter Schönheit und Ansehnlichkeit an die Eingangstüre zu hängen. Wirkt ganz schön dekorativ das Teil. Man kann ihm nämlich ganz wundervoll ein Schleifchen umbinden. Zweiteres habe ich in die Tat umgesetzt, denn ich bin wohl ein Schleifaholic. Schleifen gehen immer. Ersteres habe ich dann doch unterlassen, als ich mir gedanklich vorstellte, wie Menschen aus meiner Nachbarschaft an dem weihnachtlichen Hefekranz mit intigrierter Diebstahlsicherung und übermäßig erzeugten Speichelfluss an der Eingangstüre festkleben. Könnt ihr Euch den Anblick auch so herrlich lustig vorstellen wie ich? Hihi.

Toertchenzeit cranberry Hefekranz close

So, jetzt aber ganz gelassen loslegen:

Zutaten für ein großes Kränzchen:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch + 1 EL Milch
  • 50 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • 1 Päckchen frische Hefe
  • 2 TL Mandelblättchen
  • 1 EL Puderzucker

Für die Füllung:

  • 80 g getrocknete Cranberrys (klein gehackt)
  • 200 g Marzipan
  • 4 EL naturtrüber Apfelsaft

Werkzeuge:

  • Pinsel
  • Backpapier
  • Teigrolle
  • Spritzbeutel

Ofen auf 175 Grad, Umluft vorheizen

Alle Zutaten für den Kranz in einer Schüssel zusammengeben und verkneten bis sie sich verbunden haben. Masse in eine saubere Schüssel geben und mit einem Handtuch abdecken. Eine Stunde an einem warmen Ort aufgehen lassen. Die Teigmasse sollte sich in dieser Zeit verdoppeln.

In dieser Zeit die Füllung vorbereiten. Dazu alle Zutaten dafür in einer Schüssel solange vermischen, bis sich der Saft vollständig in die Masse vermengt hat. Die restliche Wartezeit nutzen, um die Füße ganz entspannt hoch zu legen.

Teig mit etwas Mehl mit den Händen durchkneten und zu einem ca. 50×30 cm großen Rechteck ausrollen. Der Länge nach halbieren. Masse in den Spritzbeutel füllen und diese der Länge nach mittig auf beide Hefestreifen geben und die überlappenden Stellen über der Masse zusammenschlagen. So sollen zwei Stränge entstehen. Backpapier nun unterlegen. Die Stränge dann an den Enden mit etwas Milch zusammenkleben und diese immer wieder bis zum Ende übereinanderschlagen. Dann einen Kranz formen und die Enden erneut „verkleben“.

Den Kranz mit Milch bestreichen, Mandeln darauf geben und ab die Post in den Ofen. Für ca. 20 Minuten backen und ordentlich mit Puderzucker bestäuben.  Am allerliebsten noch warm mit einem herrlichen Stück Butter schmecken lassen.

Toertchenzeit Hefekranz Schnitte Canberra

Ihr liebsten Köstlichschmecker: Bitte, seit entspannt und gelassen. Es ist nur Weihnachten. Die schönste Zeit des Jahres. Das Fest der Liebe.

Toertchenzeit Cranberry Herz

In diesem Sinne:

All you need is sweet,

Eure Jessi.

PS: Amanda Berens hat selbstlos dieses kleine Gebäck vernichtet. Vorher hat sie noch die wundervollen Fotos dazu gemacht. DANKE du Herz.

PS2: Ganz vergessen, hier mein ultimatives Schlagwort für mehr Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit: Online shopping. Die beste Erfindung, seit es Geschenke gibt.

Cupcakes + Muffins

Soulfood sunday. Klappe die dritte mit herzerwärmenden Bratapfelcupcakes

Hörte man es gestern erstmalig leise, aber doch irgendwie sehr deutlich das erste Mal die berühmt-berüchtigte-jetzt-ist-bald-Weihnachten-Melodie „Last Christmas“ leuten? Sie muss es sein. Ich bin aus dem Häuschen. Obligatorisches Kopfschütteln aus diversen Reihen, wenn der Lieblingssender DEN Song spielt, ignoriere ich mit weltallerbester, vorweihnachtlicher Laune weg. Ich bin bereit für Weihnachten, das Ganze drum und ran. Wetter, Vorfreude, Geschenke, das geliebte zu Hause einen weihnachtlichen Dekorationsoverkill zu verpassen und natürlich…. Soulfood an den schönen Tagen trotz meist grauen Himmel zu verspeisen.

Hach. I am in love mit dieser Vorweihnachtszeit. Immer wieder.

Ich bin ja ein Bratapfellover ohne Gleichen. Ich mag ihn einfach. Den guten, alten Bratapfel. Schnell und zuverlässig zubereitet, zaubert er doch Foodies aller Alterklassen ein maximales Grinsen ins Gesicht. So auch mir – jedes und jedes Mal wieder und wieder und wieder und wieder. In abgewandter Form habe ich ihn euch heute für euch mitgebracht, den kleinen Bratafpelbruder. Den Bratapfelcupcake. Ich warne nicht vor übermäßigen Verzehr, der garantiert nach der unmittelbaren Herstellung eintreten wird, denn isst du sie nicht, wird es garantiert jemand anderes sehr schnell erledigen *ich weiß wovon ich rede*.

Bratapfel Törtchenzeit

Anbei, das lecker schmecker Rezept für 12 Cupcakes:

Zutaten für den Teig:

  • 120 g Mehl
  • ½ EL Backpulver
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 120 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 120 ml Buttermilch
  • 1 Ei
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • ½ Apfel (z.B. Braeburn)
  • ½ Zitrone

Zutaten für das Frosting:

Zehn kleine Spekulatiuskekse (können natürlich auch selbstgebacken sein, Omi hat bestimmt noch ein tolles Rezept)

  • 200 ml Sahne
  • 75 g Puderzucker

Für die Verzierung

  • ½ Apfel (z.B. Braeburn)
  • 1 TL Apfelsaft
  • 2 EL Rosinen
  • Eventuell weitere 12 kleine Spekulatius zur Zierde, aber nicht notwendig.

Werkzeuge

  • 12 Cupcakeförmchen aus Papier. Hier wurden hellbraune verwendet, aber auch rot oder weiß macht toll als Gewand
  • Muffinblech
  • Spritzbeutel
  • Offene Sterntülle, 15 mm oder Tülle nach Belieben, Hauptsache nicht allzu klein, die Öffnung sollte mindestens 1,5 cm betragen

Den Backofen auf 170 Grad, Umluft vorheizen.

Für den Teig das Mehl, den Zimt, das Backpulver, den Zucker in eine Schüssel geben, Butter mit einem Messer würfeln und ebenfalls zu den anderen Zutaten geben. Mit dem Rührer auf mittlerer Stufe so lange rühren, bis sich die Butter aufgelöst hat.

Die Buttermilch in einen kleinen Behälter füllen, Ei aufschlagen und dazugeben und mit einer Gabel kräftig verrühren. Dann den Vanilleextrakt ebenfalls hinzugeben, erneut verrühren.

Die Flüssigkeit unter Rühren nach und nach zu der Mehlmischung geben, bis ein schöner, zähflüssiger Teig entstanden ist.

Den Apfel schälen, entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird. Die Würfel mit einem Löffel unter den Teig heben.

Die Cupcakeförmchen in die Mulden des Bleches stellen und ein wenig mehr als halb voll füllen. Für ca. 18 Minuten in den Ofen geben. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Während der Backzeit das Frosting vorbereiten. Dazu die Spekulatius mit einem Mixer (oder in einem Gefrierbeutel und mit Hilfe einer Teigrolle) sehr fein mahlen.

Sahne mit dem Rührer steif schlagen. Sobald die Sahne fester wird, nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen. Spekulatius vorsichtig mit einem Löffel oder Spachtel unter das Frosting heben. In einen Spritzbeutel mit Tülle füllen. Sobald die Cupcakes vollständig abgekühlt sind (sonst läuft das Frosting weg), die Creme aufspritzen. Nachdem alle Cupcakes ihr Häubchen haben, noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen.Nun die restlichen Apfelstücke in einem Topf geben, Apfelsaft und Rosinen zufügen und ca. 7–10 Min. einköcheln. Die Apfelstücke sollten nicht mehr fest sein, aber auch nicht zerfallen.

Cupcakes aus dem Kühlschrank holen und mit einem Löffel vorsichtig etwas von der Apfelmasse auf das Frosting geben. Wer möchte, kann das kleine Bratapfelspektakel noch mit einem kleinen Spekulatius on top verzieren.

soulfood tannen Törtchenzeit

Ein paar Bratapfelcupcakes und ganz schön glückliche Gesichter später ist es dann heut so weit: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt.

Ich wünsche Euch den köstlichsten Bratapfel-Sonntag, lasst es Euch herrlich schmecken, denn:

All you need is sweet.

Happy erster Advent,

Jessi